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CINCINNATI (dpa-AFX) – Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble (P&G) will die enttäuschende Erlösentwicklung im vergangenen Quartal schnell abschütteln. Der Umsatz sollte sich in den kommenden sechs Monaten erholen, sagte Finanzchef Andre Schulten am Donnerstag bei der Präsentation von Geschäftszahlen. Das vergangene Quartal habe schwierige Vergleichswerte gehabt, da die Konsumenten in den USA im Vorjahreszeitraum aufgrund eines Hafenstreiks Vorräte an lebensnotwendigen Gütern und Waschmittel angelegt hätten. Zudem habe der Teil-Shutdown der US-Regierung und die vorübergehende Aussetzung der Lebensmittelhilfe belastet. Die Prognose für das noch bis Ende Juni laufende Geschäftsjahr 2025/26 bestätigte Procter & Gamble.
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Anleger schlossen sich dem Optimismus der Unternehmensführung an. Der Aktienkurs legte zuletzt um 2,6 Prozent zu.
Im zweiten Geschäftsquartal war P&G aufgrund einer mauen Nachfrage kaum gewachsen. Einem leichten organischen Plus in den Bereichen Kosmetik sowie Health Care stand eine schwache Nachfrage nach Produkten aus dem Bereich Babypflege, Damenhygiene und Haushaltswaren gegenüber.
In den drei Monaten per Ende Dezember stiegen die Erlöse um ein Prozent auf 22,2 Milliarden US-Dollar (rund 19 Mrd Euro). Bereinigt um Wechselkurs- und Portfolioeffekte stagnierte das Wachstum sogar. Analysten hatten hingegen ein kleines Plus erwartet. Unter dem Strich verdiente der Konsumgüterkonzern im Quartal mit 4,3 Milliarden Dollar sieben Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) lag mit 1,88 Dollar auf Vorjahresniveau und damit leicht über den Erwartungen von Analysten./err/tav/mis/he
Quelle: dpa-AFX
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22 Kommentare
Die Stagnation des Umsatzes, trotz eines leichten organischen Plus bei Kosmetik und Health Care, ist beunruhigend – scheint ja ein deutlicher Rückgang in anderen Bereichen stattgefunden zu haben.
Die Umrechnung von 22,2 Milliarden US-Dollar in rund 19 Milliarden Euro verdeutlicht die Größenordnung des Unternehmens noch einmal.
Ich bin gespannt, wie sich die Bereiche Babypflege, Damenhygiene und Haushaltswaren entwickeln werden, da hier ja die Nachfrage besonders schwach war.
Ich bin etwas skeptisch, ob P&G den Umsatzrückgang in den nächsten sechs Monaten wirklich so schnell abschütteln kann, wie der Finanzchef verspricht.
Ich stimme zu. Die genannten Faktoren sind hartnäckig und eine schnelle Erholung erscheint unwahrscheinlich.
Die Kursentwicklung nach der Präsentation der Geschäftszahlen zeigt, dass Anleger zumindest kurzfristig Vertrauen in die Zukunft von P&G haben.
Die Tatsache, dass das EPS auf Vorjahresniveau lag, könnte ein Zeichen dafür sein, dass P&G seine Kosten gut im Griff hat, trotz der Umsatzprobleme.
Die Aussage des Finanzchefs, Andre Schulten, dass sich der Umsatz in den nächsten sechs Monaten erholen soll, ist mutig, angesichts der genannten Belastungen durch Shutdown und Lebensmittelhilfestopp.
Ich frage mich, ob der Kursanstieg um 2,6 Prozent wirklich die fundamentale Lage widerspiegelt oder eher eine Reaktion auf die optimistische Prognose ist.
Die Erwähnung der ‚mauen Nachfrage‘ ist ein Warnsignal. P&G muss dringend herausfinden, warum die Konsumenten weniger Produkte kaufen.
Die Tatsache, dass das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) mit 1,88 Dollar leicht über den Erwartungen lag, ist positiv, aber reicht das aus, um den Umsatzrückgang zu kompensieren?
Der Hafenstreik im Vorjahreszeitraum als Erklärung für die schwache Entwicklung klingt plausibel, aber wie nachhaltig ist dieser Effekt wirklich? Wird sich die Nachfrage wieder normalisieren?
Die Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 wurde bestätigt, was zumindest kurzfristig für Stabilität sorgt. Aber was sind die langfristigen Pläne?
Die Belastung durch den Teil-Shutdown der US-Regierung und die Aussetzung der Lebensmittelhilfe sind interessante Faktoren, die man bei der Analyse der Ergebnisse berücksichtigen muss.
Die Erwähnung des Hafenstreiks als Grund für die Vorjahreskäufe ist wichtig, um die aktuelle Situation richtig einzuschätzen. Es ist gut, dass P&G das transparent kommuniziert.
Ein organisches Plus bei Kosmetik und Health Care ist zwar schön, aber reicht das, um den Rückgang in anderen Bereichen auszugleichen und das stagnierende Wachstum zu beleben?
22,2 Milliarden US-Dollar Umsatz sind natürlich eine enorme Summe, aber ein Wachstum von nur einem Prozent ist für einen Konzern wie P&G enttäuschend.
Ein Gewinnrückgang von 7 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar ist doch ein deutliches Signal, dass P&G trotz der optimistischen Aussichten vor Herausforderungen steht. Das sollte man nicht unterschätzen.
Ich bin kein Experte, aber ein Gewinnrückgang bei gleichzeitig stagnierendem Umsatz klingt nach einer suboptimalen Situation, die mehr Aufmerksamkeit erfordert.
Die Zahlen für das zweite Quartal deuten auf eine gewisse Diversifizierungsproblematik hin. P&G scheint zu stark von einzelnen Bereichen abhängig zu sein.
Ich finde es gut, dass P&G die Auswirkungen externer Faktoren wie dem Shutdown offenlegt. Das zeigt eine gewisse Verantwortlichkeit.
Der Vergleich mit den Analystenerwartungen ist interessant. P&G hat zwar die EPS-Erwartungen übertroffen, aber beim Umsatz knapp verfehlt.