A-

A+

Lesemodus

Audio
Teilen

DUISBURG (dpa-AFX) – Der vielbefahrene Rhein wird voraussichtlich an mehreren Stellen in Nordrhein-Westfalen historische Tiefstände erreichen. Dabei reichen die Aufzeichnungen der Pegeldaten nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein jeweils deutlich mehr als 100 Jahre zurück. Besonders am Niederrhein kommt laut Prognose immer weniger Wasser an.

Für dich zusammengefasst:

Pegel Emmerich

Der Pegelstand bewegt sich bereits seit Tagen im negativen Bereich und der Schwimmer des Pegels liegt trocken. Eine Sonde liefert die Daten. Am Samstag war hier ein historischer Tiefstand von minus 2 Zentimeter festgestellt worden. Am Mittwoch lag der Pegelstand bereits bei minus 4. In den kommenden Tagen soll der Wasserstand des Rheins noch weiter absinken.

Für Donnerstag werden Pegelstände von minus 6, für Freitag von minus 8 und für Samstag von minus 9 Zentimeter vorhergesagt. Die Prognose ist für die Messstelle unverändert geblieben. Die Aufzeichnungen der vergleichbaren Pegelstände gehen hier nach Angaben des Amtes bis ins Jahr 1900 zurück.

Pegel Duisburg-Ruhrort

Für Freitag wird abermals ein historischer Tiefstand von 147 Zentimeter vorhergesagt. Der Negativ-Rekord von 148 Zentimeter am Sonntag wäre damit unterschritten. Für Samstag werden nur 145 Zentimeter erwartet. Befürchtet wurden ursprünglich 144 Zentimeter für Donnerstag und Freitag. Die Aufzeichnungen der Pegelstände reichen auch hier bis 1900 zurück.

Pegel Köln

Der aktualisierten Prognose zufolge wird am Freitag wieder ein Pegelstand von 67 Zentimeter erreicht. Damit würde der hier erst am Samstag gemessene Negativ-Rekord eingestellt. Der Pegelstand wird seit 1816 aufgezeichnet. Anfang dieser Woche waren noch 63 Zentimeter für Freitag prognostiziert.

Pegel Düsseldorf

Auch für Düsseldorf fällt die neue Vorhersage nicht mehr ganz so extrem aus. Hier werden jetzt 22 statt 17 Zentimeter am Freitag erwartet. Am Sonntag war am Pegel Düsseldorf ein historischer Tiefstand von 20 Zentimetern registriert worden. Dieser historische Tiefstand hätte damit zunächst noch weiter Bestand. Die Aufzeichnungen der Pegelstände reichen hier bis 1872 zurück.

Fahrrinne tiefer

Die Fahrrinne im Rhein ist deutlich tiefer als der jeweilige Pegelstand am Ufer. In Köln etwa sind es 1,11 Meter mehr. Das variiert aber von Standort zu Standort. Schiffe können auch im Niedrigwasser fahren, aber nur mit deutlich weniger Fracht als sonst. Das Transportgut muss auf mehr Schiffe verteilt werden.

Keine Trendwende

Auch wenn der Wasserstand um ein paar Zentimeter schwankt oder die Prognose leicht verändert wird, eine grundlegende Besserung ist nach Einschätzung des Amtes für den Rhein in NRW nicht in Sicht. „Von einer Trendwende kann nicht die Rede sein“, sagte Sprecher Moritz Axt./vd/DP/jha

Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen.

Ariva.de ist ein deutsches Börsen- und Finanzportal mit Kursdaten, Nachrichten und Analysen rund um Aktien, Indizes, Rohstoffe und Kryptowährungen. Zusätzlich bietet die Plattform eine aktive Community mit Diskussionen und Marktkommentaren zu aktuellen Finanzthemen.

Einen Kommentar hinterlassen

/* Remove related articles only from post 95581 */ body.postid-95581 section.related-posts { display: none !important; }
Exit mobile version