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im Streaming, unklare Zukunft der Filmtheather, sinkende Erlöse im einst lukrativen TV-Kabelgeschäft – und über allem der Schatten von KI-Software, die Texte und Videos generieren kann.

Zugleich hat Disney mit seinen klassischen Zeichentrick-Figuren, „Star Wars“, dem Marvel-Superhelden-Universum, dem Animationsstudio Pixar – und den Freizeitparks – ein Kapital wie kein anderer Entertainment-Konzern.

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D’Amaro wird erst der neunte Chef von Disney in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Konzerns. Er übernimmt den Staffelstab von Dauerchef Bob Iger mit der Hauptversammlung am 18. März, wie Disney mitteilte. D’Amaro leitete mit den Themenparks seit 2020 den zuletzt gewinnträchtigsten Geschäftszweig, zu dem auch die Kreuzfahrten gehören. Iger wird bis zum Auslaufen seines Vertrages am Jahresende noch beratend für Disney aktiv sein.

Über 100 Kandidaten

In der rund drei Jahre langen Nachfolgersuche setzte sich D’Amaro gegen mehr als 100 Kandidaten durch, wie Verwaltungsratschef James Gorman im TV-Sender CNBC sagte. Darunter waren externe Anwärter sowie interne Konkurrenten wie die Co-Chefin des Studio-Geschäfts, Dana Walden. Sie wird auf einen neu geschaffenen Posten als Kreativchefin aufsteigen.

Den Großteil seiner 28 Jahre bei Disney verbrachte D’Amaro im Freizeitpark-Geschäft. Als Chef war er für 12 Parks und 57 Hotels verantwortlich. Zu seinen Parade-Projekten gehörten unter anderem die „Star-Wars“-Welten in den Parks in Kalifornien und Florida. Disney ist gerade dabei, den Bereich mit Investitionen von 60 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2033 auszubauen. Dabei soll unter anderem die Zahl der Kreuzfahrtschiffe von 7 auf 13 erhöht werden. Im vergangenen Geschäftsjahr fuhr die Sparte mehr als die Hälfte des operativen Gewinns von Disney ein.

Fehlgriff mit vorherigem Iger-Ersatz

Iger führte Disney zunächst von 2005 bis 2020 – und gilt mit dem Kauf von Pixar, „Star Wars“, Marvel und des Studiogeschäfts des Hollywood-Rivalen 20th Century Fox als Architekt des heutigen Disney-Konzerns. In dieser Zeit wurde auch der Grundstein für das Streaming-Geschäft mit Disney+ gelegt. 2020 übergab Iger dann die Führung ebenfalls an den damaligen Freizeitpark-Chef ab, Bob Chapek. Doch der neue Bob an der Spitze agierte glücklos – und wurde rund zwei Jahre später wieder mit Iger ersetzt. „Wir werden nicht so ein Drama wie vergangenes Mal haben, das kann ich ihnen versichern“, zeigte sich der frühere Morgan-Stanley-Chef Gorman nach der Nachfolgesuche überzeugt./so/DP/he

Quelle: dpa-AFX

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6 Kommentare

  1. Lukas B. Schneider am

    Interesting update on ROUNDUP: Freizeitpark-Chef soll Disney in die Zukunft führen. Looking forward to seeing how this develops.

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