Am Handelstag des 22. Januar 2026 haben sowohl Gold als auch Platin Kursbewegungen verzeichnet, die in der Historie beider Instrumente seit dem 3. Januar 2005 zu den seltensten zählen. Gold schloss bei 4.958,99 und legte damit um 3,78 Prozent zu. Platin schloss bei 2.634,70 und stieg um 5,94 Prozent.

Für Gold liegt die Schwelle, ab der eine Tagesbewegung statistisch zum obersten Prozent aller Handelstage seit 2005 gehört, bei 3,58 Prozent. Mit einem Plus von 3,78 Prozent überschreitet der Kurs diese Marke. Die durchschnittliche Tagesveränderung von Gold liegt seit 2005 bei 0,51 Prozent, der aktuelle Ausschlag entspricht damit etwa dem Siebenfachen der üblichen Schwankung.

Bei Platin liegt die entsprechende Schwelle bei 5,46 Prozent. Der tatsächliche Anstieg von 5,94 Prozent liegt darüber. Die durchschnittliche Tagesveränderung von Platin seit 2005 beträgt 0,83 Prozent, der Ausschlag vom 22. Januar 2026 übertrifft diesen Wert um mehr als das Siebenfache.

Beide Edelmetalle bewegen sich damit am selben Handelstag jeweils außerhalb des Bereichs, in dem sich 99 Prozent ihrer historischen Tagesbewegungen seit 2005 abspielen. Die Gleichzeitigkeit dieser beiden extremen Ausschläge unterscheidet den 22. Januar 2026 von einer isolierten Bewegung eines einzelnen Rohstoffs.

Weitere Angaben zu den auslösenden Umständen der Kursbewegungen liegen aus den vorliegenden Handelsdaten nicht vor.

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