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FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Frankfurter Flughafen ist auch 2025 noch weit hinter den Rekordwerten aus der Zeit vor der Corona-Pandemie zurückgeblieben. Zwar wuchs die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent auf knapp 63,2 Millionen, wie der Flughafenbetreiber

am Freitag in Frankfurt mitteilte. Das waren aber immer noch über 10 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019, als fast 70,6 Millionen Passagiere Deutschlands größten Airport genutzt hatten. Im Dezember lief es nun aber deutlich besser. Die Aktie legte am Freitag zum Start leicht zu.

Fraport-Chef Stefan Schulte hatte seine Passagierprognose im November von bis zu 64 Millionen auf rund 63 Millionen gekappt. Eine Prognose für das neue Jahr gibt die Konzernspitze üblicherweise erst bei der Vorlage der Jahresbilanz im März bekannt.

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Besser lief es weiterhin an den von Fraport gemanagten Flughäfen im Ausland: Die Airports im türkischen Antalya und Perus Hauptstadt Lima sowie die 14 griechischen Regionalflughäfen erreichten 2025 neue Höchstwerte. Im Gesamtkonzern stieg das Passagieraufkommen um 5,3 Prozent auf 183,7 Millionen. Mit den Kapazitätserweiterungen in Lima und Antalya habe Fraport die Basis für weiteres Wachstum gelegt.

Erneut beklagte der Manager die vergleichsweise schwache Entwicklung in Deutschland. Dabei stellt der Frankfurter Flughafen keine Ausnahme dar. „Der deutsche Markt blieb weiter auf den hinteren Plätzen in Europa bei der Erholung des Luftverkehrs nach der Corona-Pandemie“, sagte Schulte. Von der Bundesregierung forderte er weitere Maßnahmen, um den Flugverkehr anzukurbeln. Die beschlossene Senkung der Ticketsteuer sieht er nur als ersten Schritt.

Im Dezember ging es allerdings auch in Frankfurt stärker aufwärts als im Gesamtjahr: Im Dezember lag das Fluggastaufkommen mit 4,8 Millionen 5,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das waren nur noch 2,2 Prozent weniger als im Dezember 2019.

Bei der Luftfracht fiel das Wachstum 2025 in Frankfurt ebenfalls überschaubar aus. Das Cargo-Volumen wuchs um 1,1 Prozent auf rund 2,1 Millionen Tonnen. Das waren 2,7 Prozent weniger als 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie./stw/err/jha/

Quelle: dpa-AFX

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19 Kommentare

  1. Die Senkung der Ticketsteuer wird als erster Schritt begrüßt, aber was sind die konkreten weiteren Maßnahmen, die sich Fraport von der Bundesregierung erhofft? Es scheint, dass mehr nötig ist, um den deutschen Markt anzukurbeln.

  2. Der Dezember mit 4,8 Millionen Passagieren und nur noch 2,2 Prozent weniger als 2019 ist ein Hoffnungsschimmer. Könnte das ein Trend sein, der sich im neuen Jahr fortsetzt, oder war das nur eine saisonale Schwankung?

  3. Es ist interessant, dass Fraport die Basis für weiteres Wachstum in Lima und Antalya durch Kapazitätserweiterungen gelegt hat. Welche konkreten Erweiterungen wurden dort durchgeführt und welche Auswirkungen haben sie?

  4. Ich frage mich, ob die Passagierprognose von 63 Millionen für 2025 realistisch ist, angesichts der Tatsache, dass die Erholung des Luftverkehrs in Deutschland hinterherhinkt. Wird diese Zahl erreicht, oder müssen wir mit weiteren Korrekturen rechnen?

  5. Lukas Schäfer am

    Ein Anstieg der Passagierzahlen um 2,6 Prozent ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber angesichts des Rückstands von über 10 Prozent auf 2019 nicht ausreichend. Welche Maßnahmen sind erforderlich, um das Wachstum zu beschleunigen?

  6. Es ist frustrierend zu hören, dass die Entwicklung in Deutschland weiterhin schwach ist, obwohl die Kapazitäten in Lima und Antalya erweitert wurden. Wird Fraport möglicherweise weniger in Deutschland investieren, wenn sich die Situation nicht verbessert?

  7. Obwohl das Luftfrachtvolumen in Frankfurt um 1,1 Prozent auf 2,1 Millionen Tonnen gestiegen ist, bleibt es 2,7 Prozent unter dem Niveau von 2019. Ist das ein Zeichen für eine Verlagerung des Frachtverkehrs zu anderen Flughäfen?

  8. Die 5,3-prozentige Steigerung des Passagieraufkommens im Gesamtkonzern ist ermutigend, aber es ist wichtig, die regionale Verteilung zu berücksichtigen. Wie sieht die Entwicklung in den anderen internationalen Standorten von Fraport aus?

  9. Die Entwicklung der Luftfracht ist oft ein Indikator für die globale Wirtschaft. Der geringe Anstieg in Frankfurt könnte ein Warnsignal sein.

  10. Anna F. Schäfer am

    Die Kürzung der Passagierprognose von Stefan Schulte im November von 64 Millionen auf 63 Millionen ist ein deutliches Zeichen, dass die Erwartungen gedämpft sind. Glaubt er, dass die im März veröffentlichte Jahresbilanz weitere Anpassungen erfordern wird?

  11. Emma Schneider am

    Die Tatsache, dass die Prognose für 2025 erst im März bekannt gegeben wird, deutet darauf hin, dass Fraport die Situation noch genau beobachten möchte. Welche Faktoren werden bei der Erstellung der Prognose berücksichtigt?

  12. Lukas Schneider am

    Die Aussage, dass der deutsche Markt ‚weiter auf den hinteren Plätzen in Europa‘ liegt, ist alarmierend. Welche Länder sind bei der Erholung führend und was können wir von ihnen lernen?

  13. Ein Wachstum von 5,3 Prozent beim Gesamtkonzern, aber nur 2,6 Prozent in Frankfurt – das zeigt eine klare Verschiebung des Wachstums in den internationalen Standorten. Ist das eine strategische Neuausrichtung von Fraport?

  14. Lea F. Hoffmann am

    Ich bin gespannt, wie sich die Situation am Frankfurter Flughafen im Laufe des Jahres 2026 entwickeln wird. Wird die Erholung an Fahrt gewinnen, oder wird der Flughafen weiterhin hinter den Erwartungen zurückbleiben?

  15. Die Diskrepanz zwischen dem Wachstum in Antalya/Lima und dem Rückgang in Frankfurt ist enorm. Gibt es spezifische Gründe für diese unterschiedliche Performance, wie z.B. unterschiedliche Reisebeschränkungen oder wirtschaftliche Bedingungen?

  16. Die Erwähnung der griechischen Regionalflughäfen, die ebenfalls neue Höchstwerte erreicht haben, ist positiv. Spielt der Tourismus in Griechenland eine größere Rolle bei der Erholung als in Deutschland?

  17. Es ist bemerkenswert, dass die Flughäfen in Antalya und Lima neue Höchstwerte erreicht haben, während Frankfurt hinterherhinkt. Zeigt das, dass Fraport im Ausland erfolgreicher ist als in Deutschland, oder spielen dort andere Faktoren eine Rolle?

  18. Es scheint, dass die Nachfrage nach Flugreisen in Deutschland nicht so stark ist wie in anderen Teilen Europas. Gibt es kulturelle oder wirtschaftliche Gründe dafür?

  19. Die Tatsache, dass der Flughafen Frankfurt auch 2025 noch über 10% unter dem Rekord von 70,6 Millionen Passagieren aus 2019 liegt, deutet auf eine anhaltende Herausforderung bei der vollständigen Erholung hin. Woran liegt es hauptsächlich, dass Deutschland im europäischen Vergleich so zurückbleibt?

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