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Die drei Treffer übertünchten damit einen spielerisch lange dürftigen Auftritt der daheim in der Liga weiter ungeschlagenen Dortmunder. Guirassy beendete zudem eine persönliche Negativserie. Der Angreifer traf erstmals seit Ende Oktober wieder in der Liga.
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Werder hat nun bereits sechs Pflichtspiele am Stück nicht gewonnen. Das Team von Coach Horst Steffen, dessen Partie gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende wetterbedingt ausgefallen war, muss nach dem missglückten Jahresstart aufpassen, nicht noch richtig in den Abstiegskampf zu rutschen.
Guirassy zunächst auf der Bank
Kovac verzichtete in der Startelf auf den zuletzt formschwachen Guirassy und bot stattdessen Fábio Silva im Sturmzentrum auf. Zunächst wurde der BVB jedoch in der Defensive gefordert. Keeper Gregor Kobel war bei einem Werder-Konter gegen Justin Njinmah zur Stelle, Marco Grüll setzte einen Distanzschuss über das Dortmunder Tor.
Die Gastgeber hatten in einer nervösen Anfangsphase sichtlich Mühe mit den hoch anlaufenden Bremern. Dortmund leistete sich Fehler im Aufbauspiel und hatte Glück, dass die Grün-Weißen diese nicht nutzten. Eine Ecke brachte dann quasi aus dem Nichts die Führung. Schlotterbeck kam drei Meter vor dem Werder-Tor erstaunlich frei zum Kopfball und ließ sich diese Chance nicht entgehen.
Pfiffe zur Pause
Sicherheit gab das dem BVB aber nicht. Njinmah hatte aus abseitsverdächtiger Position den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte freistehend jedoch erneut an Kobel. Werder blieb auch danach die bessere Mannschaft, hatte mehr Ballbesitz und gewann mehr Zweikämpfe. Rund um den Dortmunder Strafraum trafen die Gäste aber zu viele falsche Entscheidungen.
Wie unzufrieden die Dortmunder Fans trotz Führung mit dem Auftritt ihrer Mannschaft waren, machten sie mit dem Pausenpfiff deutlich. Mit einem lauten Pfeifkonzert verabschiedeten sie ihre Spieler in die Kabine.
Sabitzer entscheidet das Spiel
Nach dem Seitenwechsel kam der BVB etwas besser ins Spiel. Begeisternden Offensivfußball bot Dortmund aber weiterhin nicht. Die Westfalen leisteten sich jedoch weniger Unzulänglichkeiten im Spielaufbau und hatten Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen. Bei einer Dreifach-Chance kamen Maximilian Beier und Silva jedoch nicht an Werder-Keeper Mio Backhaus und der Abwehr der Gäste vorbei.
Eine Viertelstunde vor dem Ende machte es Sabitzer besser. Der Mittelfeldspieler traf mit einem harten und platzierten Schuss zur Entscheidung. Der eingewechselte Guirassy legte sogar noch einen weiteren Treffer nach./the/DP/nas
Quelle: dpa-AFX
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21 Kommentare
Ich bin gespannt, wie sich Guirassys Rückkehr in die Torschützenliste auf die kommenden Spiele auswirken wird. Ein Tor kann Wunder wirken.
Die Tatsache, dass Werder Bremen nun sechs Pflichtspiele in Folge nicht gewonnen hat, ist besorgniserregend. Könnte der missglückte Jahresstart den Abstiegskampf für sie gefährlich machen?
81.365 Zuschauer – das ist eine beeindruckende Kulisse! Trotzdem scheint die Stimmung zur Pause angespannt gewesen zu sein, wenn man vom Pfeifkonzert spricht. Hat die Mannschaft das als Weckruf verstanden?
Schlotterbeck, der Torschütze zum 1:0, kam scheinbar überraschend frei zum Kopfball. War das ein Fehler der Bremer Defensive oder eine besonders clevere Aktion des BVB?
Die Negativserie von Werder Bremen ist wirklich alarmierend. Trainer Steffen muss dringend einen Weg finden, die Mannschaft zu stabilisieren.
Es ist interessant zu sehen, wie der BVB trotz eines nicht überzeugenden Spiels die drei Punkte geholt hat. Das ist eine Qualität, die man nicht oft sieht.
Genau, das zeigt, dass die Mannschaft auch in schwierigen Situationen zusammenhalten und kämpfen kann. Das ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg.
Sabitzers Tor kurz vor Schluss muss eine Erleichterung für die Dortmunder gewesen sein. Ein ‚harter und platzierter Schuss‘ – klingt nach einem wichtigen Treffer für die Moral.
Es ist bemerkenswert, dass Werder trotz mehr Ballbesitz und gewonnener Zweikämpfe verloren hat. Das deutet darauf hin, dass sie im entscheidenden Moment die falschen Entscheidungen getroffen haben.
Ich finde es interessant, dass Kovac Fábio Silva statt Guirassy in der Startelf bevorzugt hat, obwohl Guirassy normalerweise gesetzt ist. War das eine taktische Entscheidung oder ein Zeichen für Guirassys Formschwäche?
Dass Guirassy erst seit Ende Oktober wieder ein Ligator erzielt hat, zeigt, wie schwer ihm die Form in letzter Zeit gefallen ist. Seine Einwechslung und das Tor könnten ein wichtiger Schritt für sein Selbstvertrauen sein.
Die Erwähnung der ausgefallenen Partie gegen Hoffenheim wegen des Wetters ist ein Detail, das zeigt, wie unberechenbar der Fußball sein kann. Hat das die Form von Werder beeinflusst?
Ich frage mich, ob die Auswechslung von Guirassy eine bewusste Entscheidung war, um ihm für die kommenden Spiele Kräfte zu sparen. Es könnte eine langfristige Strategie sein.
Die Tatsache, dass die Gäste rund um den Dortmunder Strafraum zu viele falsche Entscheidungen getroffen haben, hat ihnen das Spiel gekostet. Da fehlte offenbar die Präzision im Passspiel.
Die Dreifach-Chance, die Dortmund nicht genutzt hat, hätte das Spiel frühzeitig entscheiden können. War da einfach Pech im Spiel, oder fehlte die nötige Kaltschnäuzigkeit?
Ich denke, es war eine Kombination aus beidem. Backhaus hat gut gehalten, aber die Dortmunder hätten auch präziser abschließen können.
Kobel hat mit seinen Paraden gegen Njinmah den BVB vor einem Rückstand bewahrt. Er scheint in guter Form zu sein und ist ein wichtiger Rückhalt für die Mannschaft.
Die Beschreibung des Dortmunder Spiels als ’spielerisch lange dürftig‘ ist ehrlich. Dass sie trotzdem 3:0 gewonnen haben, zeigt, dass sie ihre Chancen eiskalt nutzen konnten.
Die Tatsache, dass der BVB in der Liga zu Hause ungeschlagen ist, ist ein positives Zeichen. Das Signalisiert Stabilität im eigenen Stadion.
Das stimmt, aber man muss auch bedenken, dass sie in einigen Spielen zu Hause glücklich waren. Die Leistung muss konstanter werden.
Ein 3:0 Sieg ist natürlich schön, aber die Dortmunder Fans haben trotzdem gepfiffen. Das zeigt, dass sie mehr von der Leistung ihrer Mannschaft erwarten.