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Nach einer beeindruckenden Rally im Jahr 2025 erlebt die Aktie von D-Wave Quantum in der ersten Handelswoche nach Weihnachten einen volatilen Rücksetzer.
• D-Wave-Aktie muss am Freitag deutlich Federn lassen
• Aktuelle Form-4-Einreichungen bei der SEC zeigen, dass CEO Alan Baratz und CFO John Markovich Aktienverkäufe im Millionenwert getätigt haben
• Analysten bleiben optimistisch
Handelsverlauf: Divergenz zum Gesamtmarkt
Am Freitag konnte der marktbreite S&P 500 an der Wall Street ein neues Rekordhoch erreichen – für die D-Wave Quantum-Aktie sah es jedoch ganz anders aus. Experten führen dies auf die geringere Liquidität zwischen den Jahren zurück, die Kursbewegungen bei spekulativen „Themen-Aktien“ oft verstärkt.
Insider-Transaktionen: Geplante Verkäufe belasten Sentiment
Für Gesprächsstoff sorgten Meldungen über Verkäufe durch die Unternehmensführung. CEO Alan Baratz übte Optionen für rund 794.000 Aktien zum Preis von 0,91 US-Dollar aus und veräußerte diese zu einem Durchschnittspreis von etwa 30,13 US-Dollar. Auch CFO John Markovich verkaufte 100.000 Anteile nach Optionsausübung. Beide Transaktionen basieren auf sogenannten 10b5-1-Plänen, die bereits im August 2025 festgelegt wurden, um den Vorwurf des Insiderhandels zu vermeiden. Dennoch reagierte der Markt mechanisch auf das erhöhte Angebot an Anteilen.
Der Ausblick: CES 2026 und Qubits-Konferenz
Trotz der aktuellen Kursverluste bleibt der Nachrichtenfluss operativ positiv. D-Wave wird auf der CES 2026 (7.-8. Januar) in Las Vegas seine „Annealing“-Quantencomputer einem breiten Publikum präsentieren. Im Fokus stehen dabei reale Anwendungsfälle aus der Industrie – ein wichtiger Schritt, um die Technologie von der Forschung in die kommerzielle Praxis zu überführen. Kurz darauf folgt die Nutzerkonferenz „Qubits“ (27.-28. Januar) in Florida, auf der Updates zur Roadmap und Kooperationen im Bereich „Quantum AI“ erwartet werden.
D-Wave-Aktie: Fundamentaldaten und Analystenstimmen
Das Geschäftsjahr 2025 war für D-Wave ein Jahr des Wachstums: Im dritten Quartal verdoppelte sich der Umsatz auf 3,7 Millionen US-Dollar, während die Bookings (Auftragseingänge) massiv zulegten. Zudem verfügte das Unternehmen zuletzt über eine Rekord-Cash-Position von über 836 Millionen US-Dollar, was die finanzielle Reichweite erheblich verlängert.
Kritische Stimmen, unter anderem von Motley Fool, mahnen jedoch zur Vorsicht. Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von über 300 und hohen Nettoverlusten sei die Bewertung extrem ambitioniert. Vergleiche zur Dotcom-Blase werden laut, wobei Skeptiker im Falle einer Marktkorrektur im Jahr 2026 Kursrückgänge bis auf 7,00 US-Dollar für möglich halten.
Am Freitag verlor die D-Wave Quantum-Aktie an der NYSE schlussendlich satte 8,1 Prozent auf 25,29 US-Dollar und entfernte sich damit wieder von ihrem Allzeithoch von Mitte Oktober, das bei 46,75 US-Dollar liegt.
Redaktion
Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.
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Bildquellen: T. Schneider / Shutterstock.com
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23 Kommentare
Ich bin kein Finanzexperte, aber ich habe das Gefühl, dass die D-Wave-Aktie momentan überbewertet ist. Ich würde empfehlen, vorsichtig zu sein und nicht zu viel Geld zu investieren.
Die Tatsache, dass die Aktienverkäufe bereits im August geplant waren, ist beruhigend. Dennoch ist es verständlich, dass Anleger nervös reagieren, wenn Führungskräfte große Teile ihrer Anteile verkaufen.
Die Erwähnung von Kursrückgängen bis auf 7,00 US-Dollar im Falle einer Marktkorrektur ist ein Warnsignal. Ich werde meine Position in der Aktie vorerst nicht ausbauen.
Die Ausübung von Optionen durch den CEO und CFO ist ein normaler Vorgang, aber der anschließende Verkauf der Aktien wirft Fragen auf. Wie sehen die Führungskräfte die Zukunft des Unternehmens?
Es ist gut zu wissen, dass die Führungskräfte ihre Verkäufe im Voraus geplant haben, um den Anschein von Insiderhandel zu vermeiden. Das schafft etwas Vertrauen.
Ein Umsatzwachstum auf 3,7 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2025 klingt vielversprechend, aber ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von über 300 ist wirklich extrem. Ist die aktuelle Bewertung wirklich gerechtfertigt?
Die Verdopplung des Umsatzes im dritten Quartal 2025 ist positiv, aber reicht das aus, um die hohen Verluste zu decken und die Erwartungen der Anleger zu erfüllen?
Die Kursentwicklung am Freitag war enttäuschend, aber ich glaube, dass es sich nur um eine kurzfristige Reaktion handelt. Die langfristigen Aussichten für D-Wave sind weiterhin positiv.
Die CES 2026 könnte ein Wendepunkt für D-Wave sein, wenn sie überzeugende Anwendungsfälle für ihre Technologie präsentieren können. Es wird entscheidend sein, dass sie zeigen, dass Quantencomputing nicht nur Zukunftsmusik ist.
Die Rekord-Cash-Position von über 836 Millionen US-Dollar gibt D-Wave sicherlich Spielraum für Investitionen und Weiterentwicklung. Aber wie lange reicht dieses Polster, wenn die Verluste weiterhin hoch sind?
Die hohe Cash-Position ist ein Puffer, aber D-Wave muss dringend Wege finden, profitabel zu werden. Sonst wird das Geld schnell knapp.
Ich bin gespannt, ob D-Wave auf der Qubits-Konferenz neue Details zu ihrer Roadmap und ihren Zielen für die Zukunft bekannt geben wird. Das könnte die Richtung der Aktie maßgeblich beeinflussen.
Ich bin neu im Bereich Quantencomputing und finde es faszinierend, was D-Wave vorhat. Aber ich bin auch vorsichtig, da die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt und die Konkurrenz groß ist.
Ich bin gespannt auf die Präsentation der „Annealing“-Quantencomputer auf der CES 2026. Die Fokussierung auf reale Anwendungsfälle könnte ein entscheidender Schritt für D-Wave sein, um sich vom reinen Forschungsobjekt zu einem kommerziell tragfähigen Unternehmen zu entwickeln.
Ich frage mich, welche konkreten Kooperationen im Bereich „Quantum AI“ auf der Qubits-Konferenz im Januar vorgestellt werden. Das könnte ein wichtiger Katalysator für die Aktie sein.
Die Verkäufe von CEO Baratz und CFO Markovich im Wert von Millionen Dollar sind natürlich besorgniserregend, aber die Tatsache, dass diese über 10b5-1-Pläne bereits im August 2025 festgelegt wurden, mildert den Eindruck von Insiderhandel etwas ab. Trotzdem bleibt ein ungutes Gefühl.
Die Volatilität nach den Feiertagen ist typisch für spekulative Aktien, aber bei D-Wave scheint sie besonders ausgeprägt zu sein. Ist die Aktie einfach zu riskant für langfristige Investitionen?
Ich bin kein Experte, aber ein KUV von über 300 erscheint mir selbst als Laie extrem hoch. Wie rechtfertigen die Analysten diese Bewertung?
Der Rücksetzer von 8,1 Prozent am Freitag, trotz eines Rekordhochs des S&P 500, deutet auf eine hohe Sensibilität der D-Wave-Aktie gegenüber Marktstimmungen hin. Die geringere Liquidität zwischen den Jahren verstärkt diese Volatilität offenbar.
Alan Baratz hat Optionen für 794.000 Aktien ausgeübt und zu 30,13 US-Dollar verkauft. Das ist ein signifikanter Betrag, aber die 10b5-1 Regelung sollte zumindest die schlimmsten Befürchtungen zerstreuen.
Die Vergleiche mit der Dotcom-Blase sind beunruhigend. Könnte D-Wave den gleichen Weg gehen, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden und eine Marktkorrektur eintritt?
Ich finde es gut, dass D-Wave sich auf reale Anwendungsfälle konzentriert. Das ist der Schlüssel, um die Technologie aus dem Labor zu holen und in die Wirtschaft zu integrieren.
Der Vergleich mit der Dotcom-Blase ist drastisch, aber nicht ganz unbegründet. D-Wave muss beweisen, dass sie mehr als nur ein Hype sind.