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Im Mittelpunkt steht ein im Februar vereinbarter Vergleich mit einem Volumen von bis zu 7,25 Mrd. USD. Mit ihm will der Leverkusener Konzern einen großen Teil der laufenden und künftigen Klagen rund um den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup beilegen. Richter Henry Edward Autrey entschied nun, dass das Verfahren weiterhin vor dem zuständigen Gericht in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri verhandelt werden soll. Dort sind die meisten Glyphosat-Klagen anhängig.

Für Bayer ist die Entscheidung mehr als nur eine juristische Spitzfindigkeit. Kritiker des Vergleichs hatten versucht, das Verfahren an ein Bundesgericht in Kalifornien zu verlagern. Dort wäre der Fall möglicherweise bei Richter Vince Chhabria gelandet, der sich in der Vergangenheit äußerst kritisch gegenüber vergleichbaren Einigungsversuchen gezeigt hatte. Ein erster Anlauf Bayers, zukünftige Klagen über einen Sammelvergleich zu regeln, war 2021 vor Chhabria gescheitert.

Wichtiger Etappensieg für den Konzern

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