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Der Buffett-Indikator ist eine Kennzahl, die das Verhältnis der Marktkapitalisierung aller börsennotierten Unternehmen eines Landes zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) angibt. Zur Berechnung des Buffett-Indikators wird einfach die Marktkapitalisierung durch das BIP geteilt. Der Name des Indikators leitet sich von Warren Buffett ab, der in einem Interview einmal sagte, der „wohl beste einzelne Indikator“ zur Klärung der Frage, ob der Aktienmarkt insgesamt überbewertet sei oder nicht, sei der Quotient aus Marktkapitalisierung und BIP.
Die jüngste Börsenrally hat nicht nur die US-Indizes auf Rekordstände steigen lassen, sondern auch den Buffett-Indikator. Inzwischen ist der US-Aktienmarkt, gemessen am Buffett-Indikator, so teuer wie nie zuvor. Auch vor dem Platzen der Dot-Com-Bubble am Anfang des Jahrtausends, vor der Finanzkrise 2008 und in der Nach-Corona-Euphorie stand der Buffett-Indikator nicht so hoch wie aktuell.
Mit einem Wert von 220 % signalisiert der Buffett-Indikator, dass die Marktkapitalisierung aller in den USA börsennotierten Unternehmen mehr als doppelt so hoch ist wie das US-BIP.
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14 Kommentare
Warren Buffett selbst nennt diesen Indikator den ‚wohl besten einzelnen Indikator‘. Das sollte man ernst nehmen, auch wenn es unbequem ist.
Ich frage mich, wie zuverlässig der Buffett-Indikator langfristig wirklich ist, wenn er jetzt solche Höchststände erreicht. Gibt es andere Indikatoren, die man parallel betrachten sollte, um ein umfassenderes Bild zu erhalten?
Ich habe gelesen, dass einige Analysten argumentieren, dass der Buffett-Indikator in einer globalisierten Welt weniger aussagekräftig ist. Stimmt das wirklich?
Die Berechnung des Buffett-Indikators ist ja relativ simpel: Marktkapitalisierung geteilt durch BIP. Aber was sagt uns das konkret über die Bewertung einzelner Aktien?
Wenn die Marktkapitalisierung mehr als doppelt so hoch ist wie das BIP, bedeutet das dann, dass Investoren ein enormes Wachstum erwarten? Oder ist es einfach nur Blase?
Die Tatsache, dass der Indikator jetzt höher ist als in der Nach-Corona-Euphorie, deutet darauf hin, dass die Erwartungen der Investoren extrem hoch sind. Ob diese Erwartungen gerechtfertigt sind, bleibt abzuwarten.
Ich bin neu im Investieren und finde den Begriff ‚Buffett-Indikator‘ sehr hilfreich, um die allgemeine Marktbewertung zu verstehen. 220 % klingt aber wirklich nach ‚Vorsicht!‘
Ein Buffett-Indikator von 220 % ist wirklich bemerkenswert – höher als vor der Dotcom-Blase, das lässt einem doch kalte Füße bekommen. Ist das ein nachhaltiger Zustand oder eine bevorstehende Korrektur?
Die Frage ist berechtigt. Viele Experten argumentieren, dass die niedrigen Zinsen die hohen Bewertungen rechtfertigen, aber das ist eben nicht unumstritten.
Die Tatsache, dass der Buffett-Indikator selbst in der Nach-Corona-Euphorie nicht so hoch war, zeigt, wie extrem die aktuelle Situation ist. Was treibt diese Rallye jetzt an, wenn es nicht die Erholung von der Pandemie ist?
Technologieaktien und der Glaube an eine ‚weiche Landung‘ der Wirtschaft spielen eine große Rolle, scheint mir.
220 % – das ist eine Zahl, die man sich mal einprägen sollte. Ich werde meine Portfolioallokation in den nächsten Tagen noch einmal überprüfen, um das Risiko zu minimieren.
Ich bin etwas besorgt, dass die jüngste Rallye nicht auf soliden Fundamentaldaten basiert, sondern eher auf Spekulation. Der hohe Buffett-Indikator verstärkt diesen Eindruck.
Es ist faszinierend, wie sich der Markt entwickelt. Der Vergleich mit den Zeiten vor 2008 und der Dotcom-Blase ist wirklich beängstigend, wenn man bedenkt, was danach passiert ist.