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Hohe Bewertungen und die Angst der Anleger, dass sich die Multi-Milliarden Investitionen in KI-Infrastruktur und Rechenzentren nicht rechnen könnten, haben viel Geld in den europäischen Aktienmarkt gespült.

02.03.2026 – 

Hohe Bewertungen und die Angst der Anleger, dass sich die Multi-Milliarden Investitionen in KI-Infrastruktur und Rechenzentren nicht rechnen könnten, haben viel Geld in den europäischen Aktienmarkt
gespült. 

Gewinnlücke gegenüber US-Titeln bleibt hoch

Allein 2025 waren es knapp 250 Milliarden, die in europäische ETFs geflossen sind. Und im Januar noch einmal 56,5 Milliarden. Denn Aktien aus Europa gelten als günstig bewertet mit entsprechendem
Aufholpotential. Aber Achtung: Der Bewertungsabschlag schmilzt, während die Gewinnlücke bleibt! Aus europäischer Sicht erfreulich: Der europäische STOXX 600 hat den technologielastigen
NASDAQ-100-Index seit Anfang letzten November währungsbereinigt zeitweise um knapp 18 Prozent übertroffen. Historisch ist das selten: In den vergangenen 20 Jahren erzielte Europa nur sieben Mal
innerhalb von vier Monaten einen ähnlichen Vorsprung. Danach, so eine Analyse der Deutschen Bank, verlor der STOXX 600 in den folgenden zwölf Monaten relativ zum NASDAQ-100 aber durchschnittlich
rund 21 Prozent. Zwar startete Europa zuletzt mit einem ungewöhnlich hohen Bewertungsabschlag, gemessen am erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis der nächsten zwölf Monate, entspricht dieser mit rund 40
Prozent aber wieder dem Zehn-Jahres-Durchschnitt.

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6 Kommentare

  1. Peter C. Meyer am

    Interesting update on Frank Fischer (Shareholder Value): Europa holt auf, aber die Gewinnlücke gegenüber US-Titeln bleibt. Looking forward to seeing how this develops.

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