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Rheinmetall verfehlt die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn, meldet jedoch einen Rekord-Auftragsbestand von fast 64 Milliarden Euro. Der Rüstungskonzern stellt für die kommenden Jahre massives Wachstum in Aussicht. Die Aktie gibt trotzdem kräftig ab.
Rheinmetall hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 9,94 Milliarden Euro erwirtschaftet und blieb damit hinter den Markterwartungen von 10,53 Milliarden Euro zurück. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 1,68 Milliarden Euro unter den von Analysten prognostizierten 1,75 Milliarden Euro. Trotz dieser verfehlten Prognosen konnte das Unternehmen seinen Auftragsbestand deutlich ausbauen.
Der Auftragsbestand erreichte mit 63,8 Milliarden Euro einen neuen Höchststand, was einem Anstieg von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Zuwachs reflektiert die starke Nachfrage nach den Produkten des Rüstungskonzerns, die vor allem auf die weltweit steigenden Militärausgaben zurückzuführen ist. Rheinmetall sieht sich damit in einer komfortablen Position, um von der anhaltenden geopolitischen Unsicherheit zu profitieren.
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Mit Blick auf die kommenden Jahre zeigt sich das Management optimistisch: Für das Jahr 2026 stellt Rheinmetall ein Umsatzwachstum von 40 bis 45 Prozent in Aussicht, was einem Umsatzvolumen von 14 bis 14,5 Milliarden Euro entsprechen würde. Die operative Ergebnismarge soll dann bei etwa 19 Prozent liegen. Damit signalisiert das Unternehmen weiteres Wachstumspotenzial und eine Verbesserung der Profitabilität, gestützt auf den robusten Auftragsbestand.
An den Aktienmärkten überwog dennoch die Enttäuschung. Möglicherweise hatten sich die Anleger einen noch besseren Ausblick erwartet. Die Aktie ist am Mittwoch mit einem Minus von mehr als fünf Prozent der größte Verlierer im DAX.
Technische Analyse der Rheinmetall-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Aktuell pendelt der Kurs knapp acht Prozent unterhalb der 200-Tage-Linie, die selbst seit Wochen leicht abwärts tendiert – ein klares Indiz für den nachlassenden Schwung der vergangenen Monate.
Die jüngsten Erholungsversuche reichten nicht aus, um das technische Bild nachhaltig zu drehen: Der Trend bleibt schwach, die Aktie verharrt im Niemandsland zwischen alter Stärke und neuer Unsicherheit. Unsere Daten belegen, dass der Markt noch keine klare Richtung gefunden hat.
HotStocks von index-radar.de
Unsere Modelle zeigen für die kommenden vier Wochen eine breite Spanne: Der Kurs dürfte sich zwischen 1538 und 2073 Euro bewegen, wobei das Basisszenario einen Anstieg um knapp 14 Prozent signalisiert.
Die Prognose bleibt damit ambitioniert, aber nicht frei von Risiken – Schwankungen im zweistelligen Prozentbereich sind weiterhin Teil des Spiels. Wer sich auf Rheinmetall einlässt, muss auch in den nächsten Wochen mit kräftigen Ausschlägen rechnen.
Das Original zu diesem Beitrag „Rheinmetall: Aktie rutscht trotz starker Wachstumsprognose tief ins Minus“ stammt von Index Radar.
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6 Kommentare
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