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Der Euro setzte seine Erholung am Mittwoch mit leichten Gewinnen fort. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,1592 US-Dollar, nachdem sie am Freitag unter die Marke von 1,15 Dollar gerutscht war. Die Erwartung einer weiteren Lockerung der US-Geldpolitik prägt zunehmend den Markt.
Der „Hassett-Effekt“ erfasst die Devisenmärkte langsam, aber sicher. Kevin Hassett, Vorsitzender des Nationalen Wirtschaftsrats und Berater von US-Präsident Donald Trump, gilt als Favorit für die Nachfolge des US-Notenbankchefs Jerome Powell. Hassett ist bekannt als Befürworter einer lockeren Geldpolitik.
Powell, dessen Mandat bis Mai 2026 läuft, ist Trump schon lange ein Dorn im Auge. Der US-Präsident fordert seit längerem Zinssenkungen. Der Markt muss sich möglicherweise auf eine Fed unter einem Befürworter einer lockeren Geldpolitik einstellen.
Wie es kurzfristig mit der US-Geldpolitik weitergeht, wird sich Mitte Dezember mit der nächsten Leitzinsentscheidung zeigen. Die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinssenkung im Dezember hat auf 80 Prozent zugenommen, obwohl keine klare Mehrheit dafür aus den Fed-Kommentaren hervorgeht.
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25 Kommentare
Die Erholung des Euro könnte zwar kurzfristig positiv sein, aber eine zu starke Aufwertung könnte die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Exporte beeinträchtigen.
Die Volatilität des Euro gegenüber dem US-Dollar ist ein Zeichen für die Unsicherheit in der Weltwirtschaft. Welche Anlagestrategien sind in dieser Situation empfehlenswert?
Wenn Hassett tatsächlich eine lockere Geldpolitik bevorzugt, könnte das zu einer höheren Inflation in den USA führen. Wie würde sich das auf den Euro auswirken?
Die 80-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember klingt nach einer klaren Erwartungshaltung des Marktes – wie reagieren deutsche Exporteure darauf?
Ich bin skeptisch, ob der „Hassett-Effekt“ tatsächlich so stark sein wird, wie hier dargestellt; Trump hat schon oft Favoriten gehabt, die am Ende nicht durchgesetzt haben.
Die Erwähnung des „Hassett-Effekts“ ist neu für mich. Könnte man das bitte etwas genauer erklären, welche Mechanismen da genau greifen?
Die Tatsache, dass der Euro unter 1,15 Dollar gerutscht war, bevor er sich erholte, zeigt, wie volatil der Devisenmarkt derzeit ist. Ist das eine Gefahr für langfristige Investitionen?
Ein Kurs von 1,1592 US-Dollar für den Euro ist zwar ein Gewinn, aber im historischen Kontext immer noch relativ niedrig. Wann kann man von einer vollständigen Erholung sprechen?
Guter Punkt! Viele Analysten sehen 1,20 als psychologische Schallmauer, die es zu überwinden gilt.
Wenn Hassett tatsächlich Powell ersetzt, und er eine lockere Geldpolitik befürwortet, könnte das den Dollar weiter schwächen und den Euro begünstigen – aber zu welchem Preis für die US-Wirtschaft?
Die Erholung des Euro auf 1,1592 US-Dollar ist zwar positiv, aber reicht das wirklich aus, um von einer nachhaltigen Trendwende zu sprechen, oder ist das nur eine kurzfristige Reaktion?
Man sollte nicht vergessen, dass auch europäische Faktoren den Euro beeinflussen. Wie wirken sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland und die EU-Politik auf den Wechselkurs aus?
Die Tatsache, dass Trump schon länger Zinssenkungen fordert, deutet darauf hin, dass er die Geldpolitik als Instrument zur Beeinflussung des Wahlkampfes sieht.
Das ist eine sehr zynische, aber durchaus plausible Interpretation.
Es ist interessant zu sehen, wie der Markt auf die Äußerungen von Hassett reagiert, selbst wenn er noch keine offizielle Position hat. Das spricht für seine Glaubwürdigkeit.
Die bevorstehende Leitzinsentscheidung der Fed im Dezember ist der alles entscheidende Faktor. Eine Zinserhöhung wäre überraschend und würde den Dollar wahrscheinlich stärken.
Ich bin gespannt, ob sich die Erwartungen an eine Fed-Zinssenkung im Dezember tatsächlich bestätigen. Eine Überraschung könnte den Markt stark bewegen.
Die Diskussion um Jerome Powell und seine mögliche Ablösung ist politisch brisant. Wie unabhängig ist die US-Notenbank wirklich?
Die Kombination aus Trumps Druck auf Powell und der möglichen Ernennung von Hassett signalisiert eine deutliche Richtungsänderung in der US-Geldpolitik, oder?
Die Erholung des Euro ist ein willkommener Lichtblick in einer ansonsten düsteren wirtschaftlichen Lage. Ich hoffe, dass dieser Trend anhält.
Die Abhängigkeit des Euro vom Verhalten der US-Notenbank ist beängstigend. Brauchen wir keine eigene, unabhängige Geldpolitik in der Eurozone?
Ich vermute, dass der Markt die Aussicht auf eine schwächere US-Wirtschaft bereits antizipiert und deshalb in den Euro fliehen.
Es ist bemerkenswert, dass Powell Trump ein Dorn im Auge ist, obwohl sein Mandat noch bis Mai 2026 läuft. Das zeigt die politische Einflussnahme auf die Geldpolitik.
Die Leitzinsentscheidung Mitte Dezember wird entscheidend sein. Welche konkreten Datenpunkte werden die Fed dabei besonders berücksichtigen?
Ich frage mich, ob die Erwartungshaltung einer lockeren US-Geldpolitik nicht schon längst eingepreist ist. Welche anderen Faktoren könnten den Euro zusätzlich stärken?