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Damit legte der Aufwärtskurs des Euro zumindest vorerst eine Pause ein. Die europäische Gemeinschaftswährung blieb unter der Marke von 1,16 Dollar, die sie am Vortag zeitweise überschritten hatte. Dabei hatte der Euro unter anderem von unterschiedliche Zinserwartungen profitiert.
Die Volkswirte der Landesbank Helaba sehen nun die 100-Tagelinie bei 1,1569 als erste Unterstützung. Unverändert freundlich sei die Lage der technischen Indikatoren, so die Experten.
Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus Deutschland bewegten den Euro nicht. Die vom ZEW erhobenen Konjunkturerwartungen legten im Juli stärker als erwartet zu. Auch die auf einem nimmer noch niedrigen Niveau befindliche Lagebeurteilung verbesserte sich. „Trotz aller Störfeuer vom ungelösten Nahost-Konflikt bis zur Niedrigwasserkrise zeigen die Finanzmarktexperten zum vierten Mal in Folge eine wachsende Zuversicht, dass die Konjunktur den Widrigkeiten trotzt“, kommentierte Elmar Völker, Volkswirt bei der LBBW. „Ob die positiven Impulse ausreichen, um die wirtschaftliche Talsohle nachhaltig zu überwinden, muss sich jedoch erst noch zeigen.“
Auf politischer Seite steht der Iran-Konflikt weiter im Fokus. Nach dem Ende der 60-tägigen Frist des Rahmenabkommens stehen Washington und Teheran laut US-Präsident Donald Trump nicht in Verhandlungen. „Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant“, teilte er auf der Plattform Truth Social mit. Erst am Vortag hatte Trump dem Sender Fox News gesagt, Vertreter der US-Regierung stünden im direkten Kontakt mit den iranischen Revolutionsgarden. Eine Öffnung der Straße von Hormus ist weiterhin nicht in Sicht.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85585 (0,85500) britische Pfund, 184,87 (184,59) japanische Yen und 0,9406 (0,9389) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.394 Dollar. Das waren rund 21 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he
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