Der Dienstleistungssektor in Deutschland hat im Juli 2026 kalender- und saisonbereinigt real 0,7 Prozent und nominal 0,6 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im Juni 2026. Das zeigen die vorläufigen Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes, die sich auf alle Dienstleistungsbranchen außer Finanz- und Versicherungsdienstleistungen beziehen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2025 ergibt sich ein anderes Bild: Real sank der Umsatz um 0,9 Prozent, nominal stieg er dagegen um 2,9 Prozent. Die Differenz zwischen den beiden Werten folgt aus der Preisbereinigung, die bei der realen Berechnung vorgenommen wird.

Branchen im Vergleich

Innerhalb des Dienstleistungssektors verlief die Entwicklung gegenüber dem Vormonat uneinheitlich. Den größten realen Umsatzzuwachs verzeichnete das Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem Plus von 3,2 Prozent. Es folgten die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit einem Anstieg von 2,1 Prozent.

In den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, zu denen etwa die Vermietung beweglicher Sachen und die Vermittlung von Arbeitskräften zählen, betrug der Zuwachs gegenüber dem Vormonat 0,8 Prozent. Im Bereich Verkehr und Lagerei fiel der Anstieg mit 0,1 Prozent deutlich geringer aus.

Ein Minus bei Information und Kommunikation

Gegen den allgemeinen Trend entwickelte sich der Bereich Information und Kommunikation. Dort sank der Umsatz im Juli 2026 gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent, während alle anderen genannten Bereiche ein Plus verzeichneten.

Die Zahlen für Juli 2026 tragen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vorläufigen Charakter und können im Rahmen künftiger Veröffentlichungen revidiert werden.

DAX notierte an diesem Tag bei 25 449,19 Punkten.

Teilen.

berichtet über Aktien, Indizes und Makro-Trends mit Fokus auf klare Einordnung und praktische Relevanz. Sein/ Ihr Schwerpunkt: Marktbewegungen verstehen, Chancen und Risiken transparent machen – ohne unnötigen Lärm.

Einen Kommentar hinterlassen

Exit mobile version