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EQS-Ad-hoc: BASF SE / Schlagwort(e): Jahresergebnis
BASF SE: BASF-Gruppe legt vorläufige Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vor
22.01.2026 / 19:08 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
BASF-Gruppe legt vorläufige Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vor
- Free Cashflow liegt mit 1,3 Milliarden € deutlich über dem Analystenkonsens (0,6 Milliarden €) und der von BASF prognostizierten Bandbreite (0,4 Milliarden € bis 0,8 Milliarden €)
- EBITDA vor Sondereinflüssen erreicht 6,6 Milliarden € und liegt damit leicht unter dem Niveau des Analystenkonsens (6,7 Milliarden €) und der von BASF prognostizierten Bandbreite (6,7 Milliarden € bis 7,1 Milliarden €)
Ludwigshafen – 22. Januar 2026 – Der Umsatz der BASF-Gruppe liegt im Gesamtjahr 2025 bei voraussichtlich 59,7 Milliarden € (2024: 61,4 Milliarden €, ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). Dies entspricht dem von Analysten im Durchschnitt geschätzten Wert (Vara: 59,6 Milliarden €). Während die Mengen 2025 leicht stiegen, belasteten negative Währungseffekte und leicht rückläufige Verkaufspreise die Umsatzentwicklung.
Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen und Sondereinflüssen (EBITDA vor Sondereinflüssen) liegt 2025 mit voraussichtlich 6,6 Milliarden € leicht unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen für 2025 (Vara: 6,7 Milliarden €) und unterhalb der von BASF im Oktober 2025 prognostizierten Bandbreite von 6,7 Milliarden € bis 7,1 Milliarden €. Zuletzt wurde von BASF ein Ergebnis am unteren Ende dieser Bandbreite erwartet. Im Jahr 2024 betrug das EBITDA vor Sondereinflüssen 7,2 Milliarden € (ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultierte insbesondere aus niedrigeren Margen und negativen Währungseffekten.
Der Free Cashflow beträgt 2025 voraussichtlich 1,3 Milliarden € (2024: 0,7 Milliarden €) und liegt somit deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen (Vara: 0,6 Milliarden €) und der von BASF prognostizierten Bandbreite von 0,4 Milliarden € bis 0,8 Milliarden €. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Free Cashflow unterstützt durch niedrigere Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (2025: 4,3 Milliarden €; 2024: 6,2 Milliarden €). Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit beträgt 2025 voraussichtlich 5,6 Milliarden € (2024: 6,9 Milliarden €). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus preisbedingt höheren Edelmetallhandelspositionen; gegenläufig wirkte eine substanzielle Dividende von Wintershall Dea.
Das EBIT der BASF-Gruppe liegt 2025 mit voraussichtlich 1,6 Milliarden € unter dem Analystenkonsens für 2025 (Vara: 2,2 Milliarden €) und unter dem Wert des Vorjahres (2024: 1,8 Milliarden €, ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). Das EBIT enthält deutlich höhere Restrukturierungsaufwendungen als im Vorjahr. Mit den angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen kommt BASF schneller voran als geplant. Gegenläufige positive Sondereinflüsse resultieren insbesondere aus der Veräußerung des Bautenanstrichmittelgeschäfts an Sherwin-Williams zum 1. Oktober 2025. In der Summe belaufen sich die Sondereinflüsse im EBIT 2025 voraussichtlich auf minus 1,3 Milliarden €.
Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen liegt 2025 voraussichtlich bei 1,6 Milliarden €. Es übersteigt somit deutlich den Analystenkonsens (Vara: 1,2 Milliarden €) und das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen des Vorjahres (2024: 1,3 Milliarden €). Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Ergebnisbeiträgen der at-equity konsolidierten Beteiligung an Wintershall Dea.
Weiterführende Informationen
Der im Auftrag von BASF monatlich erstellte Überblick der Analystenschätzungen ist abrufbar unter: www.basf.com/analystenschaetzungen.
Der BASF-Bericht 2025 wird am Freitag, 27. Februar 2026, veröffentlicht. Die Telefonkonferenz für Analysten und Investoren ist an diesem Tag für 9:00 bis 10:00 Uhr geplant, die Jahrespressekonferenz für Journalisten von 10:30 bis 11:30 Uhr.
Kontakt
Dr. Stefanie Wettberg
Investor Relations
+49 621-60-48002
[email protected]
Jens Fey
Corporate Media Relations
+49 621-60-99123
[email protected]
22.01.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Originalinhalt anzeigen: EQS News
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15 Kommentare
Die höheren Restrukturierungsaufwendungen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr sind ein Warnsignal. Wo genau liegen diese Aufwendungen und welche Bereiche sind davon betroffen?
Ein Free Cashflow von 1,3 Milliarden Euro ist positiv, aber wie plant BASF, dieses Kapital einzusetzen? Werden Investitionen getätigt oder Ausschüttungen an die Aktionäre erfolgen?
Die Reduzierung der Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen von 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 4,3 Milliarden Euro im Jahr 2025 scheint einen wesentlichen Beitrag zum höheren Free Cashflow geleistet zu haben. Ist das ein nachhaltiger Trend?
Die Umsatzentwicklung von 59,7 Milliarden Euro ist zwar fast im Einklang mit den Analystenschätzungen, aber der Rückgang gegenüber den 61,4 Milliarden Euro im Jahr 2024 ist doch besorgniserregend. Welche Maßnahmen plant BASF, um den Umsatz wieder zu steigern?
Die negativen Währungseffekte und die leicht rückläufigen Verkaufspreise scheinen die Umsatzentwicklung stark zu belasten. Wie stark ist BASF hier von Schwankungen abhängig und wie wird das Risiko gemanagt?
Ich bin etwas skeptisch, dass BASF das Ergebnis am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite erwartet hat, obwohl das EBITDA letztendlich darunter lag. War die Kommunikation hier vielleicht zu optimistisch?
Die Diskrepanz zwischen dem leicht gestiegenen Umsatzvolumen und dem gesunkenen Gesamtumsatz aufgrund von Währungseffekten und Preisen ist bemerkenswert. Das zeigt die Komplexität des globalen Geschäfts.
Die Tatsache, dass der Umsatz fast den Erwartungen entspricht (59,7 Milliarden Euro vs. 59,6 Milliarden Euro Vara), deutet auf eine solide operative Leistung hin, trotz der genannten Herausforderungen.
Der Free Cashflow von 1,3 Milliarden Euro übertrifft den Analystenkonsens von 0,6 Milliarden Euro deutlich – ist das ein Zeichen für eine verbesserte Effizienz im operativen Geschäft oder eher ein einmaliger Effekt?
Die Erwähnung der ’substantiellen Dividende von Wintershall Dea‘ als gegenläufigen Effekt zum Rückgang des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit finde ich wichtig. Das zeigt, dass auch externe Faktoren eine Rolle spielen.
Ich frage mich, ob die niedrigeren Margen, die zum Rückgang des EBITDA beigetragen haben, branchenspezifisch sind oder ob BASF hier spezifische Probleme hat.
Gute Frage! Es könnte auch eine Kombination aus beidem sein, da die Rohstoffpreise und die globale Konjunktur ebenfalls eine Rolle spielen.
Der Verkauf des Coatings-Geschäfts wird immer wieder erwähnt (‚ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft‘). Wie groß war der Einfluss dieses Geschäfts auf die Zahlen der Vorjahre und wie wird sich der Wegfall auswirken?
Das EBITDA vor Sondereinflüssen liegt mit 6,6 Milliarden Euro leicht unter den Prognosen. Ist das ein vorübergehendes Problem oder ein Hinweis auf strukturelle Herausforderungen?
Mich wundert der Rückgang des EBIT von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf voraussichtlich 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2025, trotz des gestiegenen Free Cashflows. Könnte das auf höhere Restrukturierungskosten zurückzuführen sein, wie im Artikel erwähnt?