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ist dank einer hohen Nachfrage in seinem Spezialchemiegeschäft überraschend stark in das Jahr 2026 gestartet. „Wir haben damit ein solides Fundament für das Gesamtjahr gelegt und blicken zuversichtlich auf die weitere Beschleunigung unseres Wachstums ab der zweiten Jahreshälfte“, sagte Konzernchef Andreas Niedermaier und bestätigte seine Jahresprognose. Die Aktie jedoch fiel nach den Nachrichten.

An der Börse nahmen die Anleger nach der Kurserholung in den vergangenen Handelstagen am Donnerstag Gewinne mit und drückten das Papier zeitweise auf ein Tief seit Ende März. Auch am späten Vormittag noch gehörte das Papier mit einem Abschlag von zuletzt um vier Prozent auf 167,10 Euro zu den größten Verlierern im Kleinwerteindex SDax. Seit Jahresbeginn ist damit das Kursplus auf knapp acht Prozent geschrumpft.

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Analysten lobten die Entwicklung: Das Unternehmen habe das Jahr 2026 mit übertroffenen Erwartungen eingeläutet, schrieb Jefferies-Experte Constantin Hesse. Das weiterhin solide Abschneiden im Bereich der Spezialchemikalien habe im ersten Quartal zu einer weiteren deutlichen Verbesserung der Profitabilität geführt, so der Fachmann. Auch Warburg-Experte Christian Cohrs lobte die höheren Margen und sprach von einem „guten Start in das neue Jahr“. Positiv wertete er auch den bestätigten Ausblick.

Der Umsatz kletterte in den drei Monaten bis Ende März im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 3 Prozent auf 148,7 Millionen Euro, wie der SDax-Konzern am Donnerstag in Trostberg mitteilte. Getragen wurde das Spezialchemiegeschäft von einem starken Lauf unter anderem bei Kreatin-Produkten als Nahrungsergänzungsmittel für Sportler und guten Geschäften mit dem Sprengstoff Nitroguanidin für die Rüstungsindustrie. Damit konnte das Unternehmen die Schwäche im Geschäft mit der Stahlindustrie mehr als ausgleichen.

Noch positiver entwickelte sich die operative Ertragskraft: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg überproportional um 18 Prozent auf 32,3 Millionen Euro. Die entsprechende Marge erhöhte sich von 18,9 auf 21,7 Prozent. Unter dem Strich stieg der auf die Aktionäre entfallende Gewinn um 23 Prozent auf fast 18 Millionen Euro.

Alzchem-Lenker Niedermaier will der bestätigten Prognose zufolge in diesem Jahr weiterhin den Umsatz auf 600 Millionen Euro hochtreiben und ein operatives Ergebnis von rund 126 Millionen Euro erzielen. 2025 hatte der Konzern noch gut 562 Millionen Euro umgesetzt und vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen knapp 117 Millionen Euro verdient./tav/mne/stk

Quelle: dpa-AFX

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6 Kommentare

  1. Hans Fischer am

    Interesting update on ROUNDUP: Guter Jahresstart für Spezialchemiekonzern Alzchem – Aktie sinkt aber. Looking forward to seeing how this develops.

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