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Nach einer kurzzeitigen Erholung sind die Leitindizes Ostasiens wieder deutlich gesunken. Die Märkte reagierten offenkundig auf die jüngsten Iran-Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump.

Auf die jüngste Rede von US-Präsident Donald Trump haben die Börsen Ostasiens mit deutlichen Kursverlusten reagiert. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank bis kurz vor Handelsschluss am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) um knapp 2,5 Prozent, der südkoreanische Kospi lag sogar 4,9 Prozent im Minus. 

Der Hongkonger Leitindex Hang Seng sank zum selben Zeitpunkt um 1,5 Prozent. Für den CSI 300, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, ging es bis zum frühen Nachmittag um 1,3 Prozent nach unten. Der australische S&P ASX 200 beendete den Handelstag mit einem Minus von knapp 1,1 Prozent. 

Die Börsenkurse in Ostasien haben in dieser Handelswoche sehr stark ausgeschlagen. Während die Leitindizes insbesondere von Japan und Südkorea am Montag und Dienstag im Zuge des eskalierenden Iran-Krieges stark einbrachen, kam es am Mittwoch wegen der Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende zu einer vorübergehenden Erholung. 

Kurse sinken, Ölpreis steigt

Nun reagierten die Märkte offensichtlich erneut auf die jüngsten Aussagen von US-Präsident Trump. In einer Rede an die Nation sagte der 79-Jährige, dass es in den nächsten zwei bis drei Wochen heftige Angriffe gegen den Iran geben werde. Und für den Fall, dass es nicht zu einer Einigung mit Teheran kommen sollte, würden die USA laut Trump auch iranische Kraftwerke hart angreifen. 

Daraufhin ist auch der Ölpreis wieder gestiegen. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Juni liegt derzeit bei über 107 US-Dollar. Das schadet den ostasiatischen Volkswirtschaften: Sie sind stark von Öllieferungen über die derzeit nahezu geschlossene Straße von Hormus vor Iran abhängig.

dpa

dpa

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