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Obwohl die Ölproduktion im Nahen Osten sinkt, profitiert TotalEnergies enorm vom Ölpreisanstieg und zeigt, wie geopolitische Krisen einzelne Akteure begünstigen können.
TotalEnergies hat infolge des Iran-Krieges die Förderung in Katar, dem Irak sowie Offshore-Anlagen der Vereinigten Arabischen Emirate eingestellt oder fährt diese derzeit herunter. Von den Maßnahmen sind rund 15 Prozent der gesamten Konzernproduktion betroffen, was etwa 375.000 Barrel Öläquivalent pro Tag entspricht.
Ölpreis-Anstieg kompensiert problemlos Produktionsausfälle
Die an Land gelegenen Aktivitäten in den Emiraten bleiben hingegen verschont, da der Export weiterhin über das Fujaurah-Terminal erfolgt. Dennoch überwiegen für TotalEnergies die positiven Effekte des Konflikts: Der deutliche Anstieg der Ölpreise kompensiert die Produktionsausfälle mehr als deutlich.
Bereits ein Preisanstieg von 8 US-Dollar pro Barrel reicht aus, um die Einbußen vollständig auszugleichen. Damit profitiert der Konzern finanziell trotz der operativen Einschränkungen.
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HotStocks von index-radar.de
Markante Trendwende des europäischen Energiesektors
Der französische Energieriese hat in den vergangenen zwölf Monaten eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt: Nach einem unsanften Absturz im April 2025, der kurzfristig Zweifel am Aufwärtstrend schürte, setzte die Aktie zu einer dynamischen Rallye an.
Seit Jahresbeginn beschleunigte sich der Kursanstieg spürbar und katapultierte TotalEnergies auf 71 Euro – ein sattes Plus von 24 Prozent auf Jahressicht, während der Euro STOXX 50 mit knapp 6 Prozent deutlich hinterherhinkt.
Wer hier auf Durchzug gestellt hat, hat eine der markantesten Trendwenden des europäischen Energiesektors verpasst. Der aktuelle Aktienkurs notiert deutlich über der 200-Tage-Linie, die bei 56 Euro verläuft – ein Abstand, der die jüngste Dynamik eindrucksvoll unterstreicht.
TotalEnergies technisch klar im Bullenlager
Die gleitende Durchschnittslinie steigt steil an, was die technische Lage klar im Bullenlager verortet. Unsere Daten belegen, dass TotalEnergies gerade nicht nur überdurchschnittlich performt, sondern auch technisch auf festem Fundament steht.
Unsere Modelle zeigen für die kommenden vier Wochen einen Zielkorridor zwischen 69 und 81 Euro, mit einer Prognose von 4,7 Prozent Aufschlag als realistischem Szenario. Kurzfristige Rücksetzer bis 3,6 Prozent sind möglich, doch der übergeordnete Trend bleibt aufwärtsgerichtet.
Wer auf Momentum setzt, findet bei dieser Aktie aktuell einen klaren Taktgeber im europäischen Energiesektor.
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Das Original zu diesem Beitrag „Öl: TotalEnergies verzeichnet massive Produktionsausfälle im Nahen Osten, trotzdem ist der Konzern ein Krisengewinner“ stammt von Index Radar.
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6 Kommentare
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.
Great insights on News. Thanks for sharing!
This is very helpful information. Appreciate the detailed analysis.
Solid analysis. Will be watching this space.
Good point. Watching closely.
Interesting update on Im Iran-Krieg kann TotalEnergies trotz Produktionsausfall nur gewinnen. Looking forward to seeing how this develops.