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  • Caterpillar Inc. – WKN: 850598 – ISIN: US1491231015 – Kurs: 572,870 $ (NYSE)
  • The Goldman Sachs Group Inc. – WKN: 920332 – ISIN: US38141G1040 – Kurs: 879,000 $ (NYSE)
  • Johnson & Johnson – WKN: 853260 – ISIN: US4781601046 – Kurs: 206,950 $ (NYSE)
  • NVIDIA Corp. – WKN: 918422 – ISIN: US67066G1040 – Kurs: 186,500 $ (Nasdaq)
  • Int. Business Machines (IBM) – WKN: 851399 – ISIN: US4592001014 – Kurs: 296,210 $ (NYSE)
  • Micron Technology Inc. – WKN: 869020 – ISIN: US5951121038 – Kurs: 285,394 $ (Nasdaq)
  • Seagate Technology PLC – WKN: A3CQU7 – ISIN: IE00BKVD2N49 – Kurs: 275,390 $ (Nasdaq)
  • Western Digital Corp. – WKN: 863060 – ISIN: US9581021055 – Kurs: 172,270 $ (Nasdaq)
  • Warner Bros Discovery – WKN: A3DJQZ – ISIN: US9344231041 – Kurs: 28,820 $ (Nasdaq)
  • Insmed Inc. – WKN: A1JJA3 – ISIN: US4576693075 – Kurs: 174,040 $ (Nasdaq)
  • Robinhood Markets – WKN: A3CVQC – ISIN: US7707001027 – Kurs: 113,100 $ (Nasdaq)

Nach schwachen drei Monaten und einem im April gipfelnden Abverkauf kannten die US-Börsen 2025 nur mehr eine Richtung: nach oben. Ohne größere Pausen wurde ein Allzeithoch nach dem anderen markiert. Erst zum Jahresende hin ging Indizes wie dem Nasdaq 100 etwas die Puste aus, was aber wohl dem überraschend starken Herbsthandel geschuldet war. Der S&P 500 markierte dagegen am 26. Dezember einen weiteren Rekordstand bei 6.945,77 Punkten. Somit ist die 7.000-Punkte-Marke im Jahr 2025 nicht gefallen.

Unterm Strich verzeichnete das Technologiebarometer Nasdaq 100 ein Jahresplus von 20 %, im S&P 500 waren es 16 % und im Dow Jones knapp 13 %. Berücksichtig man allerdings, dass EUR/USD im vergangenen Jahr gut 13 % aufgewertet hat, so wird schnell klar, dass es für EU-Anleger in den USA 2025 auf Indexebene nur wenig zu holen gab. Der negative Währungseffekt 2025 kann sich 2026 aber freilich auch wieder ins Positive drehen, so wie es beispielsweise 2024 der Fall war. Vorletztes Jahr gab EUR/USD rund 7 % nach und befeuerte die Indexgewinne damit zusätzlich.

Welche Einzeltitel wussten 2025 zu überzeugen? stock3 liefert einen Überblick.

Dow Jones – Caterpillar noch vor Goldman Sachs

Im Dow Jones führt Caterpillar (Gewichtung 7,3 %) noch vor dem Index-Primus Goldman Sachs (11,3 %) das Performanceranking an (+57,9 vs. +53,5 %). Was viele vielleicht gar nicht so auf dem Schirm haben: Caterpillar erweist sich ebenfalls als großer KI-Profiteur. Denn das Unternehmen stellt nicht nur Baumaschinen her, sondern auch Großgeneratoren, die zur Stromversorgung für KI-Rechenzentren verwendet werden. Außerdem profitiert das Unternehmen vom Edelmetall-Boom. Das Segment „Resource Industries“, das Bergbaumaschinen produziert, legte deutlich zu.

Goldman Sachs lieferte 2025 beeindruckende Quartalszahlen. Allein im dritten Quartal schossen die Einnahmen aus dem Investmentbanking um beeindruckende 42 % nach oben. Die Aktie ist auf einem guten Weg, 2026 die Vierstelligkeit zu erreichen. Johnson & Johnson erhöhte im vergangenen Jahr gleich mehrfach die Prognose, zudem sorgten im Herbst Ankündigungen über die Abspaltung des Orthopädie-Geschäfts für einen Boost. Anleger honorierten das mit einem Kursplus von 43 %. Zu NVIDIA muss man denke ich nichts mehr schreiben. Die Story ist allseits bekannt. Als erstes Unternehmen knackte NVIDIA im vergangenen Jahr die magische Schwelle einer Marktkapitalisierung von 5 Bio. USD.

Weniger bekannt dürften die Hintergründe des IBM-Anstiegs sein. IBM ist zum einen ein KI-Play. Das Geschäft mit generativer KI explodierte 2025 regelrecht, der Auftragsbestand betrug im Herbst 9,5 Mrd. USD (Anfang 2024: rund 1 Mrd. USD). Auch ist IBM ein konservativer Quantenplay. Bis Ende des Jahres 2026 möchte der Konzern den kommerziellen Nutzen der Quantentechnologie erreichen (Quantum Advantage).

Nasdaq 100 – Speicher, Speicher, Speicher

Schaut man auf den Nasdaq 100, fällt es leicht, zu identifizieren, was das Thema 2025 war. KI, klar, aber vor allen Dingen auch Speicher. Micron ließ mit einem Plus von 239 % andere Speicherpowerhäuser wie Seagate und Western Digital hinter sich. Micron ist einer von nur drei Playern im wichtigen HBM-Markt: eine Speichertechnologie, die vorrangig bei KI-Beschleunigern verwendet wird. Die gesamte Peergroup (SK Hynix, Samsung Electronics, Micron) hat sich im vergangenen Jahr exzellent entwickelt. Dazu kam im zweiten Halbjahr eine regelrechte Preisexplosion bei DRAM-Speicher. Privatanleger, die sich einen neuen PC anschaffen woll(t)en, werden ein Lied davon singen können.

Ich persönlich blicke auf Micron mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das Auf und Ab der Aktie habe ich lange begleitet, hielt aber trotz des Gegenwinds im Q1 am Ziel neues Allzeithoch fest. Das wurde auch locker erreicht. Leider habe ich im Privatdepot die jüngste Beschleunigungsphase nicht mehr mitgemacht. Wäre schön gewesen, auch den besten Nasdaq-Titel 2025 durchgehalten zu haben, aber gut. Eventuell bietet 2026 ja die Chance auf ein Comeback im Depot.

Dass „Oldschool-Speicherwerte“ wie Seagate oder Western Digital so zulegten, liegt am massiven Speicherbedarf. Die riesigen Datensätze, die für das Training der KI-Modelle nötig sind, müssen irgendwo gespeichert werden. Nach eigenen Angaben ist Seagate für das neue Jahr bereits komplett ausverkauft. Die Unternehmen können die hohe Nachfrage gar nicht voll bedienen, was explodierende Preise zur Folge hat.

Warner Bros Discovery profitierte vom Übernahmekampf zwischen Netflix und Paramount. Das Thema ist noch nicht durch und dürfte die Aktie auch 2026 beschäftigten. Aktionäre des Biotech-Unternehmens Insmed freuten sich 2025 über die Zulassung des Medikaments BRINSUPRI durch die US-Arzneimittelbehörde FDA. Es handelt sich um die erste Therapie ihrer Art zur Behandlung von nicht-zystischer Fibrose-Bronchiektasie (NCFB). Analysten schätzen das Spitzenumsatzpotenzial für dieses Medikament auf 5 bis 9 Milliarden USD, da es weltweit Millionen von Patienten betrifft, die bisher keine spezifische Behandlungsoption hatten. Das Plus der Insmed-Aktie 2025: 152 %.

S&P 500 – Robinhood sprengt das Speicher-Trio

Vier Werte aus dem Nasdaq-Ranking finden sich auch im S&P-500-Ranking wieder. Das „Speichertrio“ wird hier allerdings von Robinhood gesprengt. Das Unternehmen feuerte einmal mehr ein Feuerwerk an Innovationen ab. Investoren honorierten unter anderem den Einstieg in das Geschäft der Wett- und Prognosemärkte. Auch half der Kryptoboom, wenngleich dieser im vierten Quartal sich deutlich abgeschwächt hat und die Aktie dadurch etwas belastete. Robinhood möchte auch 2026 massiv expandieren. Allen voran Europa steht auf dem Zettel des Managements.

Unterm Strich zeigen auch die US-Beispiele, dass es meist zwei, drei Trends im Jahr sind, die die Börsianer spielen. Gemessen an den gezeigten Indizes waren es in den USA 2025 einfach heruntergebrochen die Themen KI-Speicher, KI-Stromversorgung und Quantencomputer.

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Über stock3 stock3 ist die zentrale „Homebase“ für anspruchsvolle Trader und Anleger im deutschsprachigen Raum. Die Plattform vereint die Analysestärke des ehemaligen GodmodeTrader mit der Technologie des Trading-Terminals Guidants. Nutzer finden hier professionelle Chartanalysen, Echtzeitkurse und die Möglichkeit, direkt aus der Plattform heraus bei zahlreichen Brokern zu handeln.

16 Kommentare

  1. Anna Schneider am

    Die Tatsache, dass der S&P 500 am 26. Dezember bei 6.945,77 Punkten stand, aber die 7.000-Punkte-Marke verfehlte, zeigt, wie knapp es am Jahresende zuging. Das ist ein interessanter Detail.

  2. Warner Bros Discovery hat im Vergleich zu den anderen genannten Titeln eine deutlich geringere Kursentwicklung. Gibt es spezifische Gründe für diese Underperformance?

    • Das könnte an den Herausforderungen im Streaming-Markt liegen, die Warner Bros Discovery betreffen. Der Wettbewerb ist dort sehr hoch.

  3. Robinhood Markets ist auch unter den Top-Performern genannt. Hat die erhöhte Volatilität im Jahr 2025 zu einem Anstieg der Nutzeraktivität und somit zu besseren Ergebnissen geführt?

  4. Emma Z. Becker am

    Die Tatsache, dass der Herbsthandel überraschend stark war und dem Nasdaq 100 etwas die Puste ausmachte, deutet auf eine gewisse Saisonalität hin. Ist das ein wiederkehrendes Muster?

  5. Insmed Inc. wird als einer der Gewinner genannt, aber im Artikel werden keine Details zu ihrem Geschäftsmodell oder den Gründen für den Kursanstieg genannt. Das ist etwas schade.

  6. Goldman Sachs scheint auf dem Weg zu sein, die Vierstelligkeit zu erreichen. Welche Faktoren treiben diese Entwicklung an und wie realistisch ist dieses Ziel?

  7. Jonas Schneider am

    Ich finde es spannend, dass der Artikel auf den Wechselkurs EUR/USD eingeht und dessen Einfluss auf die Renditen für europäische Investoren hervorhebt. Das wird oft übersehen.

  8. Der Artikel erwähnt einen deutlichen Anstieg der Einnahmen im Investmentbanking von Goldman Sachs im dritten Quartal (42%). Ist dieser Anstieg nachhaltig oder eher ein einmaliger Effekt?

  9. Es ist bemerkenswert, dass der Nasdaq 100 trotz eines etwas schwächeren Herbstes immer noch ein Jahresplus von 20% verzeichnete. Das deutet auf eine starke Gesamtperformance hin.

  10. Mich beunruhigt der negative Währungseffekt, der die Gewinne für EU-Anleger in den USA schmälert. Eine Aufwertung des Euro um 13% gegenüber dem Dollar ist erheblich und könnte zukünftige Investitionen beeinflussen.

  11. Laura T. Wagner am

    Ich bin überrascht, dass Caterpillar im Dow Jones besser abgeschnitten hat als Goldman Sachs, ein Unterschied von fast 10 Prozentpunkten (+57,9% vs. +53,5%). Die KI-Profiteur-Rolle von Caterpillar, die über Baumaschinen hinausgeht, war mir nicht bewusst.

  12. Jonas J. Wagner am

    Der Artikel erwähnt, dass der Währungseffekt 2025 negativ war, aber 2024 positiv. Ist diese Schwankung typisch und wie können Anleger sich dagegen absichern?

  13. Johnson & Johnson hat im letzten Jahr mehrfach die Prognose erhöht. Könnte dies ein Zeichen für eine langfristige positive Entwicklung des Unternehmens sein?

  14. Die Erwähnung des Edelmetall-Booms im Zusammenhang mit Caterpillar ist ein wichtiger Punkt. Wie stark ist das Unternehmen tatsächlich von steigenden Rohstoffpreisen abhängig?

  15. Peter F. Hoffmann am

    Der Dow Jones hat mit knapp 13% das geringste Plus im Vergleich zu S&P 500 und Nasdaq 100. Liegt das an der Zusammensetzung des Index oder an spezifischen Entwicklungen in den enthaltenen Unternehmen?

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