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Zwischen Ölpreis, ZEW-Dämpfer und Lagarde-Rücktritt: Europas Börsen markieren Höchststände – die Geldpolitik bleibt stabil, der ifo wird zum nächsten Stimmungsbarometer.

Nach einem verhaltenen Wochenstart mit einem Börsenfeiertag in den USA und ohne marktbewegenden Konjunkturdaten kam die abgelaufene Handelswoche an den Kapitalmärkten nur langsam in Gang. Zur Wochenmitte reichte es jedoch wieder für neue Höchststände an den europäischen Aktienmärkten. In der zweiten Wochenhälfte belastete erneut die nach wie vor ungeklärte Konfliktlage um das iranische Atomprogramm. Der Ölpreis legte deutlich zu, auf über 70 US-Dollar pro Barrel. 

Auch aus Deutschland kamen keine positiven Wirtschaftsdaten. So richtig will die deutsche Konjunktur nicht anspringen: Nach einigen kräftigeren Signalen, etwa bei den Auftragseingängen, gab es mit dem ZEW-Stimmungsindex wieder eine Enttäuschung. Zwar hatte sich die Lagebeurteilung ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau spürbar gesteigert, doch auf die Erwartungen hat sich das nicht positiv ausgewirkt, diese sind sogar gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Insgesamt hat sich das ZEW-Klima aber trotzdem leicht auf das höchste Niveau seit dem vergangenen Sommer verbessert. Das trug dann auch dazu bei, dass sich die Kapitalmarktzinsen leicht nach unten bewegten, womit der starke Renditeanstieg seit Jahresbeginn teilweise wieder rückgängig gemacht wurde. 

Gelassene Märkte trotz möglicher EZB-Nachfolge

Die Rücktrittsmeldung von EZB-Präsidentin Lagarde, die ihre Amtszeit vorzeitig beenden könnte, um angesichts unsicherer politischer Perspektiven im Euroraum der Geldpolitik einen geordneten Übergang auf eine Nachfolge zu ermöglichen, wurde unaufgeregt von den Marktteilnehmern aufgenommen. Dies ist ein gutes Zeichen, denn es signalisiert, dass die europäische Geldpolitik bislang in guten Händen lag und im Markt keinerlei Befürchtungen vorliegen, die die Stabilität des Euros in der Zukunft in Frage stellen. Tatsächlich ist die europäische Geldpolitik zusammen mit der Außenhandelspolitik der am besten funktionierende Bereich der europäischen Integration. 

Ifo-Index als Richtungsentscheidung für die deutsche Konjunktur

Hop oder Top heißt in der kommenden Woche für die deutsche Volkswirtschaft. Nachdem die jüngsten Konjunktursignale aus Deutschland gemischt ausgefallen waren, gibt das ifo Geschäftsklima am Montag Aufschluss über die Stimmung hierzulande wieder. Die Februarzahlen gelten als Wegweiser dafür, wie es mit der deutschen Konjunktur nun weitergeht: auf- oder abwärts. 

Ulrich Kater

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