Am 22. Januar 2026 schloss Gold bei 4.958,99 und Platin bei 2.634,70. Beide Edelmetalle legten am selben Handelstag Bewegungen hin, die nach ihrer eigenen Kurshistorie seit dem 3. Januar 2005 zu den seltensten eines einzelnen Tages zählen.
Gold stieg innerhalb des Handelstages um 3,78 Prozent. Die typische Tagesveränderung des Metalls liegt bei 0,51 Prozent. Erst ab 3,58 Prozent gehört ein Tagesausschlag von Gold zum obersten Prozent aller Handelstage seit 2005 – der Wert vom Donnerstag liegt darüber. Auf Wochensicht summiert sich die Bewegung auf plus 7,91 Prozent, während die Schwelle zum obersten Prozent aller Wochenbewegungen bei 7,90 Prozent liegt.
Platin bewegte sich noch deutlicher. Der Tagesgewinn betrug 5,94 Prozent, bei einer historisch typischen Tagesveränderung von 0,83 Prozent. Die Schwelle zum obersten Prozent aller Handelstage liegt bei Platin bei 5,46 Prozent, auch dieser Wert wurde am Donnerstag überschritten. Auf Wochensicht kletterte Platin um 12,91 Prozent, während die entsprechende Schwelle für die seltensten Wochenbewegungen bei 12,13 Prozent liegt – auch hier wurde die Marke überschritten.
Beide Instrumente überschritten damit unabhängig voneinander ihre jeweilige Schwelle für außergewöhnliche Tagesbewegungen am selben Handelstag. Für Gold bedeutet das den seltensten Bereich seiner Kursgeschichte seit über zwei Jahrzehnten, für Platin ebenso.
Die Daten stammen aus der laufenden Kurshistorie beider Instrumente seit Januar 2005. Weitere Angaben zu den Ursachen der Bewegung liegen aus den vorliegenden Kursdaten nicht vor.

