Listen to the article
Kernaussagen
🌐 Translate Article
📖 Read Along
💬 AI Assistant
Das gestern war keine „Konsolidierung“, wie sie sich typischerweise in überhitzten Märkten von Zeit zu Zeit einstellt. Das war eine konzertierte Aktion der Shorties, die den dramatisch Short-Squeeze mit großem Aufwand stoppen wollten und dies für gut einen Tag geschafft haben. Was spricht für eine solche konzertierte Aktion?
– Es gab große Kursrücksetzer ohne irgendeine auslösende Nachricht.
– Der Zeitpunkt lässt vermuten, dass die Edelmetallpreise aus Sicht der Shorties die Quartalszahlen oder gar die Jahresabschlüsse versauen könnten.
– Die Behauptung in den Medien, die hohe Volatilität der Edelmetallmärkte sei einer unsicheren Weltlage geschuldet ist ein offenkundig falsches Narrativ, wenn zugleich der Volatilitätsindex VIX sein Jahrestief erreicht – so besehen war die Volatilität also nie geringer.
– Wer Gewinne vor den handelsschwachen Feiertagen mitnehmen und nicht unter dem Weihnachtsbaum Kurs verfolgen wollte, hat dies schon vor Weihnachten getan.
– Wer hingegen handelsschwache Zeiten zu Kursbeeinflussung in seinem Sinne sucht, agiert zwischen Weihnachten und Neujahr.
– Die Kursrückgänge war kein allmähliches Abbrökeln, wie es sich bei Gewinnmitnahmen zeigt, sondern waren steil, was für eine hohe Zahl gleichzeitig erteilter Verkaufsorder spricht.
– Gegen Abend ging den Shorties dann die Kraft aus und heute gehen die Edelmetallmärkte schon wieder überdurchschnittlich schnell nach oben. Die Kurssteigerungen heute sind demgegenüber „gesund“, weil sie nicht sprunghaft binnen weniger Minuten, sondern über viele Stunden am Tag ablaufen – wie es halt normalem Marktverhalten entspricht, wenn Anleger zwischenzeitlich günstigere Kurse zum Einstieg nutzen.
Ergebnis: Nicht die Longseite, sondern die Shortseite ist krank. Sie versucht sich als kräftiger darzustellen, als sie in Wirklichkeit ist.
Ich bin und bleibe bei solchen durchschaubaren Pseudo-Rücksetzen voll investiert. „Raus und rein macht Vermögen klein“. Dieses Jahr kann ich – wie wahrscheinlich viele in diesem Forum – auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Nach all den Jahren, in denen die Krypto-Freunde, Impfstoff-Freaks und Rüstungsprofiteure das bessere Ende für sich hatten, fühle ich mich dieses Mal als „Goldhamster“ mit allerlei Silber und Platin ganz gut:
Bild: //assets.wallstreet-online.de/_media/22095/board/20251230212240-screenshot-2025-12-30-211723.jpg
Schön wär’s, wenn es so weiter ginge … Bild: https://img.wallstreet-online.de/smilies/smile.gif In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch in ein goldiges 2026. Vielen Dank für manch informativen Beitrag – auch und gerade von denjenigen, die anderer Meinung sind als ich selbst. Meine wichtigste Erfahrung und Lehre als Anleger ist nämlich, sich und seine Anlagestrategie ständig selbst zu hinterfragen, um Irrtümer schnell zu korrigieren. Deshalb postet gerne auch, was gegen Edelmetallanlagen spricht. Die Kunst besteht nämlich darin zum richtigen Zeitpunkt aus dem Edelmetall wieder rauszugehen. So hat es Jakob Michael auch vor gut hundert Jahren geschafft, binnen zehn Jahren vom Habenichts zum vielleicht reichsten Mann der Weimarer Republik zu werden. Die Geschichte hat allerdings noch ein paar Facetten, deretwegen er in unseren Medien totgeschwiegen wird.
Den vollständigen Artikel hier lesen

