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Der Euro ist zum Wochenstart kaum verändert: Am Montagmorgen lag die Gemeinschaftswährung bei 1,1397 US-Dollar und damit nur leicht über dem Freitagabend. Die EZB setzte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1401 Dollar; zwischenzeitlich kletterte der Euro klar über 1,14 US-Dollar, gab am Abend jedoch wieder nach.

Trotz jüngster Spannungen werden die Friedensgespräche fortgesetzt, wodurch geopolitische Themen vorerst in den Hintergrund treten. Die Veröffentlichungslage ist in dieser Woche dicht; im Fokus stehen Konjunktur- und Inflationsdaten. Besonders beachtet wird der US-Arbeitsmarktbericht, der wegen des Unabhängigkeitstags bereits am Donnerstag erscheint.

Marktbeobachter erwarten, dass die US-Zahlen die Zinserhöhungserwartungen nicht verdrängen. Nach dem frischen Jahrestief bleiben die übergeordneten Abwärtsrisiken für den Euro trotz zwischenzeitlicher Stabilisierung bestehen; höhere Niveaus dürften eher ein Marathon als ein Sprint sein.

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