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Eine Mischung aus Protesten im Iran und neuen US-Arbeitsmarktdaten treibt Anleger in sichere Häfen: Die Preise für Gold und Silber steigen deutlich und nähern sich erneut ihren Rekordständen.
Die Edelmetallmärkte ziehen am Freitagnachmittag deutlich an. Gold und Silber steigen kräftig und nähern sich ihren Rekordständen, getrieben von geopolitischen Spannungen und neuen US-Konjunkturdaten.
Gold legt knapp ein Prozent auf rund 4.517 Dollar je Feinunze zu und bewegt sich damit wieder in Richtung des Rekordhochs von knapp 4.550 Dollar. 2024 war der Goldpreis bereits um rund 65 Prozent gestiegen.
Silber verteuert sich zeitweise um etwa vier Prozent auf 80,12 Dollar, nachdem es Ende Dezember ein Rekordhoch von über 84 Dollar erreicht hatte. Auf Jahressicht betrug das Plus fast 150 Prozent.
Als Gründe nennen Händler vor allem: die Eskalation im Iran mit massiven Protesten, Internetabschaltungen und Berichten über Tote, sowie den US-Arbeitsmarktbericht, der die Erwartung verstärkter Zinssenkungen der US-Notenbank nährt.
Beides lenkt Anleger verstärkt in „sichere Häfen“ wie Gold und Silber. Während Gold vor allem als Krisenwährung gilt, spielt Silber zusätzlich eine wichtige Rolle als Industriemetall, etwa in den Bereichen KI, Robotik und Energie.
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