Listen to the article
Kernaussagen
🌐 Translate Article
📖 Read Along
💬 AI Assistant
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) – Nach dem US-Angriff in Venezuela sind die US-Ölaktien am Montag im vorbörslichen Handel überdurchschnittlich stark gefragt. Den größten Kursgewinn verzeichnen die Papiere von
Für die Anteilsscheine von ConocoPhillips ging es ebenfalls um rund sieben Prozent nach oben. Die Titel von ExxonMobil verteuerten sich vorbörslich um 3,3 Prozent.
boerse.de-Aktien-Ausblick:
Wie es an den Börsen jetzt weitergeht!
Hier gratis anfordern …
US-Präsident Donald Trump kündigte nach der überraschenden Gefangennahme von Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro durch die USA am Wochenende an, dass die US-Konzerne in den kommenden Monaten Milliardenbeträge in den Wiederaufbau des venezolanischen Ölsektors investieren werden.
Chevron ist das einzige große US-Ölunternehmen, das derzeit in Venezuela noch vertreten ist. Deshalb werden dem Öl-Multi besonders gute Chancen eingeräumt, vom riesigen Geschäftspotenzial in dem Land zu profitieren. Venezuela verfügt Experten zufolge mit etwa 300 Milliarden Barrel über die größten Erdölreserven weltweit./edh/zb
dpa-AFX Broker – die Trader News von dpa-AFX
Quelle: dpa-AFX
Den vollständigen Artikel hier lesen


12 Kommentare
Ein Anstieg von 3,3 Prozent bei ExxonMobil zeigt, dass auch andere Ölwerte von der allgemeinen Erwartungshaltung profitieren, obwohl sie nicht direkt in Venezuela involviert sind. Das ist ein interessanter Nebeneffekt.
Die Kursgewinne von Chevron um 8 Prozent im Vorgesetztenhandel sind bemerkenswert, besonders wenn man bedenkt, dass dies dem höchsten Stand seit neun Monaten entsprechen würde. Es scheint, als ob der Markt hier stark auf eine unmittelbare Auswirkung spekuliert.
Venezuela verfügt laut Experten über 300 Milliarden Barrel Erdölreserven, das ist eine enorme Menge. Könnte diese Entwicklung langfristig den Ölpreis beeinflussen?
Das ist eine wichtige Frage. Allerdings hängt der tatsächliche Einfluss vom Produktionsvolumen und der Geschwindigkeit des Wiederaufbaus ab, das ist momentan noch sehr ungewiss.
Ich bin skeptisch, ob die Gefangennahme von Maduro wirklich zu einem Wiederaufbau des Ölsektors führen wird. Die politische Situation ist so komplex, dass sich die Pläne der USA schnell ändern könnten.
Die Ankündigung von Trump kam ‚überraschend‘. Gab es vorhersehbar keine Anzeichen für eine solche Aktion, die bereits in den Kursen hätte einkalkuliert werden können?
Ich frage mich, wie sich die Investitionen auf die Lebensbedingungen der venezolanischen Bevölkerung auswirken werden. Werden die Einnahmen fair verteilt, oder profitieren nur die Ölkonzerne und ein kleiner Kreis von Personen?
Das ist ein absolut berechtigter Punkt. Wirtschaftliche Wiederbelebung muss unbedingt mit sozialen Verbesserungen einhergehen, sonst ist die ganze Anstrengung sinnlos.
Es ist interessant, dass Chevron als einziges großes US-Ölunternehmen noch in Venezuela aktiv ist. Wird dieses Monopol ausreichen, um wirklich von den Investitionen zu profitieren, oder besteht die Gefahr, dass andere Unternehmen später ins Spiel kommen?
Ein Kursanstieg von 7 Prozent für ConocoPhillips ist ebenfalls stark, aber nicht so ausgeprägt wie bei Chevron. Bedeutet das, dass die Marktteilnehmer Chevron tatsächlich als den größten Profiteur sehen?
Die Aussage, dass US-Konzerne ‚Milliardenbeträge‘ in Venezuela investieren könnten, ist sehr vage. Welche konkreten Projekte sind geplant und wie realistisch ist dieser Zeitrahmen angesichts der politischen Instabilität?
Der Fokus liegt klar auf dem Ölsektor, aber welche Auswirkungen hat die Situation in Venezuela auf andere amerikanische Unternehmen oder Investitionen in der Region? Das wird hier leider nicht beleuchtet.