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Starke Quartalszahlen aus den USA und den Niederlanden sorgen für einen Kurssprung bei Infineon. Europas Halbleitersektor erlebt damit einen der dynamischsten Handelstage seit Jahren.
Die Infineon-Aktie legt am Mittwoch kräftig zu und markiert ein Mehrjahreshoch. Auslöser für den Höhenflug sind überzeugende Quartalsberichte des niederländischen Chipausrüsters ASML und des US-Konzerns Texas Instruments, die den gesamten europäischen Halbleitersektor beflügeln.
Besonders der optimistische Ausblick von Texas Instruments sorgte nach Börsenschluss in den USA für zusätzliche Dynamik.
Während die Zahlen von Texas Instruments für das vierte Quartal gemischt ausfielen, überzeugte die Prognose für das erste Quartal die Anleger und setzte eine Rallye in Gang.
ASML steuerte mit einem starken Geschäftsbericht weiteren Rückenwind bei, was die Stimmung in der Branche zusätzlich hob. In der Folge avancierte Infineon mit einem Kursplus von fast sechs Prozent zum stärksten Wert im DAX.
HotStocks von index-radar.de
Der Halbleiterhersteller aus Neubiberg hat in den letzten 12 Monaten eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt: Nach einem holprigen Start mit einem satten Rücksetzer von über 25 Prozent im Frühjahr drehte der Kurs ab April kräftig nach oben, ließ schwächere Phasen im Sommer nahezu unbeeindruckt hinter sich und markiert mit 45 Euro heute ein neues Mehrjahreshoch.
Technisch bleibt das Bild eindeutig: Der Kurs notiert aktuell fast 27 Prozent über der eigenen 200-Tage-Linie, die selbst seit Monaten zuverlässig steigt. Die Distanz zur Durchschnittslinie ist so groß wie im gesamten Jahr nicht – ein klares Indiz für einen dynamischen Aufwärtstrend mit Rückenwind. Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung dieser Entwicklung, solange keine plötzlichen Gegenkräfte am Markt auftreten.
In den kommenden vier Wochen erwarten wir eine leichte Konsolidierung: Die Prognose sieht den wahrscheinlichsten Kursbereich zwischen 36 und 52 Euro, mit einer Tendenz zu leichten Verlusten von rund 2 Prozent. Unsere Daten belegen, dass kurzfristige Rücksetzer im Bereich von 20 Prozent zwar möglich bleiben, doch auch eine Fortsetzung der Rallye bis auf 52 Euro ist nicht ausgeschlossen. Wahrscheinlich pendelt der Kurs um die Marke von 44 Euro – größere Richtungswechsel erscheinen auf Sicht von vier Wochen wenig wahrscheinlich.
HotStocks von index-radar.de
Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
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Renditechance von 24,5 Prozent pro Jahr!
Während Anleger mit der Infineon Technologies-Aktie – Dividendenzahlungen außen vor gelassen – nur dann Gewinne erzielen, wenn der Kurs steigt, bieten Capped-Bonus-Zertifikate wie die WKN DU66NK zusätzliche Ertragschancen. Sie ermöglichen attraktive Renditen auch dann, wenn der Kurs seitwärts verläuft oder moderat fällt. Ein weiterer Vorteil: Beim vorgestellten Papier liegt der Einstiegspreis unter dem aktuellen Aktienkurs, was das Risiko verringert.
So funktioniert es
Solange die Infineon Technologies-Aktie bis zum Bewertungstag (18. Dezember 2026) nicht die festgelegte Barriere bei 35 Euro berührt oder unterschreitet, erhalten Anleger nach dem Ende der Laufzeit den Bonusbetrag von 50 Euro je Zertifikat zurück. Der aktuelle Einstiegskurs liegt bei 41,2 Euro – also unterhalb des Aktienkurses.
Steigt die Infineon Technologies-Aktie, profitiert in der Regel auch das Zertifikat. Je näher der Kurs an den maximalen Auszahlungsbetrag heranrückt, desto stärker reduziert sich das verbleibende Bonuspotenzial. Anleger können daher – je nach Marktlage – auch vor Laufzeitende Gewinne realisieren.
Capped-Bonus-Zertifikate sind börsentäglich handelbar, sodass ein Verkauf jederzeit möglich ist, zum Beispiel, wenn der Großteil des Bonus bereits erreicht wurde.
Die Gewinnchancen im Überblick
Beim Kauf zu 41,2 Euro ergibt sich bis zur Fälligkeit im Dezember 2026 ein möglicher Gewinn von 21,4 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 24,5 Prozent – auch dann, wenn die Aktie lediglich auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Darauf sollten Anleger achten
Wird die um 22,2 Prozent tiefer liegende Barriere von 35 Euro während der Laufzeit berührt oder unterschritten, entfällt der Bonusmechanismus. Das Zertifikat verhält sich dann wie die Infineon Technologies-Aktie selbst – Gewinne oder Verluste hängen vom tatsächlichen Aktienkurs am Laufzeitende ab. Liegt dieser unter dem heutigen Niveau, müssen Anleger mit Einbußen rechnen.
Das Original zu diesem Beitrag „Infineon schießt auf Mehrjahreshoch: Aktie von positiven Branchenimpulsen erfasst – Renditechance von 24,5 % p.a.“ stammt von Index Radar.
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19 Kommentare
Die Prognose, dass größere Richtungswechsel in den nächsten vier Wochen unwahrscheinlich sind, klingt beruhigend. Aber was wären potenzielle ‚plötzliche Gegenkräfte‘, die diese Entwicklung gefährden könnten?
Die gemischten Zahlen von Texas Instruments im vierten Quartal scheinen kurzzeitig keine Rolle gespielt zu haben, solange die Prognose für das erste Quartal so positiv war. Zeigt das, wie stark die Erwartungen die Aktienkurse aktuell beeinflussen?
Die Tatsache, dass Infineon nach einem Rücksetzer von über 25 Prozent im Frühjahr eine so starke Aufholjagd hingelegt hat, zeigt eine bemerkenswerte Resilienz des Unternehmens – beeindruckend, wie sie die schwächeren Phasen im Sommer überwunden haben.
Der Artikel betont die Wichtigkeit des optimistischen Ausblicks von Texas Instruments. Welche konkreten Aussagen von Texas Instruments sorgten für diese positive Reaktion am Markt?
Es ging vor allem um die erwartete Steigerung der Nachfrage nach ihren Produkten im ersten Quartal, was Investoren positiv überraschte.
Die Tatsache, dass die 200-Tage-Linie seit Monaten zuverlässig steigt, ist ein starkes Signal. Aber was passiert, wenn diese Linie doch einmal durchbrochen wird – welche Konsequenzen hätte das für den Kurs?
Die Erholung von Infineon nach dem Rücksetzer im Frühjahr ist bemerkenswert. Hat das Unternehmen in dieser Zeit spezifische Maßnahmen ergriffen, die zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben?
Die Prognose von 36 bis 52 Euro für die nächsten vier Wochen ist eine recht breite Spanne. Gibt es bestimmte Ereignisse oder Kennzahlen, die den Kurs in die eine oder andere Richtung lenken könnten?
Die Erwähnung des Capped-Bonus-Zertifikats als Investment-Idee finde ich gut. Könnte dies eine Möglichkeit sein, von der potenziellen Aufwärtsbewegung zu profitieren und gleichzeitig das Risiko zu begrenzen?
Ich frage mich, ob die hohe implizite Volatilität von Calls und Puts, die zur Berechnung der Schwankungsgrenzen herangezogen wird, ein Zeichen für Unsicherheit unter den Investoren ist, trotz der positiven Prognosen.
Ich bin gespannt, ob sich die Prognose des Modells bewahrheitet, dass der Kurs um die 44 Euro pendeln wird. Die Distanz von fast 27 Prozent zur 200-Tage-Linie klingt vielversprechend, aber auch riskant.
Eine kurzfristige Rücksetzer von bis zu 20 Prozent ist laut dem Artikel nicht ausgeschlossen. Wäre das ein guter Zeitpunkt, um in Infineon einzusteigen, oder sollte man abwarten, bis sich der Trend stabilisiert hat?
Es ist interessant zu sehen, dass das Vorhersagemodell saisonale Trends und das ‚Aktienklima Deutschland‘ berücksichtigt. Wie werden diese Faktoren konkret in die Prognose integriert und gewichtet?
ASMLs starker Geschäftsbericht hat die Stimmung in der Branche offensichtlich angehoben. Wie groß ist der direkte Einfluss von ASMLs Erfolg auf die Infineon-Aktie, abgesehen von der allgemeinen positiven Beeinflussung?
Eine Kurssteigerung von fast 6% an einem Tag ist außergewöhnlich. Welche spezifischen Aspekte der Quartalsberichte von ASML und Texas Instruments haben diesen Schub ausgelöst?
ASML profitierte von starken Auftragseingängen, während Texas Instruments mit seiner Umsatz- und Gewinnprognose die Erwartungen übertraf.
Der DAX erlebte durch Infineon einen der dynamischsten Handelstage seit Jahren. Ist dieser Anstieg ein Indikator für eine breitere Erholung des europäischen Halbleitersektors?
Das ist durchaus möglich, da die positiven Nachrichten von ASML und Texas Instruments auch andere Unternehmen im Sektor beflügelten.
Der Anstieg von fast sechs Prozent macht Infineon zum stärksten Wert im DAX, aber wie nachhaltig ist dieser Aufwind wirklich, wenn man bedenkt, dass die Prognose für die nächsten vier Wochen lediglich eine leichte Konsolidierung zwischen 36 und 52 Euro vorsieht?