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Die hohe Unsicherheit mit Blick auf die Lage im Nahen Osten belastete den Euro. Die USA und der Iran konnten bei ihren Bemühungen um ein Ende des Kriegs keine Fortschritte erzielen. Über das Wochenende haben beide Länder vielmehr ihre jüngsten Vorschläge gegenseitig zurückgewiesen. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die jüngste Antwort des Irans als „völlig inakzeptabel“ und sprach weitere Drohungen gegen die Islamische Republik aus. Der US-Dollar als Weltleitwährung wurde gesucht.
Die am Nachmittag veröffentlichten Verbraucherpreisdaten aus den Vereinigten Staaten sorgten nur für wenig weiteren Auftrieb beim US-Dollar. Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate im April erneut nach oben geschoben. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,8 Prozent. Im März hatte die Rate noch bei 3,6 Prozent gelegen. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 3,7 Prozent gerechnet.
„Spätestens mit dem heutigen Zahlenwerk dürften Zinssenkungsdebatten vom Tisch sein“, kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Der designierte Notenbankpräsident Kevin Warsh liebäugele mit Zinssenkungen, doch in Anbetracht der aktuellen Inflationsentwicklung werde er davon vorerst Abstand nehmen müssen. „Dass die Inflationsrate weiter steigt, liegt auf der Hand, schließlich halten die Verspannungen an den globalen Energiemärkten an“, schreibt Gitzel
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86803 (0,86488) britische Pfund, 184,98 (184,87) japanische Yen und 0,9172 (0,9163) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.683 Dollar. Das waren 53 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he
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6 Kommentare
Great insights on Devisen-News. Thanks for sharing!
Interesting update on Devisen: Eurokurs gefallen – Unsicherheit bleibt hoch. Looking forward to seeing how this develops.
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