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Auf einem Special Call am Rande der OFC (Optical Fiber Communication Conference and Exhibition) zeichnete das Management ein Bild von einem Unternehmen, das sich vom klassischen Telekomzulieferer zum strategischen Engpasslieferanten der KI-Industrie wandelt. Im Zentrum stehen vier Wachstumstreiber: Cloud-Transceiver, Optical Circuit Switching, Co-Packaged Optics für Scale-out und Co-Packaged Optics für Scale-up. Dahinter steht eine einfache These: Der KI-Boom frisst mehr optische Verbindungen, als der Markt derzeit liefern kann, und Lumentum sitzt an einem der knappsten Hebel der Branche, der Indiumphosphid-Kapazität.

Die wichtigste Botschaft lautet deshalb nicht nur Nachfrage, sondern Knappheit. Seit dem Geschäftsjahr 2023 hat Lumentum den Output bei EML-Lasern nach eigenen Angaben um das Achtfache gesteigert. Von Ende 2025 bis Ende 2026 soll die Indiumphosphid-Produktion noch einmal um 50 % wachsen. Trotzdem liefert das Unternehmen nach eigener Einschätzung den Markt derzeit um 25 % bis 30 % zu wenig. Die Nachfrage steige schneller als die eigene Fertigung, getrieben vor allem von ultrahochleistungsfähigen Lasern für optisches Scale-out und Scale-up. Oder, wie CTO Wupen Yuen es zugespitzt formulierte: „Dieses mal ist es anders“

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