Die SEVEN PRINCIPLES AG hat im ersten Halbjahr 2026 ihren Umsatz nahezu stabil gehalten. Zugleich drückten Einmalaufwendungen aus dem laufenden Umbau des Unternehmens auf das Ergebnis.
WKN A2AAA7 · ISIN DE000A2AAA75
Chart: XETRA, 3 Monate · Kursangabe im Text: Schlusskurs vom 23. September 2026
Der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr bei rund 30,4 Millionen Euro, nach rund 30,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel auf rund 0,2 Millionen Euro, verglichen mit rund 0,7 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Eine Begründung für den Rückgang nennt das Unternehmen nicht im Einzelnen; es verweist lediglich auf Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Unternehmenstransformation. Diese Zahlen sind vorläufig und nicht auditiert.
Für das Gesamtjahr erwartet Seven Principles einen Umsatz zwischen 56 und 61 Millionen Euro sowie einen Rohertrag zwischen 34 und 37 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll zwischen minus 1,0 und plus 1,0 Millionen Euro liegen, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen minus 1,5 und plus 0,5 Millionen Euro. An diesen Zielen hält das Unternehmen fest.
Die Aktie schloss am Tag der Mitteilung bei 4,82 Euro und legte damit gegenüber dem Vortag rund 0,8 Prozent zu, bei einem mittleren Tagesumsatz von wenigen tausend Euro.
Die Jahresprognose lässt nach oben wie nach unten erheblichen Spielraum: Ein positives EBIT ist möglich, ein deutlicher Verlust ebenso. Welche Seite der Spanne das zweite Halbjahr ansteuert, wird maßgeblich davon abhängen, ob und wann die Transformationskosten auslaufen.
Dieser Beitrag ist eine journalistische Einordnung und keine Anlageberatung. Er stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

