Listen to the article
Kernaussagen
🌐 Translate Article
📖 Read Along
💬 AI Assistant
Der Leasingspezialist GRENKE hat im zweiten Quartal dank des wachsenden Geschäftsvolumens mehr verdient und bestätigt seine Jahresprognose.
Das Konzernergebnis legte zum Vorjahreszeitraum um gut 2,6 Prozent auf 25,2 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in Baden-Baden mitteilte. Das war mehr als von Analysten erwartet. Nach dem ersten Halbjahr stehen 45 Millionen Euro Gewinn zu Buche.
Im zweiten Halbjahr muss GRENKE noch zulegen, um die Prognosespanne von 95 bis 115 Millionen Euro zu erreichen. „Wir sind auf Kurs, trotz der weiterhin herausfordernden Marktsituation“, sagte Vorstandschef Sebastian Hirsch. Im zweiten Quartal konnte Grenke das Zinsergebnis trotz des deutlich gestiegenen Aufwands zur Refinanzierung um fast 8 Prozent auf 90,4 Millionen Euro steigern. Die Kosten für Schäden und Risikovorsorge nahmen zu.
Die GRENKE-Aktie gibt via XETRA zeitweise 8,56 Prozent auf 25,10 Euro nach.
BADEN-BADEN (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf grenke
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf grenke
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Den vollständigen Artikel hier lesen


17 Kommentare
Der Anstieg der Risikovorsorge könnte ein Warnsignal sein. Hat GRENKE seine Kreditrichtlinien angepasst, um dem entgegenzuwirken?
Es wäre interessant zu wissen, in welchen Branchen GRENKE im zweiten Quartal besonders stark gewachsen ist. Gibt es hier bestimmte Trends?
Die Tatsache, dass das Konzernergebnis die Erwartungen der Analysten übertraf, wird von den Anlegern offenbar nicht ausreichend gewürdigt. Das ist schwer nachzuvollziehen.
Das gestiegene Zinsergebnis um fast 8 Prozent auf 90,4 Millionen Euro ist bemerkenswert, angesichts der gestiegenen Refinanzierungskosten. Wie konnte GRENKE diese Steigerung erreichen?
Ein Gewinnanstieg von 2,6 Prozent auf 25,2 Millionen Euro im zweiten Quartal klingt positiv, aber der Kursverlust von 8,56 Prozent deutet darauf hin, dass der Markt mehr erwartet hat oder andere Faktoren im Spiel sind.
Der Kursrutsch auf 25,10 Euro ist heftig. Könnte das ein guter Einstiegspunkt für langfristige Investoren sein, oder ist hier Vorsicht geboten?
Die Betonung des wachsenden Geschäftsvolumens ist verständlich, aber wie sieht es mit der Profitabilität dieses Wachstums aus? Steigen die Kosten im gleichen Maße?
Ein Gewinn von 45 Millionen Euro in der ersten Jahreshälfte ist solide, aber wie entwickelt sich die Zahl der Neugeschäfte? Das ist ein wichtiger Indikator für zukünftiges Wachstum.
Sebastian Hirsch betont, dass man ‚auf Kurs‘ sei, aber die Marktsituation als ‚herausfordernd‘ bezeichnet. Welche konkreten Herausforderungen sieht er, die die Erreichung der Prognose gefährden könnten?
Ich frage mich, was genau hinter den gestiegenen Kosten für Schäden und Risikovorsorge steckt. Werden hier möglicherweise Probleme mit der Kreditvergabe oder der Qualität der Leasingobjekte sichtbar?
Die Erwähnung von Hebelprodukten am Ende des Artikels wirkt etwas deplatziert. Ist das ein Versuch, von den negativen Kursentwicklungen abzulenken?
Ich habe in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit GRENKE gemacht, aber der aktuelle Kursverlust macht mir Sorgen. Werde die Entwicklung weiter beobachten.
Ich bin etwas skeptisch, ob GRENKE die Erwartungen der Analysten dauerhaft übertreffen kann. Die Konkurrenz im Leasingmarkt ist schließlich groß.
Ich finde es gut, dass GRENKE seine Jahresprognose bestätigt, auch wenn der Aktienkurs aktuell unter Druck steht. Das zeigt Vertrauen in die eigene Geschäftsentwicklung.
Die Prognosespanne für das Gesamtjahr von 95 bis 115 Millionen Euro erscheint ambitioniert, besonders wenn man bedenkt, dass im ersten Halbjahr bereits 45 Millionen Euro erzielt wurden – das zweite Halbjahr muss deutlich stärker ausfallen.
Die Erhöhung des Zinsergebnisses um fast 8 Prozent ist ein starkes Signal, dass GRENKE trotz schwieriger Rahmenbedingungen profitabel arbeitet. Das sollte man nicht unterschätzen.
Absolut, die Fähigkeit, das Zinsergebnis zu steigern, während die Refinanzierung teurer wird, zeigt ein gutes Management.