Januar bis Juni 2026: HARTMANN steigert erneut Umsatz und Ergebnis

Heidenheim (ots) –

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– Erfolgreiches 1. Halbjahr: Umsatzerlöse steigen auf 1.252,0 Mio. EUR,

organisches Umsatzwachstum von 3,3 %; bereinigtes EBITDA liegt mit 151,7 Mio.

EUR um 25,9 Mio. EUR über Vorjahreswert

– HARTMANN bestätigt Prognose für Gesamtjahr 2026

– Für 2027 erwartet HARTMANN negative Auswirkungen durch neue Regelungen in der

gesetzlichen Krankenversicherung sowie die geplanten Änderungen durch die

Pflegereform auf die bisher positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung

HARTMANN konnte die gute Entwicklung aus den ersten drei Monaten im zweiten

Quartal weiter ausbauen und damit das erste Halbjahr 2026 sehr positiv

abschließen.

Das organische Umsatzwachstum betrug im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 3,3 %.

Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf 1.252,0 Mio. EUR. Das bereinigte EBITDA lag

mit 151,7 Mio. EUR um 25,9 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Die bereinigte

EBITDA-Rendite konnte von 10,4 % auf 12,1 % gesteigert werden.

Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026 profitierte weiterhin von den

Effekten des erfolgreich abgeschlossenen Transformationsprogramms. Mit der

darauf aufbauenden Strategie PLUS2030 führt HARTMANN die Ausrichtung auf

profitables Wachstum, Innovation und Produktivität konsequent fort und setzt mit

Vertriebseffizienz und Stärkung der Kundennähe zusätzliche Schwerpunkte.

Umsatzentwicklung der Segmente

Im Segment Wundversorgung war das erzielte Wachstum vor allem auf die moderne

Wundversorgung mit atraumatischen Verbänden sowie eine positive

Geschäftsentwicklung in den USA zurückzuführen. Einschränkend wirkten hingegen

Änderungen in der Rückerstattung in Frankreich, die bereits 2025 in Kraft

getreten sind, und die Unsicherheit über die weitere Entwicklung in diesem

Bereich in Deutschland.

Im Segment Inkontinenzmanagement waren insbesondere Inkontinenzhosen sowie

Produkte für die Versorgung mittlerer bis schwerer Inkontinenz die wesentlichen

Wachstumstreiber.

Auch das Segment Infektionsmanagement verzeichnete ein Wachstum, das vor allem

auf Produkte zur Hände- und Flächendesinfektion, OP-Sets sowie OP- und

Untersuchungshandschuhe zurückzuführen war.

Das Segment Komplementäre Divisionen der Gruppe lag bei den Umsatzerlösen leicht

unter dem Vorjahreszeitraum. Ausschlaggebend hierfür war insbesondere die

Entwicklung bei Kneipp, während sich das Geschäft der CMC- und der KOB-Gruppe

auf einem stabilen Niveau bewegte.

Ausblick 2026

HARTMANN geht davon aus, dass die als Folge des Iran-Kriegs gestiegenen Kosten

für Material, Energie und Fracht das zweite Halbjahr 2026 stärker belasten

werden. Die Kostenerhöhungen können nur teilweise durch Preismaßnahmen

kompensiert werden.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 bestätigt HARTMANN seine Prognose und

erwartet weiterhin ein moderates organisches Umsatzwachstum und ein bereinigtes

EBITDA in einer Bandbreite von 270 bis 310 Mio. EUR.

Für das Jahr 2027 werden die neuen Regelungen in der gesetzlichen

Krankenversicherung und die aktuell durch die Pflegereform geplanten Änderungen

negative Auswirkungen auf die bisher positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung

von HARTMANN haben.

Weitere Informationen zur HARTMANN-Finanzlage finden Sie unter

https://corporate.hartmann.info/de-de/investor-relations

Pressekontakt:

Christopher Wolf

PAUL HARTMANN AG

Tel. +49 7321 36 3030

E-Mail: mailto:[email protected]

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/34248/6335219

OTS: PAUL HARTMANN AG

ISIN: DE0007474041

Quelle: dpa-AFX

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