Am Handelstag des 30. Januar 2026 verzeichneten Gold, Platin und Silber zeitgleich massive Kursverluste. Gold schloss bei 4.865,37 und verlor auf Tagesbasis 10,54 Prozent. Platin schloss bei 2.169,15, ein Minus von 17,64 Prozent. Silber schloss bei 86,34, ein Rückgang von 24,16 Prozent.

Jede dieser Bewegungen wird durch die eigene Kurshistorie des jeweiligen Instruments seit dem 3. Januar 2005 eingeordnet. Für Gold liegt die typische Tagesveränderung bei 0,51 Prozent; Bewegungen ab 3,58 Prozent zählen zum obersten Prozent aller Handelstage. Der tatsächliche Ausschlag von 10,54 Prozent liegt damit deutlich über dieser Schwelle.

Bei Platin liegt die typische Tagesveränderung bei 0,83 Prozent, die Schwelle zum obersten Prozent bei 5,46 Prozent. Der Tagesverlust von 17,64 Prozent übersteigt diesen Wert um mehr als das Dreifache. Silber weist die stärkste relative Abweichung auf: Die typische Tagesveränderung liegt bei 0,77 Prozent, die Schwelle zum obersten Prozent bei 6,56 Prozent – der tatsächliche Rückgang von 24,16 Prozent liegt fast vier Mal darüber.

Bemerkenswert ist, dass alle drei Instrumente am selben Handelstag jeweils für sich genommen Bewegungen zeigten, die zu den seltensten Prozent ihrer jeweiligen Kurshistorie gehören. Gold, Platin und Silber unterscheiden sich in Angebot, Nachfragestruktur und industrieller Verwendung, dennoch fielen die Ausschläge an diesem Tag zeitgleich und in dieselbe Richtung aus.

Zu den Ursachen der Bewegung liegen aus den vorliegenden Kursdaten keine Angaben vor.

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