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Kernaussagen
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Auf der 44. J.P. Morgan Healthcare Conference zeichnete Konzernchef Vas Narasimhan das Bild eines Unternehmens, das nach Jahren des Umbaus nun die Erträge dieser Fokussierung einfährt. Umsatz und Ergebnis seien zuletzt deutlich gestiegen, die Profitabilität nähere sich einer neuen Größenordnung. Das Umsatzwachstum lag nach Angaben des Managements bei 7 %, das Kernbetriebsergebnis legte um 15 % zu. Die operative Kernmarge erreichte 2024 bereits 38,7 % und liegt damit nahe an der seit Langem ausgegebenen Zielmarke von 40 %. Für die kommenden Jahre sieht Narasimhan „die klare Chance, in diese Spanne vorzustoßen“.
Getragen wird diese Entwicklung von einer hohen Cash-Generierung. Novartis erzielte im Vorjahr einen freien Cashflow von 16 Mrd. USD, in den ersten drei Quartalen 2025 kamen weitere 16 Mrd. USD hinzu. Der finanzielle Spielraum hat die Kapitalrendite spürbar verbessert. Der Return on Invested Capital liegt inzwischen bei 17 % und nähert sich damit dem oberen Quartil der Branche. Auch an der Börse, so Narasimhans Lesart, sei dieser Fortschritt angekommen. Über fünf Jahre zählt Novartis zu den fünf stärksten Werten im Sektor, über drei Jahre sogar zu den beiden besten.
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12 Kommentare
Es ist positiv zu sehen, dass Novartis zu den Top 5 Werten im Sektor über fünf Jahre gehört, aber wie sieht die Zusammensetzung des Portfolios aus, die zu dieser starken Performance beigetragen hat?
Ich denke, die Fokussierung auf innovative Medikamente und die erfolgreiche Abspaltung von Sandoz haben hier eine große Rolle gespielt.
Die J.P. Morgan Healthcare Conference scheint ein wichtiger Indikator für die Stimmung der Investoren zu sein. Hat Narasimhan dort auch auf mögliche Risiken hingewiesen, wie z.B. Patentausläufe?
Ein freier Cashflow von 32 Milliarden USD (16 Mrd. 2024 + 16 Mrd. Q1-Q3 2025) gibt Novartis sicherlich viel Handlungsspielraum für Investitionen und Akquisitionen – ich frage mich, ob hier bereits konkrete Pläne existieren.
Ich bin gespannt, ob die hohe Cash-Generierung auch in Zukunft gehalten werden kann, insbesondere angesichts der steigenden Forschungskosten für neue Medikamente. Das könnte ein entscheidender Faktor sein.
Das ist ein berechtigter Punkt. Die Pipeline muss kontinuierlich neue Blockbuster liefern, um das Wachstum zu sichern.
Ein Return on Invested Capital von 17 % ist ein starkes Signal, aber wie verhält sich dieser Wert im Vergleich zu den direkten Wettbewerbern wie Roche oder Pfizer?
Die 7% Umsatzsteigerung klingt moderat, aber in Kombination mit dem deutlich höheren Anstieg des Kernbetriebsergebnisses deutet das auf eine erfolgreiche Kostenkontrolle hin. Das ist ein wichtiger Punkt.
Die Erwähnung eines Anstiegs des Kernbetriebsergebnisses um 15 % ist beeindruckend, aber wie nachhaltig ist dieser Wachstumskurs angesichts der zunehmenden Konkurrenz im Pharmabereich?
Vas Narasimhan scheint sehr zuversichtlich zu sein, dass Novartis in die Zielspanne von 40 % Marge vorstoßen kann. Welche neuen Produkte oder Therapiebereiche sollen diesen zusätzlichen Schub bringen?
Die operative Kernmarge von 38,7 % ist schon sehr nah an den 40 %, aber welche spezifischen Maßnahmen hat Novartis ergriffen, um diese Verbesserung zu erreichen und wie können diese weiter ausgebaut werden?
Die Tatsache, dass Novartis über drei Jahre zu den zwei besten Werten im Sektor gehört, ist ein Beweis für die erfolgreiche Transformation des Unternehmens. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend anhält.