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am Montagabend in Toulouse mitteilte. Ursprünglich hatte sich Vorstandschef Guillaume Faury rund 820 Jets vorgenommen, musste sein Ziel wegen der nötigen Überprüfung von Rumpfverkleidungen an hunderten Maschinen jedoch Anfang Dezember auf rund 790 Flugzeuge kappen. Der Auftragsbestand kletterte unterdessen auf einen Rekordwert.

Schon 2024 hatte Faury sein ursprüngliches Auslieferungsziel zusammengestrichen. Damals waren Zulieferer mit der Lieferung wichtiger Teile wie Triebwerken nicht hinterhergekommen. Daher hatte Airbus statt der ursprünglich angepeilten 800 Maschinen nur 766 Jets an seine Kunden übergeben. Auch im Jahr 2022 hatte der Hersteller sein ursprüngliches Auslieferungsziel verfehlt.

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Der Löwenanteil der Flugzeuge entfiel 2025 mit 607 Maschinen wie üblich auf die Mittelstreckenjets aus der Modellfamilie A320neo samt der Langstreckenversion A321XLR. Hinzu kamen 57 Großraumjets von Typ A350 und 36 der etwas kleineren A330neo sowie 93 Exemplare des kleinsten Airbus-Modells A220. Die Finanzzahlen wie Umsatz und Gewinn will der Konzern erst am 19. Februar veröffentlichen.

An Aufträgen herrscht bei Airbus auch weiterhin kein Mangel – im Gegenteil. Im vergangenen Jahr holte der Konzern Bestellungen über 1.000 Passagier- und Frachtjets herein. Nach Abzug von Stornierungen waren es 889 Stück. Der Auftragsbestand lag Ende 2025 bei 8.754 Maschinen und damit so hoch wie noch nie zum Ende eines Jahres.

Gemessen an den jüngsten Auslieferungszahlen reichen die Bestellungen rechnerisch für die nächsten elf Jahre. Allerdings will Faury die Produktion in den kommenden Jahren deutlich ausweiten.

Airbus‘ Erzrivale Boeing aus den USA steckt hingegen seit Jahren in einer schweren Krise. Nach zwei Abstürzen in den Jahren 2018 und 2019 mit hunderten Toten machte der Hersteller immer wieder mit Produktions- und Qualitätsmängeln Schlagzeilen. Anfang 2024 entgingen Passagiere und Besatzung nur mit Glück einer Katastrophe, als eine Boeing 737 Max im Flug ein türgroßes Rumpfteil verlor.

Seitdem steht der US-Konzern unter verschärfter Aufsicht der Behörden und darf die Produktion seines wichtigsten Modells nur nach staatlicher Genehmigung ausbauen. Im Jahr 2025 zogen Boeings Auslieferungszahlen wieder ein Stück an. In den Monaten Januar bis November lieferte der Hersteller 537 Passagier- und Frachtjets aus. Brutto holt er Aufträge über 1.000 Maschinen herein – und kam netto auf 908 neue Bestellungen. Die Jahreszahlen will Boeing an diesem Dienstag (13. Januar) veröffentlichen./stw/men

Quelle: dpa-AFX

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12 Kommentare

  1. Es ist auffällig, dass der Großteil der Auslieferungen im Jahr 2025, nämlich 607 Maschinen, auf die A320neo-Familie entfällt. Zeigt das eine strategische Fokussierung auf den Mittelstreckenmarkt, oder gibt es hier Kapazitätsengpässe bei den anderen Modellen?

  2. Ich frage mich, ob die Lieferengpässe bei Triebwerken, die 2024 zu einer Reduzierung des Auslieferungsziels führten, auch 2025 ein Problem darstellen werden. Gibt es hier eine Diversifizierung der Lieferanten geplant?

  3. Anna S. Fischer am

    Ein Auftragsbestand von 8.754 Maschinen ist enorm! Rechnerisch reicht das für elf Jahre Produktion, aber wie realistisch ist Guillaume Faury’s Plan, die Produktion in den kommenden Jahren *deutlich* auszuweiten, angesichts der aktuellen Herausforderungen?

  4. Peter Hoffmann am

    Es ist interessant zu sehen, dass Airbus trotz der Probleme mit den Rumpfverkleidungen und Triebwerken einen Rekordauftragsbestand verzeichnet. Das spricht für ein starkes Vertrauen der Kunden in das Unternehmen.

  5. Die Veröffentlichung der Finanzzahlen erst am 19. Februar ist etwas ungewöhnlich. Vermutlich möchte Airbus die Zahlen erst nach der Bekanntgabe der vollständigen Jahreszahlen von Boeing kommentieren und vergleichen.

    • Das ist ein guter Punkt. Ein direkter Vergleich der Ergebnisse könnte die Marktpositionierung beider Unternehmen deutlicher machen.

  6. Die Tatsache, dass Airbus im letzten Jahr 889 Netto-Bestellungen erhalten hat, während Boeing 908 verbuchte, ist angesichts der Krisen bei Boeing beeindruckend. Das zeigt eine starke Nachfrage nach Airbus-Flugzeugen.

  7. Peter U. Wagner am

    Boeing’s Probleme mit Produktions- und Qualitätsmängeln, insbesondere der Vorfall mit der 737 Max im Jahr 2024, scheinen Airbus in eine sehr vorteilhafte Position zu bringen. Könnte Airbus langfristig Marktanteile von Boeing gewinnen?

  8. Die Auslieferung von 57 Großraumjets vom Typ A350 im Jahr 2025 ist ein wichtiger Beitrag zur Rentabilität von Airbus. Wie entwickelt sich die Nachfrage nach diesem Modell in den kommenden Jahren?

  9. Karl Schneider am

    Boeing hat im Januar bis November 537 Jets ausgeliefert. Im Vergleich zu Airbus‘ 790 Jets im Gesamtjahr 2023, deutet das auf eine erhebliche Lücke in der Produktionskapazität hin. Wie schnell kann Boeing diese Lücke schließen?

    • Jonas N. Schneider am

      Die staatliche Genehmigungspflicht für die Produktionsausweitung ist ein erheblicher Hemmschuh für Boeing. Das wird die Aufholjagd sicherlich verzögern.

  10. Die Reduzierung des Auslieferungsziels von ursprünglich 820 auf 790 Jets aufgrund der Rumpfverkleidungsprüfung ist beunruhigend. Wie groß ist der finanzielle Einfluss dieser Überprüfungen auf Airbus insgesamt?

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