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Der Euro hat sich am Freitag kaum bewegt und wurde am Morgen bei 1,1381 US-Dollar gehandelt, etwas höher als am Vorabend. Die EZB setzte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1342 Dollar.

Vor dem Wochenende stehen nur wenige wichtige Konjunkturdaten an; am Nachmittag werden Zahlen zur US-Konsumlaune erwartet.

Aussagen von US-Notenbankern, die vor anhaltend hoher Inflation warnten, verliehen dem Dollar dennoch keinen weiteren Rückenwind. New-York-Fed-Chef John Williams nannte die Teuerung „zweifellos erhöht“, Chicago-Fed-Präsident Austan Goolsbee verwies auf besonders hartnäckigen Preisdruck bei Dienstleistungen.

Zuvor hatte die Spekulation auf im Jahresverlauf weiter steigende US-Zinsen den Dollar gestützt und den Euro belastet. Kurz vor dem Wochenende notierte die Gemeinschaftswährung daher nahe dem tiefsten Niveau seit über einem Jahr; das Wochentief lag am Mittwoch bei 1,1325 Dollar.

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