Mehr Verkaufstage und eine stabile Nachfrage haben HORNBACH im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 angetrieben. Der Nettoumsatz stieg von Juni bis Ende August 2026 um 7,3 Prozent auf rund 1,81 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte er bei knapp 1,69 Milliarden Euro gelegen.

HORNBACH Holding AG & Co. KGaA

WKN 608340 · ISIN DE0006083405

Chart: XETRA, 3 Monate · Kursangabe im Text: Schlusskurs vom 7. September 2026

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte dabei stärker zu als der Umsatz. Das bereinigte EBIT wuchs um 12,8 Prozent auf 124,6 Millionen Euro, verglichen mit 110,5 Millionen Euro im zweiten Quartal des Vorjahres. Als Treiber nannte das Unternehmen das daraus folgende Rohertragswachstum – trotz weiterhin spürbarem Kostendruck.

Wer die Aktie hält, sieht vor allem, dass die Jahresziele unangetastet bleiben. HORNBACH bestätigt die Jahresprognose für 2026/27: Beim Nettoumsatz erwartet der Konzern ein Niveau auf oder leicht über dem Vorjahreswert von rund 6,43 Milliarden Euro. Beim bereinigten EBIT peilt das Unternehmen das Niveau des Vorjahres von 264,7 Millionen Euro an – die Prognose-Nomenklatur lässt dabei eine Bandbreite von minus fünf bis plus fünf Prozent zu.

Geopolitische Risiken bleiben nach Einschätzung des Konzerns das zentrale Unsicherheitsmoment. Konsumstimmung, Einkaufspreise und Logistikkosten könnten davon weiter beeinflusst werden, heißt es in der Pflichtmitteilung.

Im gesamten ersten Halbjahr von März bis Ende August 2026 stieg der Nettoumsatz auf 3.816,2 Millionen Euro und das bereinigte EBIT auf 285,6 Millionen Euro – beides höher als im Vorjahreszeitraum und im Rahmen der Jahresprognose. Die Zahlen seien vorläufig; die endgültigen Halbjahreszahlen sollen am 29. September 2026 folgen.

Die HORNBACH-Aktie schloss am Tag der Mitteilung bei 81,70 Euro und lag damit nahezu unverändert gegenüber dem Vortag.

Ob die Jahresziele tatsächlich erreicht werden, hängt wesentlich davon ab, wie sich das Herbst- und Wintergeschäft entwickelt – jene Monate, in denen Baumärkte erfahrungsgemäß weniger Umsatz erzielen als im Frühjahr und Sommer.

Dieser Beitrag ist eine journalistische Einordnung und keine Anlageberatung. Er stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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