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Nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox führen die geringeren Stromnetzgebühren in diesem Jahr für einen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr zu einer Entlastung von 77 Euro brutto.
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RWE erzeugt seinen Strom unter anderem in Gaskraftwerken. Das Unternehmen beliefert seit einigen Jahren nur noch Großkunden, nicht etwa Privathaushalte. Krebber geht davon aus, dass RWE in den nächsten zwei Jahren von sinkenden Gaspreisen profitieren wird. Als Grund nannte er ein wachsendes Angebot an Flüssiggas (LNG).
Wie die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur hält der RWE-Chef die Gasversorgung in diesem Winter für gesichert. „Bei einem normal kalten Winter hat Deutschland kein Problem beim Gas, die Lieferwege sind stabil. Doch das Energiesystem ist auf Kante genäht, das ist riskant“, sagte Krebber. „Wenn man jeden Winter schaffen will, auch wenn es sehr kalt wird oder es Lieferausfälle gibt, ist es wichtig, die LNG-Terminals auszubauen.“/bf/DP/he
Quelle: dpa-AFX
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16 Kommentare
Angesichts der hohen Energiepreise der letzten Jahre wäre auch eine moderate Entlastung für die Verbraucher willkommen. Die erwähnten 77 Euro sind ein erster Schritt, aber reichen die aus?
Ich frage mich, ob die sinkenden Gaspreise tatsächlich an einem größeren LNG-Angebot liegen, oder ob auch andere Faktoren, wie z.B. eine geringere Nachfrage, eine Rolle spielen.
Ich bin skeptisch, ob die versprochenen Entlastungen tatsächlich bei den Verbrauchern ankommen. Oftmals werden Kostensenkungen von den Energieunternehmen durch andere Gebühren kompensiert.
Das ist ein berechtigter Einwand. Es wird wichtig sein, die Preisentwicklung genau zu beobachten und zu prüfen, ob die Entlastungen tatsächlich realisiert werden.
Die Konzentration von RWE auf Großkunden mag wirtschaftlich sinnvoll sein, aber räumt diese Vorgehensweise nicht auch die Gefahr eines gewissen Machtmissbrauchs ein?
Ist die staatliche Bezuschussung der Netzentgelte zeitlich begrenzt, oder handelt es sich um eine dauerhafte Maßnahme? Diese Information ist für die langfristige Einschätzung entscheidend.
Ein wachsendes Angebot an Flüssiggas (LNG) als Grund für sinkende Gaspreise ist schlüssig, aber wie stabil ist diese Lieferquelle wirklich? Abhängigkeiten sollten nicht einfach verlagert werden.
Krebbers Einschätzung, dass Deutschland diesen Winter keine Gasprobleme hat, solange es sich um einen „normal kalten“ Winter handelt, beunruhigt mich. Das klingt nach sehr wenig Puffer für unerwartete Kälteperioden.
Verivox kalkuliert eine Entlastung von 77 Euro brutto pro Haushalt mit 4000 kWh Verbrauch – das ist zwar besser als nichts, aber bei den insgesamt hohen Energiekosten immer noch relativ gering. Ist das realistisch?
Die Aussage, dass Stromkunden ab 2026 durch staatliche Bezuschussung der Netzentgelte profitieren werden, klingt vielversprechend, aber wie sieht es mit den langfristigen Auswirkungen auf den Staatshaushalt aus?
Die Aussage, dass das Energiesystem „auf Kante genäht“ ist, unterstreicht die Dringlichkeit, in Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu investieren. Eine kurzfristige Entlastung durch sinkende Preise darf uns nicht nachlässig machen.
Es ist positiv, dass die Großhandelspreise für Strom stabil sind, aber die steigenden Netzentgelte könnten diesen Vorteil zunichtemachen. Wie wird RWE diesen Spagat bewältigen?
Der Hinweis auf die Notwendigkeit, LNG-Terminals auszubauen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, erscheint logisch, aber welche ökologischen Konsequenzen sind mit dem Ausbau zu erwarten?
Dass RWE hauptsächlich Großkunden beliefert und nicht direkt Privathaushalte, ist wichtig zu wissen, um die Aussagekraft von Krebbers Prognosen richtig einzuschätzen. Wie beeinflusst das dann indirekt die Preise für uns?
Krebber erwartet stabile Preise auf mittlere Sicht, da die Erzeugung günstiger wird. Welche konkreten Erzeugungstechnologien sind hier ausschlaggebend für diese Kostensenkung?
Ich bin gespannt, ob die Prognose von sinkenden Gaspreisen tatsächlich eintreffen wird. Die geopolitische Lage ist weiterhin angespannt und könnte sich schnell ändern.