Listen to the article
Kernaussagen
🌐 Translate Article
📖 Read Along
💬 AI Assistant
Gleichzeitig soll die operative Marge auf über 20 % steigen. Das wären Renditen, von denen große Teile der deutschen Industrie nur träumen. Papperger verweist dabei auf das Tempo der vergangenen Jahre: 2024 wuchs das Defence-Geschäft um 51 %, für 2025 stellt er ein Plus von 30 bis 35 % in Aussicht, auch 2026 werde „ein sehr, sehr gutes Jahr“, nicht zuletzt wegen der Bestellungen aus Deutschland.
Papperger hat in einem Interview mit dem manager magazin weitere Details zu den Plänen des Unternehmens verraten. Die sind vielschichtig. Es geht um Schiffe, Laser, Raketen, Drohnen und Satelliten. Überall mischen die Düsseldorfer, oft in führender Position mit.
Seit Berichte über russische Anschlagspläne auf den Vorstandsvorsitzenden kursieren, gilt für ihn nach eigenen Worten ein Sicherheitsregime auf Kanzlerniveau. Nervös mache ihn eher die Volatilität der Politik als die der Börse, sagt er und klingt dabei wie ein Investor in eigener Sache: Papperger kaufe seit fast 35 Jahren Rheinmetall-Aktien und vertraue „der Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens“. Selbst die Kursdelle, als im November im Ukrainekonflikt wieder stärker über Verhandlungen gesprochen wurde und die Aktie zeitweise deutlich nachgab, wertet er als „Korrektur“, nicht als Trendwende.
Den vollständigen Artikel hier lesen


19 Kommentare
Die Aussage, dass 2026 ein „sehr, sehr gutes Jahr“ wird, klingt optimistisch. Welche spezifischen Projekte oder Aufträge treiben diese Erwartung an?
Es wird ja im Artikel erwähnt, dass die deutschen Bestellungen hier eine große Rolle spielen. Man kann nur hoffen, dass die Lieferketten stabil bleiben.
Die Diversifizierung in Schiffe, Laser, Raketen, Drohnen und Satelliten scheint eine kluge Strategie zu sein. Welchen Anteil dieser Bereiche wird Rheinmetall an den erwarteten Umsatzzuwächsen für 2026 haben?
Die Bestellungen aus Deutschland sind ein wichtiger Faktor für den zukünftigen Erfolg von Rheinmetall. Wie hoch ist der Anteil dieser Bestellungen an der Gesamtumsatzprognose?
Die Volatilität der Politik bereitet Papperger mehr Sorgen als die Börse, was ein interessanter Einblick ist. Welche politischen Entwicklungen beobachtet er besonders genau?
Die prognostizierten 20% operative Marge sind bemerkenswert, besonders im Vergleich zur deutschen Industrie, wo solche Renditen selten sind. Wie realistisch ist diese Zielsetzung angesichts der steigenden Rohstoffpreise und der komplexen geopolitischen Lage?
Ein Wachstum von 30-35% für 2025 ist ambitioniert, aber scheinbar durch die Bestellungen aus Deutschland gedeckt. Wie sieht die Auftragslage außerhalb Deutschlands aus?
Es ist gut zu hören, dass Rheinmetall in so viele verschiedene Bereiche der Verteidigung investiert. Das macht das Unternehmen weniger abhängig von einzelnen Aufträgen oder Technologien.
Die Investition in Lasertechnologie klingt zukunftsträchtig. Welche konkreten Anwendungen sieht Rheinmetall für diese Technologie im militärischen Bereich?
Papperger sieht die Kursdelle im November als Korrektur, nicht als Trendwende. Ich bin da skeptischer, da die Verhandlungen im Ukrainekonflikt die Nachfrage nach Rüstungsgütern kurzfristig dämpfen könnten.
Die Entwicklung von Drohnen und Satelliten deutet auf eine zunehmende Bedeutung der Technologie im modernen Krieg hin. Welche spezifischen Innovationen plant Rheinmetall in diesen Bereichen?
Die Tatsache, dass Papperger seit so langer Zeit an das Unternehmen glaubt und selbst investiert, ist ein starkes Signal an die Anleger. Das schafft Vertrauen.
Absolut, das zeigt ein hohes Maß an Eigenverantwortung und langfristiger Ausrichtung. Ein schöner Kontrast zu vielen kurzfristig denkenden Managern.
Die Tatsache, dass Papperger seit 35 Jahren Rheinmetall-Aktien kauft, spricht für ein starkes Vertrauen in das Unternehmen. Das ist ein interessanter Kontrast zu kurzfristigen Börsenspekulationen.
Die Fokussierung auf Verteidigungstechnologie ist angesichts der aktuellen Weltlage nachvollziehbar. Gibt es ethische Bedenken, die Rheinmetall in Bezug auf seine Produkte hat und wie geht das Unternehmen damit um?
Ein Wachstum von 51% im Defence-Geschäft im Jahr 2024 ist eine enorme Zahl. Ist Rheinmetall überhaupt in der Lage, diese Produktionssteigerung ohne Qualitätseinbußen zu bewältigen?
Ich frage mich, ob die hohen Margen langfristig haltbar sind, wenn mehr Wettbewerber in den Markt drängen. Welche Wettbewerbsvorteile hat Rheinmetall, um seine Position zu verteidigen?
Die hohen Wachstumsraten von Rheinmetall sind beeindruckend, aber auch ein Zeichen für die steigenden Rüstungsausgaben in Europa. Ist das ein nachhaltiges Geschäftsmodell?
Die Sicherheitsvorkehrungen auf Kanzlerniveau für Papperger sind alarmierend, aber verständlich angesichts der Berichte über russische Anschlagspläne. Zeigt das, wie ernst die aktuelle Bedrohungslage wirklich ist?