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Jena, 22. Januar 2026

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres (GJ) 2025/26 bis zum 31. Dezember 2025 erzielte die Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) einen vorläufigen Umsatz von 467 Mio. € (Vorjahr: 490 Mio. €). Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf negative Währungseffekte zurückzuführen. Das vorläufige operative Ergebnis (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokationen = EBITA) belief sich auf 8 Mio. € (Vorjahr: 35 Mio. €).

Mehrere Faktoren haben zur verhaltenen Geschäftsentwicklung der ersten drei Monate beigetragen: die außergewöhnlich starken Auslieferungen von Geräten im letzten Monat des GJ 2024/25, die zu einem schwächeren Start in das neue Geschäftsjahr beitrugen, erhebliche negative Währungseffekte, Umsatzverluste bei einer bifokalen Intraokularlinse (IOL) in China durch die Rücknahme aus dem volumenbasierten Tenderverfahren, wie bereits im Rahmen der Analystenkonferenz des GJ 2024/25 am 11. Dezember 2025 kommuniziert, ein zunehmend schwächeres Investitionsumfeld in der Region Americas aufgrund gestiegener geopolitischer Unsicherheiten sowie die Kalenderverschiebung der Wintersaison für refraktive Behandlungen in China rund um das chinesische Neujahrsfest. Darüber hinaus wird erwartet, dass das bevorstehende neue landesweite volumenbasierte Tenderverfahren für das IOL-Geschäft in China aufgrund verstärkten lokalen chinesischen Wettbewerbs zu erheblichem Preisdruck führen wird.

Angesichts der aktuell hohen Unsicherheiten im Zusammenhang mit geopolitischen Entwicklungen, Handelsbarrieren und regulatorischen Risiken kann die bisherige Prognose für das GJ 2025/26 voraussichtlich nicht erreicht werden und wird derzeit überprüft (bisherige Prognose: Umsatzanstieg auf rund 2,3 Mrd. € sowie eine EBITA-Marge (EBITA/Umsatz) von 12,5%). Derzeit stehen unter anderem die Ergebnisse der Neuzulassung einer bifokalen Intraokularlinse und des neuen landesweiten volumenbasierten Tenderverfahrens in China sowie der Wintersaison für refraktive Behandlungen noch aus. Die Unternehmensleitung wird schnellstmöglich, spätestens im Rahmen der 6-Monats-Ergebnisse am 12. Mai 2026 ein Update zu weiteren Reorganisations- und Kostensenkungsmaßnahmen sowie eine präzisierte Prognose für das GJ 2025/26 vorstellen.

Der Quartalsbericht für die ersten drei Monate des GJ 2025/26 wird am 12. Februar 2026 veröffentlicht.

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23 Kommentare

  1. Die Kombination aus Währungseffekten, Tender-Rücknahme und geopolitischen Risiken ist wirklich ungünstig. Wie diversifiziert ist das Unternehmen, um solche Schocks abzufedern?

  2. Die Tatsache, dass das Unternehmen die Prognose überprüft, zeigt, dass man die Situation ernst nimmt. Ich hoffe, das führt zu einer realistischen Neubewertung.

  3. Die Erwähnung der 6-Monats-Ergebnisse am 12. Mai als Zeitpunkt für ein Update ist gut. Das gibt Investoren einen klaren Zeitrahmen.

  4. Peter Schneider am

    Die Erwähnung der Rücknahme der bifokalen IOL in China aus dem Tenderverfahren ist kritisch. War das ein einmaliger Effekt, oder ist mit weiteren Rücknahmen in ähnlichen Verfahren zu rechnen?

  5. Anna Schneider am

    Die Prognose von 2,3 Mrd. € Umsatz war ehrgeizig. Angesichts der aktuellen Lage scheint eine Revision nach unten wahrscheinlich.

  6. Jonas Hoffmann am

    Ich bin gespannt auf den Quartalsbericht am 12. Februar. Hoffentlich gibt er detailliertere Einblicke in die Ursachen des Umsatzrückgangs und die geplanten Gegenmaßnahmen.

  7. Die Tatsache, dass die Prognose für das Gesamtjahr überprüft wird, ist zwar enttäuschend, aber ein Zeichen für verantwortungsvolles Management. Wann genau erwarten wir ein Update?

  8. Die Kalenderverschiebung des chinesischen Neujahrsfests scheint einen Einfluss zu haben. Wie stark war dieser Effekt im Vergleich zu den anderen genannten Faktoren?

  9. Lukas Schneider am

    Ich bin kein Finanzexperte, aber ein Rückgang des EBITA von 35 Mio. € auf 8 Mio. € ist alarmierend. Das Unternehmen muss schnell handeln.

  10. Die Abhängigkeit von der Wintersaison für refraktive Behandlungen in China ist ein Schwachpunkt. Könnte man diese saisonalen Schwankungen durch andere Produkte oder Märkte ausgleichen?

  11. Die Situation in China scheint besonders volatil zu sein. Wie plant Carl Zeiss Meditec, mit den sich ständig ändernden regulatorischen Rahmenbedingungen umzugehen?

  12. Eine EBITA-Marge von 12,5% war das ursprüngliche Ziel, aber das scheint nun unrealistisch. Welche konkreten Maßnahmen plant Carl Zeiss Meditec, um die Profitabilität angesichts der Herausforderungen in China und den Americas zu verbessern?

  13. Der Umsatzrückgang von 490 Mio. € auf 467 Mio. € im ersten Quartal ist beachtlich. Könnte man genauer quantifizieren, wie viel Prozent dieses Rückgang tatsächlich durch die negativen Währungseffekte verursacht wurde?

  14. Karl D. Becker am

    Ich frage mich, ob die außergewöhnlich starken Auslieferungen im letzten Quartal des Vorjahres nicht auch eine gewisse Sättigung im Markt verursacht haben.

  15. Die Ankündigung von Kostensenkungsmaßnahmen ist zwar positiv, aber ich befürchte, dass dies auf Kosten der Innovation gehen könnte.

  16. Die Kommunikation über die Probleme mit der IOL in China erfolgte bereits im Dezember. Warum konnte bis heute keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden?

  17. Die gestiegene geopolitische Unsicherheit in den Americas wird als Grund für ein schwächeres Investitionsumfeld genannt. Welche spezifischen Länder oder Regionen sind am stärksten betroffen, und wie wirkt sich das auf die Auftragslage aus?

  18. Lukas M. Schmidt am

    Der verstärkte lokale Wettbewerb in China im IOL-Geschäft klingt besorgniserregend. Gibt es Anzeichen dafür, dass dieser Wettbewerb auch in anderen Produktbereichen zunimmt?

  19. Peter Schneider am

    Ein EBITA von nur 8 Mio. € im Vergleich zu 35 Mio. € im Vorjahr ist ein deutlicher Rückschlag. Welche Kostenpositionen sind besonders stark gestiegen?

  20. Die Abhängigkeit von der Neuzulassung der bifokalen IOL in China ist riskant. Gibt es alternative Produkte oder Märkte, auf die man sich konzentriert, falls die Zulassung nicht erteilt wird?

  21. Ich bin als Aktionär besorgt über die Entwicklung. Die Kommunikation des Unternehmens muss transparent und ehrlich sein, um das Vertrauen der Investoren zu erhalten.

  22. Es ist wichtig zu verstehen, wie sich die Reorganisation und die Kostensenkungsmaßnahmen konkret auf die Mitarbeiter und die Forschung & Entwicklung auswirken werden.

  23. Die Konzentration auf das IOL-Geschäft in China birgt offensichtlich Risiken. Ist eine stärkere Diversifizierung in andere Bereiche oder Regionen geplant?

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