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Wer angesichts von steigenden Öl- und Energiepreisen Geld sparen möchte, kann sich durch die folgenden Methoden weiterhelfen.

Viele Menschen suchen derzeit nach Spartipps, weil steigende Kosten für Öl und Gas, höhere Alltagsausgaben und wirtschaftliche Unsicherheit das Haushaltsbudget belasten. Das Gute: Wenn Sie Ihre Ausgaben genauer prüfen, können Sie oft mehr Geld sparen als gedacht.

Geld sparen durch mehrere Optionen

Manche Maßnahmen wirken auf den ersten Blick eher klein, können jedoch sofort oder über das gesamte Jahr hinweg für eine merkliche finanzielle Entlastung sorgen. Viele Verbraucher haben diese Optionen nicht immer im Blick, weshalb es eine positive Überraschung sein kann, solche Einsparpotenziale neu zu entdecken und für sich zu nutzen.

Tipp 1: Die passende Einstellung der Heizung

Beim Heizen in den eigenen vier Wänden können Sie häufig sparen, ohne dass es in Ihrer Wohnung ungemütlich kalt wird. Statt die Heizung im Frühjahr vollständig abzuschalten und sie bei sinkenden Temperaturen wieder hochzudrehen, kann eine dauerhaft niedrige Einstellung sinnvoll sein. Viele Thermostate lassen sich beispielsweise auf Stufe eins bis etwa zweieinhalb einstellen. Das entspricht ungefähr 18 Grad und reicht in vielen Räumen bereits aus.

Auch das richtige Lüftungsverhalten trägt dazu bei. Wenn Sie mehrmals täglich für einige Minuten stoßlüften und die Fenster weit öffnen, wird die Raumluft effizient ausgetauscht. Fenster dauerhaft gekippt zu lassen ist hingegen weniger sinnvoll: Dadurch kühlen die Räume stärker aus, wodurch die Heizung anschließend mehr Energie aufbringen muss.

Tipp 2: Nebenkostenabrechnung sorgfältig kontrollieren

Ein genauer Blick auf die jährliche Nebenkostenabrechnung kann sich finanziell auszahlen. Viele Mieter prüfen ihre Unterlagen nur oberflächlich oder gar nicht, obwohl sich darin durchaus Fehler verbergen können. Beispielsweise werden manchmal falsche Zeiträume angesetzt oder Wohnflächen falsch berechnet, was die Kosten unnötig erhöht.

Darüber hinaus dürfen bestimmte Ausgaben gar nicht auf Mieter umgelegt werden. Dazu gehören unter anderem Verwaltungs- oder Reparaturkosten. Wenn Sie solche Unstimmigkeiten feststellen, können Sie der Abrechnung widersprechen und unter Umständen eine Rückzahlung verlangen. Wer sich zusätzliche Unterstützung holen möchte, kann auch digitale Tools oder KI-basierte Anwendungen zur Prüfung der Nebenkosten einsetzen.

Wichtig ist außerdem die Frist: Die Abrechnung für das Jahr 2025 muss Ihnen nach § 556 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) spätestens bis zum 31. Dezember 2026 zugestellt werden. 

Geht sie erst danach ein, darf der Vermieter in der Regel keine Nachzahlung mehr verlangen – es sei denn, er trägt keine Schuld an der Verspätung. Ein mögliches Guthaben steht Ihnen allerdings weiterhin zu.

Tipp 3: Die Steuererklärung nicht auslassen

Auch Ihre Steuererklärung kann eine gute Möglichkeit sein, Geld zurückzubekommen. Viele Arbeitnehmer verzichten auf mögliche Rückerstattungen, obwohl sie zahlreiche Ausgaben steuerlich geltend machen könnten – etwa für Arbeitsmittel, Internetkosten oder den täglichen Arbeitsweg.

Beispielsweise können die Homeoffice-Pauschale oder Aufwendungen für Handwerkerleistungen und haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich berücksichtigt werden. Wenn Sie Ihre Belege sammeln und regelmäßig prüfen, welche Kosten absetzbar sind, können Sie sich häufig eine spürbare Erstattung sichern.

Tipp 4: Stromverbrauch auf Balkon und im Garten im Blick behalten

Beim Thema Stromverbrauch denken viele Menschen zunächst an Geräte innerhalb der Wohnung. Doch auch im Außenbereich können sich heimliche Stromverbraucher verstecken. Ältere Lichterketten oder dauerhaft eingeschaltete Außenbeleuchtung verbrauchen im Laufe eines Jahres oft mehr Energie, als man zunächst vermutet.

Auch Pumpen für Gartenteiche, Pools oder automatische Bewässerungsanlagen laufen häufig länger als nötig. Wenn Sie solche Geräte mit Zeitschaltuhren steuern oder außerhalb der Gartensaison komplett vom Strom trennen, lässt sich der Energieverbrauch deutlich senken.

Tipp 5: Abonnements bewusst verwalten

Digitale Abonnements sind zwar weit verbreitet, werden jedoch oft unterschätzt. Einzelne Beträge wirken zunächst klein, summieren sich aber schnell. Streamingdienste, Cloudspeicher oder kostenpflichtige Apps können zusammen mehrere hundert Euro pro Jahr kosten – besonders dann, wenn kostenlose Testphasen automatisch in kostenpflichtige Abos übergehen.

Wenn Sie die Dienste nicht vollständig kündigen möchten, kann es sinnvoll sein, Abos abwechselnd zu nutzen. Statt mehrere Angebote gleichzeitig zu bezahlen, verwenden Sie einen Dienst für einen bestimmten Zeitraum und pausieren ihn anschließend wieder. So behalten Sie den Überblick und vermeiden unnötige Ausgaben.

Tipp 6: Versicherungen regelmäßig überprüfen

Viele Menschen zahlen über Jahre hinweg für Versicherungen, deren Leistungen sie nur selten oder gar nicht in Anspruch nehmen. Häufig enthalten Verträge zusätzliche Bausteine, die die Beiträge erhöhen, ohne wirklich notwendig zu sein.

Wenn Sie Ihre Policen regelmäßig überprüfen und überflüssige Zusatzleistungen entfernen, lässt sich oft einiges sparen. In manchen Fällen reicht bereits die Ankündigung einer Kündigung aus, damit Versicherungsanbieter günstigere Tarife anbieten.

Quellen: Die Zeit, Gesetze im Internet

Von Dana Neumann

Das Original zu diesem Beitrag „Sofort mehr Geld: Gleich 6 Dinge übersehen viele im Alltag“ stammt von futurezone.de.

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