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SAP verliert nach enttäuschenden Quartalszahlen massiv an Börsenwert. Das technische Analysemodell von index-radar zeigt eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine weitere Seitwärts- bis Abwärtsbewegung in den kommenden vier Wochen.
Das Cloud-Geschäft von SAP hat im vierten Quartal die Erwartungen des Marktes nicht erfüllt. Der währungsbereinigte Current Cloud Backlog legte zwar um 25 Prozent zu, blieb damit aber unter der eigenen Prognose.
Trotz eines verdoppelten Nettogewinns im Geschäftsjahr auf 7,5 Milliarden Euro steht die SAP-Aktie aktuell mit 174,00 Euro deutlich unter dem Niveau vor Veröffentlichung der Quartalszahlen, das noch bei rund 200 Euro lag.
Ein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 10 Milliarden Euro konnte den Kursverfall bislang nicht stoppen. Investoren und Analysten zeigen sich zunehmend skeptisch, was die kurzfristige Monetarisierung der umfangreichen KI-Investitionen betrifft.
Branchenexperten warnen vor einem möglichen ‚KI-Investitions-Kater‘, da die erhofften Erträge bislang ausbleiben und traditionelle Geschäftsmodelle unter Druck geraten könnten. SAP-Chef Christian Klein verweist darauf, dass KI bereits in zwei Drittel der Cloud-Verträge integriert sei, doch der Markt bewertet das verlangsamte Cloud-Wachstum derzeit schwerer.
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HotStocks von index-radar.de
Der Walldorfer Softwarekonzern hat in den vergangenen zwölf Monaten eine bemerkenswerte Talfahrt hingelegt: Nach einem kurzen Hoffnungsschimmer im Frühjahr 2025 geriet die Aktie unter massiven Verkaufsdruck, der sich seit dem Herbst dramatisch beschleunigte.
Der Kurs sackte um satte 36 Prozent ab und notiert heute bei 174 Euro – während der DAX im selben Zeitraum um mehr als 13 Prozent zulegte. Unsere Daten belegen, dass die SAP-Aktie damit nicht nur den Anschluss an den Index verloren hat, sondern sich regelrecht abgekoppelt zeigt.
HotStocks von index-radar.de
Technisch betrachtet bleibt die Lage angespannt: Der Kurs hat sich deutlich unter die 200-Tage-Linie bei 232 Euro verabschiedet und notiert aktuell mehr als 25 Prozent darunter. Die vielbeachtete Durchschnittslinie selbst zeigt seit Wochen eine klare Abwärtsbewegung, was die Schwäche des Trends untermauert. Wir sehen klare Signale, dass der Verkaufsdruck weiter dominiert und eine nachhaltige Gegenbewegung bislang ausbleibt.
Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine weitere Seitwärts- bis Abwärtsbewegung in den kommenden vier Wochen, wobei der Kurs mit großer Wahrscheinlichkeit im Korridor zwischen 123 und 221 Euro verharren dürfte. Die Prognose sieht einen leichten Rückgang von etwa einem Prozent als wahrscheinlichstes Szenario. Wer auf eine rasche Erholung spekuliert, dürfte sich vorerst in Geduld üben müssen.
Das Original zu diesem Beitrag „SAP: Noch keine Trendwende in Sicht – Wie Anleger trotzdem eine Top-Rendite erzielen können“ stammt von Index Radar.
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5 Kommentare
Solid analysis. Will be watching this space.
Interesting update on Nach massivem Börsen-Verlust ist für SAP keine Trendwende in Sicht. Looking forward to seeing how this develops.
Good point. Watching closely.
Great insights on News. Thanks for sharing!
I’ve been following this closely. Good to see the latest updates.