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Zugleich gingen einzelne Händler auf unterschiedliche Weise mit den Folgen der Zölle um, schränkte Jassy ein. Einige reichten sie in Form höherer Preise an die Verbraucher weiter, andere schluckten die Zusatzkosten selbst, um die Nachfrage nach ihren Produkten anzukurbeln.
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Amazon selbst versuche stets, die Preise so niedrig wie möglich zu halten. Allerdings seien im Einzelhandelsgeschäft mit den traditionell niedrigen Margen die Optionen „nicht endlos“, sagte der Amazon-Chef. „Wenn bei den Leuten die Kosten um zehn Prozent steigen, gibt es nicht viele Stellen, an denen man das auffangen kann.“
Trumps Regierung hatte Warnungen von Wirtschaftsexperten, dass letztlich US-Verbraucher die Kosten der Zölle tragen würden, stets zurückgewiesen. Der Präsident und seine Minister behaupten immer wieder, es gebe keine zusätzliche Inflation durch die Abgaben. Vielmehr machten die Zölle die USA reich und förderten Investitionen in die Produktion im Land, heißt es aus dem Weißen Haus.
Dagegen kamen Forscher des in Kiel ansässigen Instituts für Weltwirtschaft in einer diese Woche veröffentlichten Studie zu dem Schluss, dass die Zölle nicht die ausländischen Exporteure, sondern die amerikanische Wirtschaft selbst belasteten. Nur etwa 4 Prozent der Zolllast trügen ausländische Lieferanten, während 96 Prozent auf US-Käufer abgewälzt würden, hieß es auf Basis von über 25 Millionen Lieferdatensätzen mit einem Gesamtwert von fast vier Billionen US-Dollar (3,44 Billionen Euro)./so/DP/zb
Quelle: dpa-AFX
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12 Kommentare
Die Tatsache, dass einige Händler die Zölle selbst absorbieren, um die Nachfrage anzukurbeln, zeigt, wie stark der Wettbewerb ist. Aber ist das langfristig tragfähig, wenn die Kosten weiter steigen?
Das ist ein guter Punkt. Es könnte zu einer Konsolidierung des Marktes kommen, bei der kleinere Händler untergehen.
Es ist bemerkenswert, dass die Forscher in Kiel über 25 Millionen Lieferdatensätze analysiert haben, um zu dieser Schlussfolgerung zu gelangen. Das verleiht der Studie eine hohe Glaubwürdigkeit.
Absolut, eine solche Datenbasis ist entscheidend für die Validität der Ergebnisse. Es ist gut, dass solche unabhängigen Studien durchgeführt werden.
Ich bin skeptisch, ob die Zölle tatsächlich Investitionen in die US-Produktion fördern, wie die Trump-Regierung behauptet. Die Verlagerung von Produktionsstätten ist ein komplexer Prozess, der nicht allein durch Zölle beeinflusst wird.
Die 2.809% Rendite seit der Erstempfehlung von Amazon im boerse.de-Aktienbrief ist beeindruckend. Aber wie sieht die Zukunft aus, wenn die Zölle die Profitabilität belasten?
Die Aussage von Andy Jassy, dass die Zölle nun „kriechen“ in die Preise, klingt plausibel, besonders wenn man bedenkt, dass die aufgebauten Reserven bereits im Herbst erschöpft waren. Das deutet auf eine verzögerte, aber unvermeidliche Auswirkung auf die Konsumenten hin.
Die Aussage, dass es „nicht endlos“ viele Möglichkeiten gibt, die Kostensteigerung von 10 Prozent aufzufangen, klingt ehrlich und realistisch. Amazon scheint die Situation nicht zu beschönigen.
Die Investition von 8.717.820 Euro in Amazon-Aktien durch die boerse.de-Fonds zeigt das Vertrauen in das Unternehmen, trotz der aktuellen Herausforderungen durch die Zölle. Das ist ein interessanter Kontrast zur Studie aus Kiel.
Wenn die Zölle zu höheren Preisen führen, könnte das die Kaufkraft der Konsumenten verringern und letztendlich das Wirtschaftswachstum bremsen. Das ist ein besorgniserregender Gedanke, besonders in der aktuellen Situation.
Die Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, die besagt, dass 96 Prozent der Zolllast auf US-Käufer abgewälzt werden, ist erstaunlich hoch. Das widerspricht doch den Behauptungen der Trump-Regierung, dass die Zölle die USA reicher machen würden.
Ich frage mich, wie Amazon konkret versucht, die Preise niedrig zu halten, wenn die Margen im Einzelhandel ohnehin schon gering sind. Könnte das zu Qualitätsminderungen oder Einschränkungen im Angebot führen?