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- BMW AG – WKN: 519000 – ISIN: DE0005190003 – Kurs: 89,420 € (XETRA)
Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 92,12 EUR stieg im Dezember 2025 die Hoffnung der Anleger auf eine schnelle Fortsetzung der im April bei 62,96 EUR eingeschlagenen, streckenweise hochvolatilen Erholungsbewegung der BMW-Aktie. Der Anstieg über das markante Tief aus dem Januar 2024 hätte neue Kräfte freisetzen und die Rally der Anteile des Münchener Autobauers in Richtung des Hochs aus dem April 2024 bei 115,35 EUR beschleunigen können.
Doch aufgrund der korrektiven Struktur des Anstiegs seit April war zumindest aus charttechnischer Sicht damals schon eine weitere zwischengeschaltete Gegenbewegung zu erwarten. Diese hat in der letzten Woche begonnen und dürfte aktuell dem ein oder anderen Anleger wohl die Schweißperlen auf die Stirn treiben.
BMW-Aktie, stock3-Plus-Chartanalyse vom 22.12.2025
Noch ist es nur eine Korrektur
Der Bruch der 92,12-EUR-Marke mag bärisch wirken, ist aber zunächst im Rahmen der volatilen Erholung zu erwarten gewesen. Solange die BMW-Aktie nicht direkt unter 86 EUR einbricht, ist die Fortsetzung des Anstiegs seit April 2025 weiterhin möglich und könnte mit dem nächsten Anstieg über die 92,12-EUR-Marke eingeleitet werden.
Allerdings bleibt auf der Oberseite neben dem neuen Verlaufshoch bei 97,92 EUR der Bereich um 101 EUR der entscheidende Widerstand, den es für eine Fortsetzung der großen Erholungsrally in Richtung 107,50 EUR zu überwinden gilt. Bisher sieht es nicht danach aus, als könnte dies der Käuferseite gelingen.
Unterhalb von 96 EUR steigen die Risiken
Bricht die BMW-Aktie dagegen doch weiter ein und unterschreitet die 86-EUR-Marke, stünden weitere Verluste bis 82 EUR und darunter zum zentralen Support bei 78,02 EUR an. Selbst von diesen Supportmarken aus wäre noch ein finales Aufbäumen in Richtung 92,12 EUR denkbar.
Sollte es der Käuferseite jedoch nicht gelingen, am Tief aus dem Oktober das Ruder herumzureißen, müsste man sich auf das Ende der Erholung und einen Kurssturz bis 68,44 EUR einstellen.
Charttechnisches Fazit: Die Risiken bei der BMW-Aktie sind gestiegen, doch ein Turnaround an der 86-EUR-Marke könnte den Bären schnell einen Riegel vorschieben. Noch hat die Erholung seit April „Vorfahrt“ und könnte schon mit einem Anstieg über 92,12 EUR reaktiviert werden.
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21 Kommentare
Ich bin etwas besorgt über das Szenario eines Kurssturzes bis 68,44 EUR, falls die Käufer das Ruder nicht herumreißen können. Das wäre ein erheblicher Verlust für viele Anleger, die im April eingestiegen sind.
Die Erwähnung des Supports bei 78,02 EUR gibt zumindest eine Vorstellung davon, wie tief der Kurs fallen könnte, wenn sich die Situation verschlechtert.
Die Volatilität seit April 2025 ist beeindruckend. Aber ist ein erneuter Anstieg über 92,12 EUR realistisch, wenn die Risiken unter 96 EUR steigen, wie der Artikel sagt?
Der Bereich um 101 EUR als entscheidender Widerstand ist ein wichtiger Punkt. Selbst wenn die 92,12 EUR überwunden werden, scheint der Weg nach oben noch weit zu sein.
Ich bin gespannt, ob sich die Erholung seit April tatsächlich noch ‚Vorfahrt‘ hat, wie die Analyse suggeriert. Die aktuelle Entwicklung deutet aber eher auf eine Zögerlichkeit der Käufer hin.
Die Beschreibung der korrektiven Struktur des Anstiegs seit April klingt plausibel. Es ist oft so, dass solche Bewegungen nicht linear verlaufen.
Die stock3-Analyse vom 22.12.2025 scheint eine vorsichtige Haltung einzunehmen. Sie betont die gestiegenen Risiken, lässt aber auch Raum für eine positive Wendung.
Ich habe im April bei 62,96 EUR gekauft und bin jetzt im Plus. Aber die Warnung vor einem Kurssturz bis 68,44 EUR lässt mich überlegen, ob ich Gewinne mitnehme.
Das ist eine verständliche Reaktion. Es ist immer gut, Gewinne zu sichern, besonders in einem volatilen Markt.
Die Erwähnung des Widerstands bei 92,12 EUR und des Hochs im April 2024 bei 115,35 EUR zeigt deutlich, wie ambitioniert die Erholungsbewegung eigentlich war. Bleibt abzuwarten, ob die aktuelle Korrektur diese Ambitionen nachhaltig trübt.
Die Erwähnung des Tiefs im Januar 2024 ist relevant, da ein erneuter Anstieg von dort aus zumindest theoretisch möglich wäre. Aber wie wahrscheinlich ist das wirklich?
Die 86-EUR-Marke scheint wirklich entscheidend zu sein. Wenn der Kurs dort einbricht, könnten weitere Verluste bis 82 EUR und sogar 78,02 EUR folgen, wie im Artikel beschrieben.
Ich finde es gut, dass die stock3-Analyse die Möglichkeit eines ‚finalen Aufbaumens‘ in Richtung 92,12 EUR auch von den tieferen Supportmarken aus nicht ausschließt. Das gibt etwas Hoffnung.
Die Analyse betont, dass die Korrektur im Rahmen der Volatilität zu erwarten war. Dennoch ist es nervenaufreibend, wenn man sieht, wie der Kurs unter 92,12 EUR fällt, nachdem man auf eine Fortsetzung der Rally gehofft hat.
Die Tatsache, dass der Artikel auf den Traders Talk von stock3 Ultimate verweist, deutet darauf hin, dass es dort weitere detaillierte Einschätzungen gibt. Vielleicht sollte ich mir das mal ansehen.
Die Analyse konzentriert sich stark auf charttechnische Aspekte. Gibt es auch fundamentale Gründe für die aktuelle Nervosität bei den Anlegern?
Das ist eine gute Frage! Der Artikel erwähnt zwar den Traders Talk, aber geht nicht auf fundamentale Faktoren ein. Das wäre eine sinnvolle Ergänzung.
Ich überlege, ob ich jetzt nachkaufe, da der Kurs unter 92,12 EUR liegt. Aber die Warnung vor einem möglichen Einbruch unter 86 EUR macht mir Sorgen.
Die Nennung der WKN 519000 und ISIN DE0005190003 ist hilfreich für alle, die die Aktie im Depot haben oder suchen.
Die Offenlegung möglicher Interessenkonflikte der Chefredaktion ist ein wichtiger Schritt zur Transparenz. Das schafft Vertrauen in die Analyse.
Ich bin kein Trading-Experte, aber die Analyse scheint mir sehr fundiert und nachvollziehbar. Die klaren Kursmarken sind besonders nützlich.