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Für den Start an der Wall Street am Dienstag zeichnet sich ein ruhiges Einbiegen auf die Jahreszielgerade am morgigen Silvestertag ab. Am US-Aktienmarkt wird – anders als an den meisten anderen Börsen – auch am Silvestertag regulär gehandelt. Lediglich am Anleihemarkt endet der Handel früher als üblich. Nachdem es am Montag mit den Indizes auf breiter Front um etwa ein halbes Prozent nach unten ging, zeigen sich die Terminkontrakte der Indizes vor dem Handelsbeginn behauptet.

Frische Impulse gibt es nicht. Geopolitische Entwicklungen wie den offenbar vor einigen Tagen erfolgten US-Angriff auf Hafenanlagen in Venezuela, die sich hinziehenden Friedensverhandlungen für die Ukraine oder die neuen US-Drohgebärden von US-Präsident Donald Trump gegenüber Iran, spielen für die Kursfindung weiter praktisch keine Rolle.

Immerhin hat der Terminkalender in Sachen Konjunkturdaten noch einmal etwas zu bieten. Kurz nach dem Handelsstart wird der Index der Einkaufsmanager der Region Chicago im Dezember veröffentlicht. Er wird zwar deutlich höher als zuvor erwartet mit einem Wert von 40,0 nach 36,3. Dieser liegt aber immer noch weit unter der Expansion anzeigenden Schwelle von 50. Je nachdem wie der Index ausfällt, könnte er die Zinsspekulation am Markt beeinflussen und damit auch die Kurse bewegen. Aktuell wird für den Zinsentscheid Ende Januar eine Zinssenkung zu 16 Prozent eingepreist, für den Termin im März mit etwa 52 Prozent.

Das im späten Handelsverlauf zur Veröffentlichung anstehende Protokoll der jüngsten Zinssitzung dürfte eher nicht bewegen, weil es kaum Überraschendes zutage fördern dürfte im Vergleich mit den bereits bekannten Verlautbarungen der Notenbanker.

Am Anleihemarkt geht es ruhig zu. Die Zehnjahresrendite liegt praktisch unverändert bei 4,12 Prozent. Der Dollar tendiert seitwärts, der Euro kostet 1,1770 Dollar.

Bei den Ölpreisen tut sich nach dem Anstieg am Vortag wenig, sie liegen nochmals einen Tick höher. Etwas bremsend könnte wirken, dass sich die Rohöllagerbestände in den USA in der Woche zum 19. Dezember entgegen der Erwartung leicht ausgeweitet haben. Mehr Bewegung gibt es bei den Edelmetallpreisen. Nach den kräftigen Gewinnmitnahmen auf den Rekordniveaus am Vortag erholen sich die Preise von Gold und Silber um 1,3 bzw. 3,4 Prozent.

Bei den Einzelwerten am Aktienmarkt zeigen sich vorbörslich Meta Platforms kaum bewegt von der Nachricht, dass die Facebook-Mutter das in Singapur beheimatete Start-up Manus für mehr als 2 Milliarden Dollar kauft. Boeing kommen um 0,4 Prozent voran. Das Unternehmen hat von der US-Luftwaffe einen Auftrag im Wert von bis zu 8,58 Milliarden Dollar für den Bau von Kampfflugzeugen für die israelische Luftwaffe erhalten.

Die Aktie des Goldschürfers Newmont erholt sich nach dem Rücksetzer am Vortag um 1,6 Prozent, das Papier des Silberförderers Hecla Mining gewinnt 2,9 Prozent.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/ros

(END) Dow Jones Newswires

December 30, 2025 06:23 ET (11:23 GMT)

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12 Kommentare

  1. Peter K. Fischer am

    Die Erholung der Edelmetallpreise um 1,3 Prozent bei Gold und 3,4 Prozent bei Silber nach den Gewinnmitnahmen ist interessant. Deutet das auf eine anhaltende Nachfrage nach sicheren Häfen hin?

  2. Die ruhige Handelsatmosphäre am Silvestertag ist verständlich, aber die Tatsache, dass der US-Aktienmarkt überhaupt geöffnet ist, während der Anleihemarkt früher schließt, wirkt etwas unlogisch. Gibt es dafür historische Gründe?

  3. Lea Q. Schneider am

    Die Zehnjahresrendite bleibt stabil bei 4,12 Prozent. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Anleihemärkte die Inflationserwartungen als gut verankert betrachten?

  4. Meta Platforms‘ Übernahme von Manus für über 2 Milliarden Dollar scheint vorbörslich kaum Beachtung zu finden. Ist der Markt bereits mit solchen Akquisitionen durch Facebook-Mutter gerechnet?

  5. Laura O. Hoffmann am

    Boeing profitiert von einem Auftrag der US-Luftwaffe über bis zu 8,58 Milliarden Dollar. Wird dieser Großauftrag ausreichen, um das Vertrauen in das Unternehmen nach den jüngsten Problemen wiederherzustellen?

  6. Laura A. Schneider am

    Die Tatsache, dass die Rohöllagerbestände in den USA unerwartet gestiegen sind, könnte den Ölpreis bremsen. Wie stark wird dieser Effekt sein, angesichts der globalen geopolitischen Lage?

  7. Ich finde es bemerkenswert, dass die Protokolle der jüngsten Zinssitzung voraussichtlich kaum Bewegung auf den Markt bringen werden. Das deutet darauf hin, dass die Fed ihre Position klar kommuniziert hat und wenig Raum für Überraschungen lässt.

  8. Der US-Angriff auf Hafenanlagen in Venezuela scheint die Märkte überhaupt nicht zu beeindrucken. Ist das eine Unterschätzung der potenziellen Auswirkungen oder eine Anpassung an eine neue Normalität geopolitischer Spannungen?

    • Ich denke, es ist eine Kombination aus beidem. Die Märkte haben sich an die ständigen geopolitischen Risiken gewöhnt und scheinen kurzfristig wenig Reaktion zu zeigen.

  9. Die Erwartung einer Zinssenkung im Januar wird aktuell mit 16 Prozent eingepreist, während für März 52 Prozent Wahrscheinlichkeit bestehen – ist diese Diskrepanz ein Zeichen für Unsicherheit bezüglich der Inflationsentwicklung?

    • Das könnte durchaus so sein. Die Märkte scheinen zu erwarten, dass die Daten im Januar noch etwas Spielraum für eine vorsichtige Senkung lassen, während im März klarer sein wird, ob der Trend anhält.

  10. Dass der Chicago Einkaufsmanagerindex trotz Anstieg auf 40,0 immer noch unter 50 liegt, deutet auf eine anhaltende Kontraktion im verarbeitenden Gewerbe hin. Wie stark wird dieser Faktor die Aktienkurse beeinflussen?

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