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Der Euro hat sich am Donnerstag nach seinem Kursrutsch infolge der Fed-Zinsentscheidung leicht erholt. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,1521 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vortag, nachdem sie am Mittwochabend um mehr als einen Cent abgerutscht und zeitweise unter die Marke von 1,15 gefallen war.

Die US-Notenbank beließ den Leitzins angesichts Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs unverändert; der Beschluss fiel einstimmig. Unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh gab es nicht die weiterhin von US-Präsident Donald Trump geforderte Zinssenkung, was den Dollar stützte. Zugleich rechnet die Fed für das laufende Jahr mit deutlich höherer Inflation als bislang. Beobachter erwarten in den kommenden Monaten eine mögliche Zinsänderung; die neuen Projektionen zeigen, dass die Mehrheit im Entscheidungsgremium bis Jahresende unveränderte oder höhere Zinsen für gerechtfertigt hält, im Gegensatz zur März-Projektion, die noch eine Senkung nahelegte.

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