Am Handelstag des 3. März 2026 fielen gleich fünf unterschiedliche Märkte zeitgleich auf Werte, die jeweils zu den seltensten ein Prozent aller Handelstage ihrer eigenen Historie seit 2005 beziehungsweise seit 2010 zählen. Betroffen waren Gold, der spanische Leitindex IBEX 35, Platin, Silber und der Uran-Rohstoff-ETF URA.

Gold schloss bei 5.125,35 und verlor auf Tagesbasis 4,13 Prozent. Die typische Tagesbewegung des Edelmetalls liegt seit 2005 bei 0,51 Prozent, die Schwelle zum obersten Prozent aller Handelstage bei 3,58 Prozent. Der IBEX 35 schloss bei 17.062,40 und gab 4,57 Prozent ab, bei einer historisch typischen Tagesbewegung von 0,66 Prozent und einer Ein-Prozent-Schwelle von 4,54 Prozent.

Platin verzeichnete mit einem Schlusskurs von 2.090,10 den stärksten Ausschlag der fünf Instrumente: minus 9,54 Prozent gegenüber einer typischen Tagesbewegung von 0,83 Prozent und einer Ein-Prozent-Schwelle von 5,46 Prozent. Silber schloss bei 83,00 und verlor 7,84 Prozent, verglichen mit einer üblichen Schwankung von 0,77 Prozent und einer Schwelle von 6,56 Prozent. Der Uran-ETF URA schloss bei 52,00 und gab 7,88 Prozent nach, bei einer historischen Standardbewegung von 1,22 Prozent seit 2010 und einer Ein-Prozent-Schwelle von 7,52 Prozent.

Jede dieser fünf Bewegungen für sich betrachtet gehört damit zu den seltensten Handelstagen, die das jeweilige Instrument in seiner gesamten aufgezeichneten Historie erlebt hat. Bei Gold und beim IBEX 35 lag die Bewegung nur knapp über der jeweiligen Ein-Prozent-Schwelle, bei Platin, Silber und Uran deutlich darüber.

Alle fünf Werte verzeichneten die Bewegung am selben Handelstag, dem 3. März 2026. Betroffen waren damit an einem einzigen Tag ein Edelmetallmarkt, ein Industriemetallmarkt, ein Rohstoff-Aktienkorb für Uran und ein nationaler Aktienindex gleichzeitig.

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