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Unter dem Strich sank der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 18% auf 975 Mio. EUR, das Ergebnis je Aktie fiel um 20% auf 4,04 EUR. Immerhin übertraf der Spirituosenkonzern damit leicht die Erwartungen der Analysten, die mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet hatten. Auch im zweiten Quartal waren die Trends besser als noch im ersten Quartal.

Belastet wurde das Halbjahr vor allem durch schwache Nachfrage und Lagerabbau in den USA und China. Währungseffekte drückten den Umsatz zusätzlich um 356 Mio. EUR, hinzu kamen Portfolioeffekte von minus 217 Mio. EUR infolge von Markenverkäufen. Die operative Marge schrumpfte organisch um 55 Basispunkte auf 30,7%, während höhere Zölle in den USA und China sowie inflationsbedingt steigende Kosten für gereifte Destillate die Bruttomarge um 216 Basispunkte belasteten. Wie geht es beim Alkoholriesen jetzt weiter? Das Management versucht Mut zu machen, die Bewertung fällt günstig aus.

USA und China bremsen, Indien stabilisiert

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