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Vor wenigen Wochen präsentierten die Kapitalmarktexperten des Analysehauses Scope die Ergebnisse ihrer intensiven Arbeit.
Scope hat rund 2.000 Fonds aus den acht wichtigsten Aktienfonds-Peergroups analysiert. Fazit: Fast 600 Produkte konnten die jeweilige Benchmark übertreffen. „Damit liegt die Outperformance-Quote
der knapp 2.000 analysierten Fonds bei 29,1 Prozent – zehn Prozentpunkte mehr als 2024“, heißt es in dem Bericht. Und weiter: „Die Tendenz der vergangenen vier Jahre hat sich im Jahr 2025
umgekehrt: Aktives Portfoliomanagement hat sich demnach im vergangenen Jahr wieder stärker ausgezahlt. Eine aggressive US-Handelspolitik, zunehmende Bewertungssorgen im KI- und Technologiesektor,
geopolitische Spannungen und Energiepreisrisiken prägten die globalen Aktienmärkte. Doch in einem Umfeld mit erhöhten Risiken ergeben sich auch vermehrt Chancen, die aktive Manager im Verlauf des
Jahres nutzen konnten.“
Die Alpha-Jäger betreten wieder die große Bühne
Mit anderen Worten: Die Alpha-Jäger sind zurück. Also jene Spezies von Anlegern, die für sich in Anspruch nehmen, durch
geschickte Titelauswahl den breiten Markt schlagen zu können. Was sich 2025 bereits angedeutet hat, könnte sich 2026 fortsetzen. Die Gründe für stärkere Ausschläge nach oben und unten haben sogar
eher noch zu- als abgenommen.
Passiv schlägt aktiv. Diese fast schon zur Gewissheit gewordene Erkenntnis der Jahre vor 2025 und 2026 hat zumindest große
Risse im Fundament bekommen. Im aktuellen Marktumfeld werden zunehmend die Gefahren des rein passiven Anlegens sichtbar: Ein passiver Indexfonds beispielsweise muss alle Aktien des Referenzindex
halten. Er kauft überbewertete Titel zu hohen Preisen und muss kriselnde Unternehmen dagegen bis zum oft bitteren Ende im Portfolio behalten.
Auf eine Rückkehr des aktiven Managements setzt auch das „Invest in Best Multi Asset Performance AMC by ZEUS“ (ISIN:
LI1471054869, WKN: A4AP64). Dabei handelt es sich um ein reguliertes Open-End-Zertifikat mit einem zyklusorientierten, hochflexiblen Investmentansatz. Verwahrt wird es in Liechtenstein, seit
Anfang November 2025 notiert der Titel an der Frankfurter Wertpapierbörse und lässt seitdem den breiten Markt bei der Performance hinter sich.
Gewichtung der Anlagen im Lauf der Jahreszeiten
Die Kernidee des Zertifikats: Konjunkturzyklen, Kreditzyklen, Inflationszyklen, Rohstoffzyklen und die großen
geopolitischen Wellen zeigen aus Sicht der Initiatoren typische zyklische Bewegungen. Auf ein Frühjahr des Aufbruchs folgt meist der Sommer der Überhitzung, ein Herbst der Konsolidierung – und dann
ein Winter, in dem Kapitalerhalt primär ist. Doch allein mit den „Jahreszeiten“ kommt kein Renditeerfolg ins Depot. „Entscheidend ist, alle Puzzleteile zusammenzufügen: Wo stehen Fundamentaldaten
und Bewertungen? Was sagen Makroindikatoren und Liquiditätsbedingungen? Wie positionieren sich Marktteilnehmer und was zeigt die Technische Analyse? Vor allem aber: Was passiert gerade in der
Realwirtschaft und in der Geopolitik – denn dort entstehen die Kräfte, die Märkte langfristig bewegen“, sagt Benjamin Deutsch. Der Tiroler hat mit seinem Geschäftspartner Hannes Hörtnagl ZEUS Asset
Management gegründet. Hörtnagl: „Erst wenn all die beschriebenen Perspektiven ein konsistentes Bild ergeben, formen wir unseren Basiscase. Und in diesen investieren wir – überzeugt, geduldig, und
mit klarem Weitblick. Wir traden nicht. Wir investieren. Zyklusorientiert konservativ, nicht spekulativ.“
Maximaler Verlust ist begrenzt
Benjamin Deutsch und Hannes Hörtnagl stützen sich bei ihren Analysen und Anlageentscheidungen auf ein dicht geknüpftes
Netzwerk in Wirtschaft und Politik. Ihr größtes Plus im Vergleich zu klassischen Fondsmanagern ist das Tempo – ein immer wichtiger werdender Faktor im Anlagegeschäft.
Klassische Fonds sind oft lange gebunden: Sie müssen in bestimmten Anlageklassen bleiben, diversifizieren und können auf
Marktvorgänge nur langsam reagieren. Das Open-End-Zertifikat verfolgt dagegen einen deutlich flexibleren Ansatz. Das Portfolio kann jederzeit zwischen Aktien, Rohstoffen, Edelmetallen, Anleihen, Kryptowährungen und Derivaten wechseln. Jede Anlageklasse kann dabei zwischen null und sogar 100 Prozent gewichtet werden, je nach Zykluslage und Marktbild. Das „Actively
Managed Certificate“ (AMC) ist weder ein klassischer Fonds noch ein spekulativer Optionsschein. Es ist ein reguliertes, börsennotiertes Zertifikat, hinter dem ein reales, aktiv verwaltetes
Portfolio steht. Für Anleger besteht weder eine Nachschusspflicht noch ein Hebel. Der maximale Verlust entspricht dem eingesetzten Kapital.
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6 Kommentare
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Good point. Watching closely.
Solid analysis. Will be watching this space.
Great insights on ETF-News. Thanks for sharing!
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.
Interesting update on „Aktives Anlage-Management dürfte 2026 wieder belohnt werden“. Looking forward to seeing how this develops.