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Die Ölpreise sind am Dienstag wegen Nachfragesorgen gesunken.
Nach einer kurzen Phase der Stabilisierung standen die Notierungen im Nachmittagshandel wieder unter Verkaufsdruck.
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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete 75,90 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September fiel um 40 Cent auf 72,54 Dollar.
Nur zeitweise konnte die aktuelle Zuspitzung der geopolitischen Lage im Nahen Osten die Ölpreise am Vorabend und im frühen Dienstaghandel stützen. In der ölreichen Region droht ein weiterer Krieg. Derzeit versuchen die USA, eine militärische Auseinandersetzung mit diplomatischen Bemühungen doch noch abzuwenden. Angesichts drohender Vergeltungsschläge des Irans und seiner Verbündeten gegen Israel hat sich die Lage aber verschärft.
Zuletzt rückten Nachfragesorgen wieder stärker in den Vordergrund. „Der Ölmarkt befindet sich nach den schwachen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag im Panikmodus“, beschrieb Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank das Handelsgeschehen der vergangenen Tage.
Zu Beginn der Woche waren die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten gefallen. Heftige Turbulenzen an den Finanzmärkten wegen der Sorge über eine mögliche Rezession in den USA hatten auch die Notierungen am Ölmarkt mit nach unten gezogen.
Bereits seit Mitte Juli geht es mit den Ölpreisen tendenziell nach unten. In dieser Zeit ist der Preis für Brent-Öl aus der Nordsee um etwa zehn Dollar je Barrel gefallen. Commerzbank-Experte Fritsch erkennt einen „Ausverkauf am Ölmarkt“. Seiner Einschätzung nach reagiert der Ölmarkt auf „schwächere Konjunkturdaten aus den drei wichtigsten Nachfrageregionen USA, China und Europa“.
/jkr/jsl/he
LONDON/NEW YORK (dpa-AFX)
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16 Kommentare
Ein Ausverkauf am Ölmarkt, wie ihn Fritsch beschreibt, deutet auf eine tiefgreifende Unsicherheit hin. Glaubt er, dass dieser Trend anhalten wird, wenn sich die Konjunkturdaten nicht verbessern?
Es ist beunruhigend zu hören, dass die Lage im Nahen Osten durch drohende Vergeltungsschläge weiter eskaliert. Wie wahrscheinlich ist ein direkter Konflikt zwischen Israel und dem Iran?
Der Artikel erwähnt schwächere Konjunkturdaten aus den USA, China und Europa. Können diese Daten genauer spezifiziert werden, um die Situation besser zu verstehen?
Ich finde es faszinierend, wie kurzlebig die stützende Wirkung der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten war. Es scheint, als ob die Angst vor einer Rezession die Nachfragesorgen überwiegt.
Die Tatsache, dass der Ölpreis seit Mitte Juli um 10 Dollar pro Barrel gefallen ist, ist ein deutliches Signal. Welche Industrien werden am stärksten von diesem Preisrückgang profitieren?
Wenn die USA tatsächlich versuchen, eine militärische Auseinandersetzung abzuwenden, warum werden dann gleichzeitig diplomatische Bemühungen unternommen? Scheinen die beiden Ansätze sich nicht zu widersprechen?
Ich bin etwas skeptisch, ob ein Hebel von 20 wirklich für jeden Anleger geeignet ist. Das klingt nach einem sehr hohen Risiko, besonders für Anfänger.
Die Beschreibung des Handelsgeschehens als „Panikmodus“ ist stark. Gibt es historische Vergleiche zu ähnlichen Situationen auf dem Ölmarkt?
Der Preis von 72,54 Dollar für WTI im September ist ein wichtiger Wert. Wird erwartet, dass dieser Preis in den kommenden Wochen weiter sinkt, oder könnte es zu einer Erholung kommen?
Es hängt stark von den Konjunkturdaten ab. Sollten diese sich weiter verschlechtern, ist ein weiterer Rückgang wahrscheinlich.
Die Möglichkeit, mit nur 100 Euro durch einen Hebel von 2.000 Euro zu handeln, ist verlockend, birgt aber auch ein enormes Risiko. Wie hoch sind die durchschnittlichen Verluste bei CFD-Handel?
Der Rückgang des Brent-Ölpreises um 40 Cent auf 75,90 US-Dollar pro Barrel ist zwar nicht dramatisch, aber in Kombination mit dem generellen Abwärtstrend seit Mitte Juli, wo der Preis bereits um etwa 10 Dollar gefallen ist, durchaus bemerkenswert.
Die Tatsache, dass sowohl Brent als auch WTI um 40 Cent gefallen sind, zeigt eine breite Marktbewegung und deutet nicht auf ein regionales Problem hin. Ist das ein Zeichen für eine globale Abschwächung?
Die Bemühungen der USA, eine militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten abzuwenden, sind entscheidend. Welche konkreten diplomatischen Schritte werden unternommen, um die Lage zu deeskalieren?
Die Aussage von Carsten Fritsch, dass der Ölmarkt im „Panikmodus“ ist, klingt alarmierend. Welche konkreten US-Arbeitsmarktdaten haben diese Reaktion ausgelöst?
Die Abhängigkeit des Ölpreises von geopolitischen Ereignissen ist offensichtlich, aber die Reaktion auf die US-Arbeitsmarktdaten zeigt, dass die wirtschaftliche Realität einen größeren Einfluss hat. Wie bewerten Sie das Verhältnis zwischen diesen beiden Faktoren?