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Der Sportwagenbauer Porsche verzeichnet bei den Absätzen im ersten Quartal einen Rückgang von 15 Prozent. Hoffnung macht die Modellreihe 911 mit einem Plus von 22 Prozent über Vorjahr.

„Nach dem Auslauf des 718 mit Verbrennungsmotor und den starken Auslieferungen des vollelektrischen Macan zum Marktstart liegen wir unter Vorjahr, insgesamt aber im Bereich unserer Erwartungen. Die hohe Nachfrage beim 911 und der große Anteil an Top-Derivaten zeigen uns eindrucksvoll: der Kern unserer Sportwagenmarke ist unverändert stark„, sagt Matthias Becker, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Porsche AG. 

“Der Fokus in den kommenden Monaten liegt nun auf der Markteinführung des vollelektrischen Cayenne. Dieser wird ab Sommer an die ersten Kundinnen und Kunden übergeben.“

China-Geschäft von Porsche bricht heftig ein

Unter den Vertriebsregionen bleibt Nordamerika mit 18.344 Auslieferungen weiterhin an der Spitze. Nach einem auslieferungsstarken Vorjahreszeitraum – auch durch den Anlauf des elektrischen Macan – liegt die Region aktuell 11 Prozent unter 2025. Der Heimatmarkt Deutschland liegt mit 7.778 Auslieferungen leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (+4 %). Europa (ohne Deutschland) hat im ersten Quartal 14.710 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben (-18 %). Der Rückgang erklärt sich Porsche zufolge hauptsächlich mit einem starken Anlaufeffekt des neuen, rein elektrischen Macan im Vorjahr.

In China wurden 7.519 Fahrzeuge an Kunden übergeben (-21 %). Wesentliche Gründe für den Rückgang bleiben laut Porsche das weiterhin herausfordernde Marktumfeld im chinesischen Markt und der Fokus auf einen wertorientierten Absatz. In der Vertriebsregion Übersee- und Wachstumsmärkte konnten 12.640 Fahrzeuge übergeben werden, das entspricht einem Rückgang von 20 Prozent. Gründe hierfür sind dem Angaben nach unter anderem das Produktionsende der Modellreihe 718 mit Verbrennungsmotor sowie der erfolgreiche Marktstart des vollelektrischen Macan im Vorjahreszeitraum.

Cayenne ist Bestseller – Macan bereitet Autobauer Sorgen

Bei den Modellreihen erzielte das große SUV Cayenne mit 19.183 Auslieferungen (-4 %) die größte Nachfrage. Die vollelektrische Variante wird ab Sommer stufenweise in die Märkte eingeführt. Die Sportwagenikone 911 wurde im ersten Quartal 13.889 Mal ausgeliefert, das entspricht einem Zuwachs von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Vom Macan wurden insgesamt 18.209 Fahrzeuge ausgeliefert. Davon entfallen 10.130 Stück auf die Variante mit Verbrennungsmotor, diese bietet Porsche in den meisten Ländern außerhalb der EU weiterhin parallel an. Das Verbrennermodell soll noch bis Sommer 2026 produziert werden. Auf die vollelektrische Variante des Macan entfallen 8.079 Stück. In Summe entspricht dies einem Rückgang von 23 Prozent für die gesamte Modellreihe Macan im Vergleich zum Vorjahresquartal. „Wesentlicher Grund ist der verlangsamte Hochlauf der Elektromobilität, der erfolgreiche Marktstart des elektrischen Macan im Vorjahreszeitraum sowie der Auslauf von Steuervergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge in den USA“, heißt es.

Kleine Verbrenner-Sportwagen verzeichnen ebenfalls starken Rückgang

Von der Oberklasselimousine Panamera wurden im ersten Quartal 4.498 Exemplare ausgeliefert. „Der Rückgang von 42 Prozent ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im starken Panamera-Markt China ab April die attraktiven ‚Pure Editions‘ eingeführt werden. Dies führte zu einer temporären Angebotslücke bei Panamera-Modellen im ersten Quartal“, so das Unternehmen. „Die ‚Pure Editions‘ wurden speziell für den chinesischen Markt entwickelt und verfügen über ein besonders attraktives Interieur- und Exterieurpaket.“

Die kleinen Verbrenner-Sportwagen 718 Boxster und 718 Cayman verzeichneten 1.792 Auslieferungen – 60 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Modellreihe 718 wird seit Oktober vergangenen Jahres nicht mehr produziert. Von der als Sportlimousine und Shooting Brake erhältlichen Elektroauto-Modellreihe Taycan wurden im ersten Quartal 3.420 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Dies entspricht einem Rückgang von 19 Prozent.

Mit Blick auf den weiteren Verlauf des Jahres sagt Matthias Becker: „Die eingeschränkte Produktverfügbarkeit ist in unserer Planung für 2026 berücksichtigt. Wir arbeiten eng mit unseren Vertriebsregionen zusammen und werden uns konsequent darauf konzentrieren, die Nachfrage und das Angebot gemäß unserer Strategie ‘Value over Volume’ auszusteuern.“

Erst Mitte März meldete Porsche einen drastischen Gewinneinbruch von 91,4 Prozent.

Das Original zu diesem Beitrag „Porsche liefert 11.499 Elektroautos im ersten Quartal 2026 aus“ stammt von ecomento.

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